5 Gründe, weshalb ich “The Witcher” liebe (mehr als Game of Thrones btw)

Jap, ich finde die neue Netflix Serie The Witcher weitaus besser als Game of Thrones. Ja ja, ich kann sie schon hören, die Empörungsschreie der eingefleischten GoT Fans. Bzw. habe sie sogar schon gehört, nachdem mich einige empörte Nachrichten auf Instagram erreicht hatten, als ich bereits dort kund tat, dass ich die Serie definitiv GoT vorziehen würde. Ich liebe Game of Thrones. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwei Anläufen bin auch ich der Serienverfilmung von George R. R. Martins epischen Fantasyreihe verfallen. Doch The WitcherThe Witcher hatte mich gleich vom ersten Augenblick. Und zwar so richtig. Okay, zugegeben, die Szene am Anfang mit dem Reh hat mich fertig gemacht und für eine Sekunde war ich verführt, Geralt dafür zu hassen aber dann … dann passierte es und ich habe mich verliebt.

Henry Cavill als Geralt © Netflix

1. Die Erzählweise

Ohne zu viel vorweg zu nehmen und eventuell zu spoilern, ist die Netflix Serie ziemlich genial im Erzählen der Geschichte um unseren Lieblingshexer Geralt. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint und im Laufe der Serie wird deutlich, dass nicht nur eine, sondern gleich drei verschiedene, große Handlungsstränge im Fokus der Serie stehen und mit der Zeit ineinander übergehen. Vermutlich kann gerade das am Anfang etwas verwirrend sein, doch wenn man erst einmal durchgestiegen ist, kann man sich an der Genialität der Erzählweise durch und durch erfreuen. 

Ich habe bisher schon einige Meinungen gehört, dass aufgrund dieser Erzählweise die Serie vermutlich eher etwas für diejenigen ist, die bereits die Bücher oder die Spiele kennen, mithin über Hintergrundwissen verfügen. Dem kann ich nicht unbedingt zustimmen. Ich kannte zuvor weder die Bücher, noch die Serie, ich hatte mir noch nicht einmal den Trailer angesehen und doch kam ich ausgesprochen gut zurecht mit der Storyline. Okay, zugegeben, hier und da musste mal die Pausetaste gedrückt werden, woraufhin dann eine kurze Diskussion mit meinem Freund folgte, in welcher wir Gedankengänge zusammenfügten und Mutmaßungen aufstellten (was echt wahnsinnig viel Spaß gemacht hat), doch nachdem man irgendwann eins und eins zusammengezahlt hat, wurde ziemlich schnell klar, wie die Handlungsstränge miteinander in Verbindung stehen. Gerade das macht das Ganze meiner Meinung nach auch so spannend und interessant.

Die Vermischung der unterschiedlichen Erzählstränge machen die Serie unvorhersehbar und versorgt die Zuschauer mit jede Menge Twists und Turns, die es uns praktisch unmöglich machen, die Serie nicht an einem Stück anzuschauen. Binge Watching Potential. Versprochen!

Anya Chalotra als Yennefer © Netflix

2. Der Cast

Ich bin verliebt und zwar so richtig. Nicht nur in Henry Cavill, sein Grunzen und seine charmanten Flüche, sondern auch in Anya Chalotra, die die wunderschöne und mächtige Zauberin Yennefer verkörpert und in Freya Allan, meine Favoritin, die Ciri spielt, Prinzessin von Cintra. Nicht zu vergessen natürlich auch Joey Batey, der Rittersporn, den Barden, verkörpert und sowohl nervig, als auch amüsant zugleich ist. 

Jeder von ihnen verleiht seiner/ihrer Rolle etwas ganz Besonderes. Sie machen sich die Charaktere zu eigen und man spürt förmlich, dass sie selbst wahnsinnig viel Spaß in ihren Rollen haben. 

Aber mein Highlight ist definitiv Henry Cavill in seiner Rolle als Geralt. Wie wahnsinnig gut ist er bitte?

Freya Allan als Ciri © Netflix

3. Actiongeladene Fights

In fast jeder Folge der Serie findet sich eine anständige Portion Action. Bereits in der Anfangssequenz der ersten Folge kämpft Geralt gegen eine monströse, insektenähnliche Kreatur namens Kikimora. Im Verlauf der Serie jedoch duelliert er sich nicht nur mit Monstern, sondern auch mit Menschen und anderen Wesen. Von Langeweile ist hier keine Spur. Diese Szenen unterhalten nicht nur, sondern treiben auch die Handlung voran. 

Henry Cavill als Geralt © Netflix

4. Horror und Humor treffen sich in der Mitte

Egal ob politische Machtkämpfe, epische Kämpfe, Intrigen oder der Kampf ums Überleben in einer wahrhaftig schonungslosen und brutalen Welt; wenn man dies zusammen nimmt mit einer wahnsinnig starken Entwicklung der Figuren, könnte man fast meinen, dass Humor keinen sonderlich großen Platz in dieser Serie hat. Insbesondere wenn man Vergleiche mit Game of Thrones zieht, eine Serie, die stets eine bedrückende Ernsthaftigkeit beibehalten hat. 

Tatsächlich jedoch erfährt The Wichter immer wieder Auflockerungen, sei es nun durch die humoristischen Einlagen des Barden Rittersporn, oder aber durch den trockenen Humor Geralts. Es ist das Zusammenspiel von Humor und Horror, das der Serie ein wenig die Ernsthaftigkeit nimmt, allerdings nicht zu sehr, um sie lächerlich wirken zu lassen. Vielmehr macht genau das den Charme der Serie aus und sorgt für jede Menge Unterhaltung. Die Serienmacher haben hier, meiner Meinung nach, das perfekte Gleichgewicht gefunden. 

Anya Chalotra als Yennefer © Netflix

5. Magie & die wunderschöne Landschaft

Tatsächlich ist es das, was mir bei Game of Thrones immer ein bisschen gefehlt hat. Vielleicht ist also genau das auch der Grund, weshalb ich The Witcher besser finde, als Game of Thrones. Hier gibt es nicht nur Schwertkämpfe und ein bisschen schwarzer Hokus Pokus, hier gibt’s richtige Magie, Zauberer, Hexer und ich liebe es. Fantasy meets Horror sozusagen. Absolut genial. 

Nicht unerwähnt bleiben darf meiner Meinung nach auch das unfassbar schöne Setting. Die Landschaft ist ein Traum, wirklich. Fürs Auge ist also auch etwas dabei und das nicht nur in Form von dem wirklich attraktiven Henry Cavill, nein, auch in das Setting verliebt man sich sofort und träumt sich selbst in diese Welt hinein – nur vielleicht ohne all diese Monster.

Henry Cavill als Geralt & Joey Batey als Rittersporn © Netflix

Habt ihr euch die Serie auch bereits angesehen? Wenn ja, wie hat sie euch gefallen? Seid ihr auch so gehyped, wie ich? Wer ist euer Lieblingscharakter? Was mögt ihr ganz besonders an der Serie und was vielleicht eher nicht so? Erzählt es mir gerne in den Kommentaren! Ich freue mich auf eure Antworten!

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