IS THERE A SANTA CLAUS?

Hallo ihr Lieben,

ich liebe Weihnachten; Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr und beginnt für mich nicht erst ein paar Tage vor Heilig Abend, sondern bereits Ende November. Ich liebe Weihnachtsgeschichten und vor allen Dingen liebe ich es mir auch, Briefe an den Weihnachtsmann durchzulesen. So kam es dann an Weihnachten vor zwei Jahren dazu, dass ich auf der Suche nach Briefen an den Weihnachtsmann auf einen ganz anderen Brief gestoßen bin. Und zwar geht es um einen Artikel, der am 21. September 1897 in der The (New York) Sun erschienen ist und seither der am häufigsten gedruckte Zeitungsartikel in englischer Sprache ist.

Als ich gestern ein bisschen Papierkram erledigt habe, ist mir dieser Artikel, den ich mir damals ausgedruckt hatte, weil er mich emotional so berührt hat, wieder in die Hände gefallen und ich dachte, ich teile ihn mit euch.

Noch kurz zur Geschichte: Im Jahre 1897 wurde Dr. Philip O’Hanlon, Assistent eines Gerichtsmediziners auf Manhattan’s Upper West Side, von seiner damals achtjährigen Tochter Virgina O’Hanlon gefragt, ob Santa Claus tatsächlich existierte. O’Hanlon hat ihr empfohlen, doch einfach einen Brief an The Sun zu schreiben mit den Worten „If you see it in The Sun, it’s so.“ Es war Francis Pharcellus Church, der seinerzeitige Redakteur der The Sun, der den Brief des jungen Mädchens beantwortete und zwar wie folgt:

We take pleasure in answering thus prominently the communication below, expressing at the same time our great gratification that its faithful author is numbered among the friends of The Sun:

Dear Editor,
I am 8 years old. Some of my little friends say there is no SAnta Claus. Papa says, „If you see it in The Sun, it’s so.“ Please tell me the truth, is there a Santa Claus?
Virginia O’Hanlon, 115 West Ninety Fifth Street

Virginia, your little friends are wrong. They have been affected by the skepticism of a skeptical age. They do not believe except they see. They think that nothing can be which is not comprehensible by their little minds. All minds, Virginia, whether they be men’s or children’s, are little. In this great universe of ours, man is a mere insect, an ant, in his intellect as compared with the boundless world about him, as measured by the intelligence capable of grasping the whole of truth and knowledge.

Yes, Virginia, there is a Santa Claus. He exists as certainly as love and generosity and devotion exist, and you know that they abound and give to your life its highest beauty and joy. Alas! how dreary would be the world if there were no Santa Claus! It would be as dreary as if there were no Virginias. There would be no childlike faith then, no poetry, no romance to make tolerable this existence.

We should have no enjoyment, except in sense and sight. The external light with which childhood fills the world would be extinguished.

Not believe in Santa Claus! You might as well not believe in fairies. You might get your papa to hire men to watch in all the chimneys on Christmas Eve to catch Santa Claus, but even if you did not see Santa Claus coming down, what would that prove? Nobody sees Santa Claus, but that is no sign that there is no Santa Claus. The most real things in the world are those that neither children nor men can see. Did you ever see fairies dancing on the lawn? Of course not, but that’s no proof that they are not there. Nobody can conceive or imagine all the wonders there are unseen and unseeable in the world.

You tear apart the baby’s rattle and see what makes the noise inside, but there is a veil covering the unseen world which not the strongest man, nor even the united strength of all the strongest men that ever lived could tear apart. Only faith, poetry, love, romance, can push aside that curtain and view and picture the supernal beauty and glory beyond. Is it all real? Ah, Virginia, in all this world there is nothing else real and abiding.

No Santa Claus! Thank God! He lives and lives forever. A thousand years from now, Virginia, nay 10 times 10,000 years from now, he will continue to make glad the heart of childhood.

[Quelle: www.nysun.com]

 

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4 thoughts

  1. Huhu,
    diesen Artikel kannte ich überhaupt nicht, aber ich bin richtig froh das du ihn mit uns teilst. Ich hab beim Lesen nicht mehr aufhören können zu lächeln. Was für eine wunderschöne Reaktion auf solch einen Brief von einem Kind 🙂
    Ob sich da heute überhaupt noch jemand Zeit zu nehmen würde?
    Liebe Grüße
    Lee .

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    1. Hallo Lee,

      ich weiß es gar nicht, wahrscheinlich eher nicht. Solche Briefe würden sicherlich im Mülleimer landen, was unfassbar schade ist.

      Ich muss auch immerzu lächeln, wenn ich mir den Artikel durchlese. Einfach so wunderschön und es erinnert alle noch mal daran, dass die Welt tatsächlich voller Wunder und Überraschungen steckt – ich meine, wer weiß denn schon, ob es wirklich keine Feen oder den Weihnachtsmann gibt? Es wäre schön, wenn es so wäre – Ich hoffe die Kinder glauben noch lange Zeit an diese Dinge; dass macht unsere Welt gleich ein bisschen besser und magischer.

      Liebste Grüße
      Ivy

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Ivy,

    ich muss ja gestehen, dass ich voller Begeisterung deiner Weihnachtsbegeisterung folge 😀
    Und auch diesen Beitrag finde ich wieder wunderschön. Eigentlich bin ich auch ein großer Weihnachtsfan, aber weit weg von meiner Familie und in der Stadt lebe ich es doch eher weniger aus.
    Dieser Artikel ist einfach wunderschön und zeigt doch wieder wie wundervoll und einzigartig die kleinen Momente und der Glaube an etwas ganz Besonderes ist.

    Liebste Grüße ❤ Jill

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    1. Hallo Jill,

      ach das freut mich zu hören, dass es noch mehr Weihnachtsfans gibt hihi ❤

      Und du hast Recht, dieser Artikel ist tatsächlich so wunderschön und richtig wertvoll ❤ Heute würde wahrscheinlich niemand mehr so auf einen solchen Brief antworten. Ich bekomme jedes Mal Tränen in die Augen, wenn ich den Artikel lese. Schön, dass er dir auch gefällt 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

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