REZENSION: THE SANTA KLAUS MURDER – MAVIES DORIEL HAY

Ich habe mich riesig gefreut, als ich das Buch bei vorablesen.de gewonnen habe. Ich bin ein Fan von mysteriösen Kriminalromanen, besonders zu dieser Jahreszeit. Gerade solche Bücher versetzen mich immer in die richtige Stimmung für Halloween und Weihnachten. Vielen Dank also an Clett-Kotta und vorablesen.de für die Überlassung dieses Rezensionsexemplars im Austausch gegen meine ehrliche Meinung.

Autor: Mavies Doriel Hay
Titel: Geheimnis in Rot
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2017

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken. Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

 

[Quelle: http://www.goodreads.com]

 

Tante Mildred, die Schwester von Sir Osmond Melbury, hat einmal gesagt, dass es eine mehr als schlechte Idee sei, wenn die ganze Familie an Weihnachten zusammen kommt. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie wahrscheinlich noch nicht einmal, als wie wahr sich ihre Worte noch herausstellen würden

Sechszehn Familienmitglieder, weitere Freunde und Hausangestellte finden sich in Flaxmere ein, um gemeinsam Weihnachten, das Fest der Liebe, zu feiern. Doch anstatt die Feierlichkeiten, das gute Essen und das gemütliche Beisammensein zu genießen, endet das Ganze in einem riesigen Desaster, das am Ende jedes Familienmitglied zu einem Verdächtigen in einem Mordfall macht.

Sir Osmond, Familienoberhaupt, hat ein Santa Klaus Kostüm organisiert und einen Bekannten dazu verpflichtet, verkleidet als der Weihnachtsmann die Familie, insbesondere die Kinder, zu überraschen und Geschenke an sie zu verteilen. Doch bedauerlicherweise kommt der Weihnachtsmannanzug nicht rechtzeitig an, sodass ein zweiter bestellt werden muss. Während der Weihnachtsmann sich also in Schale wirft und sich auf den Weg in die große Halle macht, um dort die Familie zu überraschen, zieht Sir Osmond sich erst einmal in sein Büro zurück, um dort einen geheimnisvollen Anruf entgegenzunehmen. Als er auch nach einer Weile noch immer nicht zurückgekehrt ist und die Tür zu seinem Büro auch noch abgeschlossen ist, machen sich einige Familienmitglieder Sorgen und sehen nach, weshalb er sich in seinem Büro eingesperrt hat. Was sie dort finden, raubt ihnen erst einmal den Atem und versetzt sie in Schock: Sir Osmond, das Familienoberhaupt, ist tot; getötet durch einen Kopfschuss.

DAS ALLSEITS BELIEBTE BRETTSPIEL „CLUEDO“ IN SCHRIFTFORM

Das erste was man sieht, wenn man das Buch öffnet ist eine Art Karte, die das Erdgeschoss eines großen Landhauses zeigt, was mich absolut an das Brettspiel Cluedo erinnert hat. Eigentlich hat mich der gesamte Plot ein wenig an das alte, allseits beliebte Brettspiel erinnert, was mir sehr gut gefallen hat, da ich das Spiel früher als Kind unglaublich gerne gespielt habe.

Wenn man also auf der Suche nach einem klassischen Mystery-Kriminalroman ist, mit einigermaßen interessanten Charakteren, ein bisschen Familiendrama und einem tollen Setting in einem großen Landhaus, praktisch komplett abgeschieden von der Zivilisation, dann ist dieses Buch definitiv genau das Richtige.

Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet und das Buch gut geschrieben mit einer angenehmen Geschwindigkeit, was das Lösen des Falls angeht. Es hat richtig Spaß gemacht, den Ermittlern dabei zuzusehen den Mörder zu finden. Bedauerlicherweise gab es einfach viel zu viele Charaktere, als das ich sie wirklich allesamt hätte auseinander halten können. Oftmals war ich ziemlich verwirrt, was die einzelnen Figuren angeht, wusste nicht wer wer war und habe mehr Zeit damit verbracht herauszufinden, von wem gerade die Rede ist, als mit Lesen. Das hat natürlich der Spannung oftmals den Stecker gezogen, da ich viel zu sehr mit den Figuren an sich beschäftigt war, als mit der Geschichte. Das einige von ihnen zwischendurch mit Vornamen, Nachnamen und dann wieder mit Spitznamen betitelt wurden, war der Sache ebenfalls nicht sonderlich dienlich.

ZU VIELE CHARAKTERE SCHAFFEN VERWIRRUNG

Was ich allerdings sehr mochte ist die Tatsache, dass das Buch aus verschiedenen Sichten erzählt wird. So konnte man einen Einblick erlangen in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere und hatte Gelegenheit, sie etwas besser kennenzulernen, da diese teilweise – aufgrund der großen Anzahl von Charakteren wahrscheinlich – doch recht flach und langweilig waren. Außerdem brauchte ich etwas Zeit mich an die Geschichte und vor allen Dingen an den Schreibstil zu gewöhnen, da ich eigentlich eher selten Klassiker lese.

Obwohl ich den Schreibstil grundsätzlich mochte, hatte ich ein paar Probleme damit, wie die Geschichte aufgebaut war. Es handelte sich eher um Ermittlungsberichte, nicht aber um eine Erzählung, was das Ganze etwas nüchtern hat werden lassen. Obwohl der Ermittler auch auf die Gefühle und Emotionen der Figuren eingegangen ist, war es mir doch nicht emotional genug und ich hatte Schwierigkeiten, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.

Ich mochte allerdings, dass sich die Geschichte hauptsächlich auf die Ermittlungen konzentriert hat und nicht auf den Mord an sich. Es hat Spaß gemacht, Spannung aufgebaut; war allerdings nicht gruselig und auch nicht blutig.

Es ist sehr offensichtlich, dass die Autorin hier jede Menge Drama zwischen den einzelnen Familienmitgliedern produzieren wollte, was ihr aber leider eher schlecht als recht gelungen ist, wenn ich ehrlich bin. Das Drama, das hier so nötig gewesen wäre, hat einfach gefehlt und die Geschichte daher teilweise etwas langatmig werden lassen. Ich habe echt lange gebraucht, das Buch zu lesen, da ich manchmal einfach keine Lust hatte, weiter zu lesen. Es ist definitiv keines der Bücher, die einen die ganze Nacht wach halten, weil man unbedingt endlich erfahren möchte, wer der Mörder ist, was passiert ist, warum und wie.

Ich mochte das Setting jedoch unglaublich, das englische Landhaus, die Natur; außerdem fand ich es toll, dass die Geschichte an Weihnachten spielt. Allerdings war ich vom Ende doch recht enttäuscht. Ich habe mit einem viel schockierenderem Ende gerechnet; mit etwas Großem; mit etwas Gewaltigem. Leider wurde die Geschichte meinen Erwartungen nicht gerecht.

Ich würde das Buch auf jeden Fall denjenigen empfehlen, die mysteriöse Kriminalromane und Klassiker mögen, besonders für die kommende Weihnachtszeit ist dieses Buch bestimmt genau das Richtige, allerdings handelt es sich hierbei um kein Buch, dass ich unbedingt noch einmal lesen wollen würde. Leider konnte es mich zum Ende hin nicht so überzeugen, wie anfangs erwartet.


When I received this book as a review copy from the German publishers I was so excited. I always love me a nice Christmas mystery book once in a while, especially around this time of the year to get me in the right mood for Halloween and Christmas all in once. So thanks to the German publishers for sending me this review copy in exchange for an honest review.

author: Mavies Doriel Hay
title: The Santa Klaus Murder
publisher: Poisoned Pen Press
publication date: October 6th, 2015 (frist published 1936)

A classic country-house murder mystery, ‚The Santa Klaus Murder‘ begins with Aunt Mildred declaring that no good could come of the Melbury family Christmas gathering at their country residence Flaxmere. So when Sir Osmond Melbury, the family patriarch, is discovered — by a guest dressed as Santa Klaus —with a bullet in his head on Christmas Day, the festivities are plunged into chaos. Nearly every member of the party stands to reap some sort of benefit from Sir Osmond’s death, but Santa Klaus, the one person who seems to have every opportunity to fire the shot, has no apparent motive. Various members of the family have their private suspicions about the identity of the murderer, but in the midst of mistrust, suspicion, and hatred, it emerges that there was not one Santa Klaus but two.This new addition to the British Library Crime Classics series is a must-have for all fans of classic murder mystery and will delight anyone looking for a thrilling read during the holidays.  

 

[source: http://www.goodreads.com]

 

Aunt Mildred, sister of Sir Osmond Melbury, once said that no good could come of the family’s gatherings around Christmas. Little did she know how true her words were.

Sixteen family members plus friends and servants arrived at Flaxmere to celebrate Christmas season together but instead of enjoying the festive feasting and fun Christmas celebrations, they all end up being murder suspects.

Sir Osmond, head of the family, organized a Santa Klaus costume for one of his servants to wear in order to distribute presents to everyone but Santa’s suit did not arrive in time so another one had to be ordered. While Santa was out and about to get ready; to surprise all family members, especially the children, with presents, Sir Osmond went to his study to receive a mysterious phone call. But he never returned. So when the door was discovered to be locked, his family went to look for him but when Sir Osmond was discovered, he was dead; shot in the head. They called the police and the main investigator very quickly finds out that everyone from Sir Osmond’s family had something to gain by his death. And this is when they all become murder suspects.

WRITTEN VERSION OF THE BOARD GAME „CLUEDO“

When you open the book the first thing you see is a map of the ground floor of a huge country house which reminded me so much of the Cluedo board game. Actually the whole story and the setting did, which was great because I loved Cluedo while growing up.

So if you’re looking for a classic murder mystery, set around Christmas time, with quite interesting characters, some family drama and a nice setting in a country house, basically cut off from all civilization, this one is the right book for you.

The plot is very well written and unravels at a good pace. It was fun to “help” the police investigate the case and try to find out, who the murderer was. Unfortunately there were too many characters for me to handle. All the names sometimes got me all confused and I easily forgot who was who. I needed quite some time to figure out who the daughters were, who the grandchildren, and who only servants or friends were, which kind of killed the suspense from time to time since I spent half of the time trying to figure out who the persons were. It also didn’t help that some of them were called by their first names, then their last names and some even by nicknames.

TOO MANY CHARACTERS CAUSE TOO MUCH CONFUSION

I loved how this book was written in different points of views. Since I don’t read classics too often it took me some time to get used to the book, especially the writing.

I do have mixed feeling about the writing to be honest. On the one hand I loved how the book consists of reports written by the investigator. Although he concentrated on the people’s feelings as well it was somewhat unemotional and it was really hard to connect to the characters.

It was interesting to see how the story mainly focused on the investigations and not on the murder. It wasn’t bloody or scary; it was mysterious which I really enjoyed.

The characters felt very flat sometimes. It’s obvious that the author wanted to create tension between the family members, but there was a distinct lack of drama. Sometimes it was kind of boring and it took me a while to read it because I had no intention to. It’s definitely not one of those books that keep you up all night wanting to know who the killer was and how it happened and why.

I loved the setting of the English Manor and the English countryside. I also loved that the story is set around Christmas time. But to be honest I find myself a bit disappointed with the ending. It was nothing that really shocked or surprised me. It was just like “okaaaaay ….”. It wasn’t bad but I expected something different, something more shocking; something huge.

I would definitely recommend the book though to everyone who loves murder mysteries, especially for the festive seasons and especially to those, who love classics. But it’s definitely not a book that I would want to reread. I enjoyed it, but didn’t love it as much as I hoped I would.

 

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3 thoughts

  1. Huhu

    ich lese auch sehr gerne während der Adventszeit Weihnachtskrimis. Das stimmt irgendwie total auf Weihnachten ein und irgendwie hat es etwas total Gemütliches mit Tee und Decke in der Winterzeit eine Mordsgeschichte zu lesen. Dieses Buch steht auch schon sehr lange auf meiner Liste, vielleicht schaff ich es ja heuer dass ich es lese.

    Lg Tinka

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