4 literarische Vaterfiguren | Am 30. Mai ist Vatertag

Titelbild:
Titles:Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2
People:Mark WilliamsBonnie Wright
Photo by Jaap Buitendijk – © 2011 WARNER BROS.
ENTERTAINMENT INC. HARRY POTTER PUBLISHING RIGHTS (C)
J.K.R. HARRY POTTER CHARACTERS, NAMES AND RELATED IN

Am 30. Mai ist nicht nur Christi Himmelfahrt, sondern auch Vatertag. Ich habe eine wirklich sehr innige und wahnsinnig tolle Beziehung zu meinem Vater, weshalb bei uns eigentlich jeder Tag Vatertag ist, dennoch finde ich es schön, die Bedeutung dieses Tages Aufrecht zu erhalten. Nicht alle haben das Glück, in einer rundum funktionierenden und harmonischen Familie aufgewachsen zu sein. Viele haben keinen Kontakt zu ihren Vätern, viele haben ihren Vater bereits verloren, viele kannten ihren Vater vielleicht gar nicht … dieser Tag löst nicht nur positive Gefühle in Menschen aus, sondern kann ebenso negative Gefühle hervorrufen. Zum Beispiel auch bei den Vätern, die ihre Kinder bereits verloren haben. Ich sehe es schon fast als Privileg an, einen so großartigen Vater haben zu dürfen, wie meiner es ist und deswegen mag ich es auch, meinem Vater an Vatertag eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken; einfach deshalb, weil es nicht selbstverständlich ist. Auch wenn man natürlich keinen besonderes Anlass brauchen sollte, um dem eigenen Vater eine kleine Freude zu machen.

Für meinen Blog habe ich mir allerdings überlegt, euch – zur Feier des Tages – einfach mal ein paar meiner liebsten literarischen Vaterfiguren vorzustellen. Gerne dürft ihr mir anschließend natürlich in den Kommentaren erzählen ,welche Vaterfiguren der Literatur ihr ins Herz geschlossen habt.


Arthur Weasley | Harry Potter

Titles: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2
People: Mark WilliamsBonnie Wright
Photo by Jaap Buitendijk – © 2011 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. HARRY POTTER PUBLISHING RIGHTS (C) J.K.R. HARRY POTTER CHARACTERS, NAMES AND RELATED IN

Arthur Weasley ist Vater von sechs Söhnen und einer Tochter und wie wir wissen, hat er mit seinen Kindern wirklich alle Hände voll zu tun. Egal was er nun tut, ob er nun an seinen Muggle-Artefakten herum bastelt, seinen Söhnen hilft, dem wachsamen Auge ihrer Mutter Molly zu entkommen oder sich auf andere Art und Weise für seine Kinder einsetzt – Arthur Weasley gibt uns Potterheads immer wieder ein Grund zum Lächeln.

In meinen Augen ist Arthur Weasley in vielerlei Hinsicht all das, was ein guter Vater sein sollte. Er ist nicht nur interessiert an den Leben seiner Kinder und an den Dingen, die sie tun, sondern er nimmt auch aktiv an ihren Leben teil, engagiert sich für sie und unterstützt sie, wo er nur kann und das obwohl er gefühlt eine halbe Fußballmannschaft zu Hause hat. Er liebt sein Leben und die Welt, in der er lebt und ist ständig bemüht, mehr zu erfahren, sich weiterzubilden und Neues zu lernen. Er widmet sich außerdem nicht nur unentwegt seinen Kindern, sondern auch seiner Frau Molly und auch wenn er hier und da mal eher ein Auge zudrückt und seinen Kindern schon mal eher etwas durchgehen lässt. Auf der einen Seite ist er ein strenger Vater, der seine Kinder anständig erzieht und dafür sorgt, dass sie auf die Welt dort draußen vorbereitet sind, gleichzeitig jedoch ist er für jeden Scherz zu haben und liebt es, mit seinen Kindern herum zu albern.

Und was ihn ganz besonders auszeichnet: obwohl er schon sieben eigene Kinder hat, ist er sich nicht zu schade, auch Harry Potter in seine Familie mit aufzunehmen und nur zu gerne auch für Harry in die Vaterrolle zu schlüpfen.

Für mich gehört Arthur Weasley eindeutig zu den wundervollsten Väter in der Literatur.


Ned Stark | Game of Thrones

Eddard “Ned” Stark ist einer der wohl ehrenhaftesten, anständigsten und freundlichsten Väter, die mir je in der Literatur über den Weg gelaufen sind. Ned Stark verdient es meiner Meinung nach auf jeden Fall, auf dieser Liste zu stehen – obwohl er, wie alle Väter, auch einige Fehler hat, sich Fehltritte erlaubt und bei Weitem nicht perfekt ist. Doch wer ist das schon? Jeder trifft einmal schlechte Entscheidung, so auch Ned Stark, aber wenn man etwas von ihm behaupten kann, dann ist es, dass er alles, was er je getan hat, aus Liebe zu seinen Kindern und seiner Familie getan hat.

Genau wie Arthur Weasley ist auch Ned Stark das Oberhaupt einer großen Familie. Er ist Vater von zwei Töchtern, vier Söhnen und einem Adoptivsohn. Sämtlichen seiner Kinder war er stets ein Vorbild und diente als unglaublich wichtige Bezugsperson. Nicht nur für seine leiblichen Kinder, sondern auch für seinen “Bastard”, den er mit dem gleichen Respekt behandelte, wie seine anderen Kinder.

Ned hat seine Kinder nicht nur auf die Welt dort draußen vorbereitet, sondern er hat sie auch unterstützt, hat sie zu den großartigen Menschen herangezogen, die sie heute sind und ich bin mir sicher, dass sie ohne Ned Stark nicht zu diesen ehrlichen, starken und barmherzigen Menschen herangewachsen wären.

Ned konnte mich nicht nur in der Serie, sondern auch in den Büchern gleich von Anfang an für sich einnehmen. Er hat mein Herz im Sturm erobert und gehört bis heute zu meinen absolut liebsten fiktiven (Vater-)Figuren.


Sam Quintana | Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe

Nicht nur das Buch hat mein Herz berührt, sondern auch Sam Quintana, Dante’s Vater. Er ist warmherzig und liebevoll, humorvoll und verständnisvoll. Er ist der Vater eines Freundes, von dem man hofft, dass er beim Abendessen dabei ist, denn man weiß, dass der Abend mit ihm einfach viel mehr Spaß machen wird.

Er weiß einfach immer, was man sagen muss, um sich besser zu fühlen. Er ist ein Mensch, der mit seiner Art gleich den gesamten Raum erhellt und alle zum Lächeln bringt. Er ist die Art Vater, der mehr eine Art Freund ist; mit dem man einfach Spaß hat, dem man sich aber auch anvertrauen kann und der immer da ist.

Ich weiß noch, wie unglaublich angetan ich von Sam Quintana’s Charakter war, als ich das Buch vor einigen Jahren gelesen habe und noch heute erinnere ich mich immer gerne an diese wundervolle Geschichte und ihre ganz außergewöhnlichen Charaktere, allen voran unter anderem natürlich Sam Quintana.


Charlie Swan | Twilight

Billy Burke als Charlie Swan
© 2008 Summit Entertainment N.V. All Rights Reserved.

Wenn es einen Charakter aus der Twilight Saga gibt, der vermutlich immer einen Platz in meinem Herzen behalten wird, dann ist es Charlie Swan, Bella’s Vater. Er ist alleinerziehend und manchmal bereits mit sich und seinem eigenen Leben so völlig überfordert, dass er teilweise keine Ahnung hat, wie es ist, der Vater eines Teenager Mädchens zu sein. Er wird heimgesucht von Unsicherheiten, versucht aber gleichzeitig sein Bestes. Er nimmt nicht nur aktiv am Leben seiner Tochter Teil, sondern interessiert sich auch für sie und ihre Vorhaben, ihre Wünsche und Träume und versucht Bella in sein bisheriges Junggesellenleben mit zu integrieren, auch wenn es ihm nicht immer gelingt. Er sucht ihr sogar lilafarbene Bettwäsche aus, weil er glaubt, sie würde die Farbe mögen und sich so wohler fühlen in ihrem neuen zu Hause. Er unterstützt seine Tochter nicht nur, er versucht auch immer für sie da zu sein.

Charlie ist für mich eine wirklich ganz tolle Vaterfigur und noch heute muss ich jedes Mal lächeln, wenn ich an ihn denke oder wenn ich die Filme schaue.


Und jetzt seid ihr dran: erzählt doch einfach mal, welche literarischen Vaterfiguren eure Liebsten sind.

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Willkommen! Mein Name ist Ivonne, aber alle nennen mich Ivy und ich bin reisebegeistertes Fangirl. Bücher, Filme und Serien beherrschen mein Leben. Wenn ich nicht gerade irgendwo in der realen Welt unterwegs bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten auf dem Sofa mit Buch und Katze. Sollte ich dort nicht zu finden sein, bin ich wahrscheinlich gerade als Schattenjäger auf der Jagd nach irgendwelchen Dämonen, trinke in Stars Hollow bei Luke einen Kaffee oder mache gemeinsam mit Emma Swan Storybrooke unsicher.
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Comments

    • Nessi
    • 31. Mai 2019
    Antworten

    Meine liebe Ivy,
    Ich kenne 3 deiner 4 aufgeführten Väter und muss dir da absolut recht geben.

    Arthur und ned wären mir sofort in den Sinn gekommen.

    An Charlie hätte ich nicht gedacht aber ich fand ihn in den Büchern einfach großartig. Er war einer meiner liebsten Figuren. Zusammen mit Alice und seine Mühe und all das war so so wahnsinnig schön.

    NED ist mein Held. Definitiv. Aus der Serie ist er der, den ich fast am meisten liebe. Ich habe mein Herz dem bluthund geschenkt. Aber auch NED, denn das war ein Charakter, der eine total tolle Einstellung zum Leben innerhalb der Serie hatte, der ordentlich mit seiner Familie umgegangen ist und zwar mit ALLEN und einfach do warm war obwohl er ein Familienoberhaupt ist,.

    Arthur ist Arthur und einfach… lebendig und warmherzig und liebevoll ein bisschen Crazy aber vor allem hat der so viel Herz. Ich wäre gerne seine Tochter !

    Großartiger Beitrag !

    Xoxo, Nessi

    1. Antworten

      Liebe Nessie,

      ich danke dir vielmals!! Was Ned betrifft kann ich dir da nur zustimmen, sowohl in der Serie, als auch im Buch wurde er schnell zu meinem absoluten Lieblingscharakter.

      Was du zu Arthur gesagt hast, da kann ich dir nur zustimmen – er ist einfach wundervoll; richtig zum knutschen. Die Weasley Kinder haben es mit ihm richtig richtig gut getroffen hihi <3

      Liebste Grüße
      Ivy

  1. Liebe Ivy,
    was für ein schöner Beitrag 🙂
    Ich habe keinen Kontakt zu meinem leiblichen Vater, dafür habe ich aber einen tollen (aber sehr speziellen haha) Stiefvater. Unser Verhältnis ist nicht sehr eng, er ist da nicht so der Typ für, aber ich weiß, dass ich mich immer und jederzeit 1000% auf ihn verlassen kann. <3
    Die genannten Väter finde ich ebenfalls alle großartig, auch wenn ich mich an Sam leider nicht mehr wirklich erinnern kann. Aber die anderen mag ich alle unglaublich doll.
    Es freut mich übrigens, dass du und dein Vater ein tolles Verhältnis habt <3 Das ist keinesfalls selbstverständlich – wie du schon angemerkt hast.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Antworten

      Liebe Nicci,

      es freut mich, dass du so ein gutes Verhältnis zu deinem Stiefvater hast. Auch wenn es nicht so eng ist, ist es doch das wichtigste, dass man sich aufeinander verlassen kann und immer füreinander da ist <3 <3

      Und ja, ein gutes Verhältnis zu seinem Vater bzw. Eltern im Allgemeinen zu haben ist definitiv nicht selbstverständlich, ich schätze mich damit sehr glücklich und versuche es tatsächlich jeden Tag wertzuschätzen, selbst wenn es mal Streit gibt.

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

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