STARKE FRAUEN IN BÜCHERN – WAS MACHT EINE STARKE PROTAGONISTIN AUS?

 

Feminismus. Was bedeutet Feminismus eigentlich? Eine Feministin/ein Feminist setzt sich für die Gleichberechtigung und Menschenwürde von Frauen sowie gegen Sexismus ein.


Bücher gehören zu meinem Leben, seit ich denken kann, richtig intensiv betreibe ich dieses Hobby allerdings erst seit ich 16 Jahre alt war, mithin sind es nun schon mehr als 10 Jahre, seit sich ein sehr großer und wichtiger Teil meines Lebens mit Büchern befasst. Früher, als junges Mädchen, als Jugendliche, wollte ich einfach nur gut unterhalten werden, sehnte mich nach großartigen Liebesgeschichten, nach aufregenden Abenteuern und amüsanten Geschichten, in die ich eintauchen konnte, auch wenn es nur für ein paar Stunden war.

Je älter ich wurde, desto mehr veränderten sich meine Ansichten, meine Vorlieben und Abneigungen jedoch.

Ich habe meine Ansprüche höher geschraubt; achte mittlerweile auf Dinge, die mich vor 11 oder 12 Jahren kaum interessiert haben. Ich lege Wert auf eine gut durchdachte Story, auf tiefgründige Charaktere und einen angenehmen Schreibstil.

Besonders viel Wert aber lege ich auf die Darstellung von Frauen in Büchern und reagiere mittlerweile mehr als nur allergisch auf jedes zweite Jugend-/New Adult Buch (was der ein oder andere, der mir auf Instagram & Co. folgt, eventuell schon mal mitbekommen hat ;-))

WAS MACHT EIN STARKE FRAU AUS?

Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

Es gibt zwischenzeitlich einige weibliche Protagonisten, die von vielen als feministisch und stark bezeichnet, von anderen wiederum hoch kritisiert werden. Woher kommt diese Kritik? Worin liegt diese begründet? Ist eine Frau, die weiß, wie man kämpft, die dich umbringt bevor du überhaupt bis fünf gezählt hast, denn nicht stark? Natürlich ist sie das.

Was eben diese häufige Darstellung von Frauen oftmals stört ist die Tatsache, dass sie leider eher selten unabhängig, sondern viel zu häufig abhängig sind, meist von dem gutaussehenden, absolut heißen, muskelbepackten männlichen Helden, der sie am Ende dann doch retten muss.

Nur sehr selten kommt es vor, dass weibliche Protagonisten, gerade in der Jugendliteratur, mal nicht von dem muskelbepackten Ritter in glänzender Rüstung gerettet werden müssen und das obwohl sie doch eigentlich so stark sind. Sollten sich die Charaktere im Verlauf einer Geschichte weiterentwickeln, so ist dies bei dem weiblichen Geschlecht oftmals nicht der Fall. Egal wie stark sie zu Beginn der Geschichte auch erscheinen; sobald sie diesen einen Typen kennenlernen, den absoluten Traummann, werfen sie alle meist bereitwillig das, was sie zu eben diesen starken Frauen gemacht hat, über Bord, um am Ende nicht als Siegerin aus der Schlacht zu gehen, sondern als diejenige, die gerettet und auf den starken Armen ihres Mannes zurück nach Hause getragen werden muss.

Woran liegt das? Liegt es vielleicht daran, dass wir Frauen gerettet werden wollen? Das wir das Gefühl einer schützenden Hand über uns brauchen um zu funktionieren? Gleichzeitig würde dies dann aber doch bedeuten, dass wir ohne unseren Prinzen, ohne unseren Helden, gar nicht alleine stark sein können, oder?

So gut manche Jugendbücher auch anfangen; uns mit einer Protagonistin bekannt machen, die nicht nur stark, sondern auch inspirierend und vollkommen badass ist, endet es meist immer auf ein und dieselbe Weise: die Frau verliebt sich in einen heißen Typen, verliert damit das Wesentliche aus den Augen und manövriert sich in eine aussichtslose Situation, aus der sie nur von besagtem heißen Typen gerettet werden kann.

Natürlich sind es nicht nur Männer, von denen eine Frau abhängig sein kann, auch die Loyalität zu der Gesellschaft, ihren Familien und Freunden und viele weitere diverse Umstände ruinieren das starke Frauenbild, dass der/die Autor/in eigentlich schaffen wollte.

Wie wäre es mit einem Buch ohne Liebesgeschichte? Ein Buch über eine Welt in der nur Frauen existieren? Zugegeben, das mit der Fortpflanzung wäre etwas schwierig, aber auch hier gibt es mit viel Fantasie sicherlich Mittel und Wege, das „glaubwürdig“ zu erklären oder eine entsprechende Lösung für besagtes Problem zu finden.

Ebenfalls problematisch: die Beziehungen zwischen Frauen in Büchern. Meist hat die weibliche Protagonistin einen männlichen besten Freund; selten gibt es richtig gut und ehrliche freundschaftliche Beziehungen zwischen Frauen; es sei denn, ein paar Eifersuchtsszenen oder andere Dramen werden für das Weiterkommen der Story benötigt. Dafür sind wir Frauen immerhin gut. Doch was, wenn man diese ganzen Dramen, diese Eifersuchtsszenarien einfach mal weg lässt und eine gesunde Freundschaft zwischen zwei oder mehreren Frauen beschreibt? Kein Neid, kein Hass, keine Eifersucht – natürlich gibt es immer und überall Streit, doch das ist okay; natürlich und auch manchmal notwendig, doch wenn man das Sixpack und das hübsche Gesicht eines Mannes seiner vermeintlich besten Freundin vorzieht, kann man meiner Meinung nicht mehr von einer gesunden und ehrlichen Freundschaft sprechen. Frauen können nämlich tatsächlich auch befreundet sein, ohne sich wegen eines Mannes den Kopf einzuschlagen. Glaubt es oder nicht, das funktioniert.

Und schon wären wir damit auch schon beim Thema Sexismus angelangt, denn auch Sexismus spielt insbesondere in Jugendbüchern eine große, wenn nicht unbedingt positive, Rolle. Hier drei der häufigsten „Klischees“, denen wir uns heutzutage immer wieder ausgesetzt sehen:

1.
Unsere Protagonistin ist meist hübsch, ist groß und schlank, hat dennoch Kurven, ist dazu auch noch sportlich, hat langes, glänzendes Haar und strahlend schöne Augen. Hier lobe ich mir Bücher wie The Upside of Unrequited von Becky Albertalli. Keine Frau ist wie die andere, die eine hat Sommersprossen, die andere nicht, die eine wiegt 50 kg, eine andere 80 kg, wieder eine hat blondes Haar, eine andere rotes, braunes oder schwarzes Haar – dies bedeutet aber nicht, dass diese Frauen nicht schön sind. Ganz im Gegenteil. Ob ihr jetzt mit dem Kopf schüttelt oder nicht, wahre Schönheit kommt nun Mal von Innen.

2.
Auch die Männer sind immer unglaublich heiß, haben Muskeln, die es locker mit denen von Brad Pitt in seinen besten Jahren aufnehmen können, sehen ohnehin mit bereits 16 Jahren aus wie ein junger Adonis und sind dazu auch noch so stark wie Hulk. Natürlich ist er auch immer und überall in der Lage, seine Liebste aus allen möglichen Gefahren zu retten. Dass so ein Körper nicht von irgendwoher kommt, sondern man hierfür sehr viel Zeit und Arbeit investieren; jede Menge Stunden im Fitness Studio schuften muss (ja ich spreche aus Erfahrung, mein Freund betreibt Bodybuilding, geht in seinen besten Zeiten zwei Mal 3-4 Stunden täglich trainieren, dazu noch Cardio und ernährt sich nach einem extrem strengen Ernährungsplan, der nichts weiter zulässt als Hühnchenbrust und ein bisschen Reis – von Saufgelagen und Pizzaeszessen kann hier leider keine Rede sein), scheint die meisten nicht zu interessieren. Es ist nicht nur unrealistisch, sondern nervt auch, denn – guess what – nur weil ein Mann ein Sixpack hat, bedeutet das nicht, dass dieser den ganzen Tag oben ohne rum läuft. In Büchern tun sie das komischerweise nämlich fast immer. Da frage ich mich immer, haben die kein Geld für anständige Klamotten?

3.
Und zu guter Letzt kommt es dann noch dazu, dass der Mann die Frau zu nichts weiter als einem Objekt seiner Begierde degradiert. Gegen die Wand gedrückt, hält er ihre Hände fest und haucht ihr ein „Du bist mein“ etc. pp. leise ins Ohr. Bei vielen verursacht das ein Augenblick der Gänsehaut, ein Bauchkribbeln – ich würde dem Mann in einer solchen Situation am liebsten so richtig feste dahin treten, wo es weh tut. So etwas ist nicht sexy und schon gar kein Zeichen für eine gesunde Beziehung. Situationen wie diese sind für uns Frauen erniedrigend, beweisen nur, das besagte Männer uns nur als Objekt ansehen, als ein hübsches Accessoire, ein Spielzeug, mit dem sonst niemand spielen darf. Eine eben solche Szene gab es auch in einem bekannten Colleen Hoover Buch. Besagte Szene wurde sogar geändert, nachdem unglaublich viele Fans der Autorin diesbezüglich den Mund aufgemacht und das Buch entsprechend negativ bewertet hatten.

Und jetzt kommen wir zu der für mich persönlich wichtigsten Frage: Wie kann ich als Frau so etwas schreiben? Ich glaube Schuld hieran ist einfach immer noch dieses Bild, dass der Mann einfach stärker als die Frau zu sein hat, dass es sexy ist, wenn ein Mann für die Frau sorgt, sie beschützt, sie gar als sein Eigentum bezeichnet.

Ich möchte mich von solchen Darstellungen allerdings distanzieren, da sie mich nicht nur aufregen, sondern mich auch unfassbar wütend machen. Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass eine Frau sehr wohl in der Lage ist, im Leben klarzukommen, ohne zwingend einen Mann an ihrer Seite zu haben. Natürlich ist es toll wenn man einen Partner hat, dennoch geht die Welt auch nicht unter, wenn man eine Weile sein Leben als Single-Frau bestreitet. Gerade das sind doch die Zeiten, in denen man sich darauf konzentrieren kann, sich selbst zu finden, lernen sich selbst und das eigene Leben zu lieben und zu akzeptieren. In meinen Augen ist es einfach ungesund, sich von einer einzigen Person abhängig zu machen. Das Leben funktioniert auch als Single sehr gut und Frau braucht gewiss keinen Mann, um ein glückliches Leben führen zu können; ein ausgefülltes und schönes Leben.

Feminismus bedeutet allerdings auch nicht, dass jede Frau stärker sein muss als der Mann, dass Frau sich keinen Partner an ihrer Seite wünschen darf etc. pp. Feminismus bedeutet einfach Gleichberechtigung, Mann und Frau, ganz gleich ob im alltäglichen Leben oder im Job oder wo auch immer, gleichzustellen.

Eine Frau kann auf so viele verschiedene Arten stark sein. Eine starke Protagonistin bedeutet nicht unbedingt, eine Kampfmaschine zu sein, eine körperlich unfassbar starke Frau, die im Kampf einfach jedem überlegen ist, selbst King Kong.

Eine starke Frau ist dann stark, wenn sie in sich selbst vertraut, wenn sie sich kennt, sich und ihren Körper akzeptiert; wenn sie weiß was sie möchte oder gewillt ist, dies herauszufinden, wenn sie auf ihre innere Stimme hört, weiß, was gut für sie ist und für sich und ihre Rechte einsteht und dafür kämpft, wenn es sein muss – wenn sie selbständig ist und unabhängig. Dies bedeutet natürlich auch, eigene Fehler und Schwächen zu akzeptieren, sie gar zu lieben, sollte es sich z. B. um kleine Schönheitsmakel oder Ähnliches handeln.

Und auch hier ist wieder eins besonders wichtig: Diversity (diesbezüglich könnte euch auch dieser Beitrag interessieren)

Eine 80-jährige Frau kann ebenso stark sein, wie eine 25-jährige, auf eine andere Art und Weise vielleicht, dennoch können sie dieselbe Stärke in sich tragen. Und so verhält es sich mit allem, ganz gleich aus welchem Land man kommt, wie groß oder wie klein, wie jung oder wie alt, wie reich oder wie arm eine Frau ist, ganz egal woran man glaubt, wen oder was man liebt, aus welchen Kulturen man stammt – jede Frau kann stark sein. Dazu braucht es keine Schönheitsideale, die wir Tag für Tag durch Medien und die Gesellschaft vorgeschrieben bekommen.

Nicht nur eine taffe Kämpferin wie Buffy ist eine starke Protagonistin, sondern auch eine alleinerziehende Mutter, die ihr Leben problemlos alleine meistert. Es gibt nicht nur dieses eine stark im Sinne von körperlich stark und allen anderen überlegen. Selbst ein Bücherwurm (hier fällt mir direkt Waverly Earp aus Wynonna Earp ein) kann stark sein, indem sie irgendwelche Rätsel und Fälle löst mit ihrer Klugheit und ihrem Wissen und nicht mit körperlichem Einsatz.

Außerdem ist es unfassbar wichtig, insbesondere jungen Mädchen aufzuzeigen, dass auch sie als Frau etwas im Leben erreichen können; dass sie sich nicht abhängig machen müssen von einem Mann oder sonst wem, um erfolgreich im Leben und/oder im Job zu sein. Auch Frauen können die Welt erobern, sogar ganz ohne Hilfe von Männern. Wir müssen als gutes Beispiel vorangehen und den jungen Mädchen ein richtiges und gesundes Bild von dem weiblichen Geschlecht vermitteln, damit sie danach leben können; dass sie zu den inspirierenden Frauen heranwachsen können, die sie verdient haben zu sein.

Hier nun ein paar Beispiele für starke Frauen in Büchern:

Hermione Granger (Harry Potter)
Katniss Everdeen (The Hunger Games)
Matilda (Matilda)
Starr Carter (The Hate U Give)
Emma Carstairs (Lady Midnight)
Laura Ingalls Wilder (Little House on the Prairie)
Waverly Earp (Wynonna Earp)
Buffy (Buffy The Vampire Slayer)
Audrey Rose Wadsworth (Stalking Jack the Ripper)

 

Hier ein paar Bücher über fantastische und erfolgreiche Frauen, die die Welt veränderten:

Good Night Stories for Rebel Girls
50 Unbelievable Women and their fascinating (and true) stories
Women in Science: 50 Fearless Pioneers Who Changed the World
Fantastically Great Women Who Changed the World (Review)

 

EBENFALLS INTERESSANT:

Why Feminism in Young Adult Fantasy is so essential
What we aren’t talking about when we talk about feminism in YA

What I want to see more of in YA books

 

21 thoughts

  1. Liebe Ivy,
    ich hoffe auch, dass es in Zukunft noch mehr Literatur, Filme und Serien mit starken Frauen geben wird. Und dass sich auch die Kinderserien und Kinderbücher weiter wandeln werden und auch dort noch viele mehr starke Mädchen/Frauen vertreten sein werden. Das wäre doch toll, wenn ich beim Mitgucken von Kinderserien nicht dauernd kommentieren müsste, dass es die Mädchen/Frauen auch wohl alleine geschafft hätten 🙂
    LG, Katharina

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    1. Hallo Katharina,

      ohjaa das hoffe ich auch! Ich finde es aber toll, dass du dann eben solche Kommentare dazu abgibst. Es ist sehr wichtig Kindern klarzumachen, dass Frauen ebenso gut und stark sind wie Männer 🙂 ❤

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

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  2. Hallo Ivy,
    das ist mal wieder ein klasse Beitrag! Und ich kann dir nur zustimmen. Mir ist es leider auch schon ziemlich oft aufgefallen, dass Frauen eine eher schwächere Rolle zukommt, sobald eine Liebesgeschichte beginnt. Deshalb freue ich mich immer total, wenn mal keine Liebesgeschichte in einem Buch vorkommt, oder zumindest nur eine untergeordnete Rolle spielt (deshalb mag ich auch Uprooted von Naomi Novik so sehr). Starke Frauen sind so toll und es gibt sie überall, warum also so selten in Büchern…?
    Ganz liebe Grüße,
    Katja

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    1. Hallo Katja,

      schön, dass du das ebenso siehst wie ich. Das Buch von Naomi Novik kenne ich noch nicht, allerdings habe ich schon einiges nicht so Gutes darüber gehört, deshalb habe ich immer wieder gezögert. Aber so wie du es beschreibst klingt es ganz nach meinem Geschmack. Ich werde es mir auf jeden Fall mal näher ansehen 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

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      1. Uprooted ist auch so ein Buch, das man entweder liebt oder hasst. Ich fand es zum einen klasse, weil die Protagonistin ziemlich unabhängig und stark ist, und die Liebesgeschichte eine total untergeordnete Rolle spielt. Und ich fand die Geschichte an sich auch gut 🙂 falls du dich entscheiden solltest es zu lesen, hoffe ich, dass es dir gefällt 🙂

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  3. Über das Thema „Liebe“ in diesem Zusammenhang habe ich sehr seit „Can a song save your life?“ nachgedacht, wo erst eine Liebesgeschichte angedeutet wird und dann doch nicht „in Erfüllung“ geht. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich darüber enttäuscht war und dann, wie ich mich über die Enttäuschung gewundert habe. „Liebe“ ist einfach ein unheimlich starkes Motiv, wodurch man auch sehr schnell die Motivationen von Charakteren erklären kann (Bei Männern ist das übrigens – in Bezug auf Actionfilme – immer die verlorene Familie (die am Ende durch irgendwelche Randcharaktere wieder ersetzt wird)).
    Ich denke, mit „Diversity“ hast du doch richtige Stichwort gegeben. Wenn es unterschiedliche Formen von Beziehungen, Stärke und Lebensentwürfen in Literatur und weiteren Medien geben würde, könnte man bei Zeiten auch mit der „Nimm mich“ Variante leben.
    Hast du eigentlich Tipps für Kinderbücher mit starken Mädchen? (Bitte nicht Pipi Langstrumpf…)

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    1. Ich habe bisher ehrlich gesagt noch nicht so viele Kinderbücher gelesen, habe erst kürzlich meine Liebe dazu entdeckt. Matilda soll allerdings ein sehr starke Persönlichkeit sein und da das Buch von Roald Dahl stammt, kann es eigentlich nur gut sein 🙂

      Ansonsten habe ich erst kürzlich Der Kaugummigraf von Schokolpokalypse gelesen, beides Kinderbücher aus dem Carlsen Verlag mit meiner Meinung nach sehr tollen Charakteren. Hier steht jeweils ein junges Mädchen im Mittelpunkt, die Rätsel lösen muss etc. pp. 🙂 Ich mochte die beiden Bücher wirklich sehr!

      Liebste Grüße
      Ivy

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    2. Hallo,
      ich hab früher stundenlang im Netzt nach Büchern zum Vorlesen für meine Tochter gesucht. Ich wünschte, ich hätte jetzt eine laaaange Liste mit tollen Büchern… Naja, aber spontan fällt mir da Ritter Trenk ein – Thekla ist einfach eine klasse Heldin in dem Buch 🙂 Und eine tolle Bildergeschichte ist Prinzessin Pfiffigunde 🙂
      Ich muss mal die Bücherregale im Kinderzimmer durchforsten, ob noch was schönes dabei ist 🙂
      Ach ja, die Petronella Apfelmus Geschichten waren auch sehr schön. Und in dem Buch „Cornelia Funke erzählt“ gibt es auch sehr schöne Kurzgeschichten mit starken Mädchen und Frauenrollen.

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  4. Liebe Ivy,

    ein wirklich wichtiges Thema, das du hier angesprochen hast.
    Obwohl ich versuche beim Lesen relativ entspannt auf solche Eindrücke zu reagieren, geht es mir da nicht anders…jedes Mal, wenn ich aufs Neue etwas über ein hilfloses Mädchen lese, das nur darauf wartet, endlich von einem Mann gerettet zu werden. Und ja, Frauen werden immer zu Mädchen und Männer…naja, egal.
    Puh, eigentlich brauche ich jetzt auch nicht groß auszuschweifen, du hast es nämlich wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Vielen Dank dafür!

    Liebste Grüße ❤ Jill

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    1. Hallo Jill,

      danke dir, freut mich wenn dir der Artikel gefällt ❤ Mich stören diese Darstellungen mittlerweile ungemein, es ist schrecklich wie frauenfeindlich teilweise in manchen Büchern umgegangen wird. Immerhin schreiben wir das Jahr 2017 und eigentlich sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen … Aber natürlich kann man Niemandem verbieten, bestimmte Bücher zu lesen oder zu schreiben. Ich persönlich jedenfalls halte mich von solchen Büchern fern und freue mich immer wie ein Honigkuchenpferd wenn ich über ein Buch stolpere, in dem es um starke Frauen geht und das im besten Fall auch sogar von einer solchen geschrieben wurde 🙂 ❤

      Liebste Grüße
      Ivy

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  5. Hallo Ivy,
    ein toller Beitrag und ich finde, du hast hier ein wichtiges Thema aufgegriffen 🙂 . Ich frage mich oft, wo die starke Heldin geblieben ist. Aber häufig frage ich mich auch, wo die starke Vorbildfigur für die Jungs bleibt, einer, der nicht nur den bösen Gegner besiegt und am Ende das Mädchen bekommt.
    Ich wünsche mir mehr Liebesgeschichten, bei denen sich das Paar auf Augenhöhe begegnet und sich gegenseitig vor den unterschiedlichsten Gefahren retten kann.

    Liebe Grüße,
    A. Disia

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    1. Hallöchen,

      vielen Dank, es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt 🙂 ❤

      Ich stimme dir zu, das Bild von Männern in Büchern ist manchmal auch vollkommen verzogen und falsch … aus dem Grund hätte ich auch mal nichts gegen ein Jugendbuch, in dem die Liebe wirklich keine Rolle spielt, zumindest nicht die romantische Liebe 🙂 Das wäre mal tolle Abwechslung.

      Liebste Grüße
      Ivy

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