Bist du glücklich? Wieso es so wichtig ist, sich von Negativität zu befreien

Bin ich glücklich? Habt ihr euch jemals bewusst diese Frage gestellt und bewusst versucht, eine Antwort darauf zu finden?

You only have control over three things in your life – the thoughts you think, the images you visualize, and the actions you take.

Jack Canfield

Negativität gibt es in allen Lebensbereichen; egal ob in der Liebe, im Job, in der Freundschaft, in der Familie. Negativität wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden, sondern auch auf unseren Körper aus. Sie drängt sich in unseren Alltag und somit in unser Leben durch unterschiedliche Einflussfaktoren. Zum einen sind es natürlich Menschen, die uns negativ beeinflussen und uns runterziehen, teilweise hat dies eine richtige Sogwirkung und man wird mit gezogen, hinein in dieses schwarze Loch, aus dem man nur noch sehr schwer heraus kommt. Und dann gibt es natürlich auch noch die eigenen Gedanken, die unsere Stimmung und unser Wohlbefinden negativ belasten können. Denn seien wir ehrlich, Gedanken sind unglaublich mächtig. Manchmal scheinen sie sich fast zu verselbständigen und man kann kaum mehr unterscheiden, was nun echt ist und was nicht. So empfinde ich dies immer in Angstsituationen. Meine Gedanken fahren Achterbahn, schlagen Saltos, nehmen mich vollends ein und in meinem Kopf spielt sich etwas ab, das so real zu sein scheint, dass es mir unmöglich ist, überhaupt zu unterscheiden, was nun real ist und was sich lediglich in meinem Kopf abspielt.

Sich von dieser Negativität, egal in welcher Form auch immer sie auftritt, zu befreien, bedarf unglaublich viel Mut. Manchmal ist diese Negativität schon zu einem solch essentiellen Teil unserer Selbst oder unseres Lebens geworden, dass es schwer fällt, sich davon zu trennen; vielleicht weil wir hoffen, dass es irgendwann doch wieder besser wird.

Let go of the people who dull your shine, poison your spirit, and bring you drama. Cancel your subscription to their issues.

Steve Maraboli

Wie bereits erwähnt trifft dies auf alle möglichen Lebensbereiche zu. Es gibt so unglaublich viele Dinge, die uns negativ beeinflussen; selbst die winzigsten Dinge wachsen und werden immer größer, bis man am Ende vor einem riesigen Berg voller Steinhaufen steht, den man ohne Hilfe kaum mehr überwinden kann.

Und aus diesem Grund ist es so unglaublich wichtig zu versuchen, sich von dieser Negativität zu lösen. Denn ist es nicht das Wichtigste, dass man selbst glücklich ist? Dass wir ein Leben führen, das wir auch führen möchten? Manchmal ist es okay, egoistisch zu sein, insbesondere wenn es um das eigene Glück, das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit geht.

Dies bringt hin und wieder Veränderungen mit sich, Veränderungen, denen man sich vielleicht nicht gewachsen fühlt, oder vor denen wir uns fürchten. Vielleicht ist auch dies ein Grund, weshalb wir die Negativität in unserem Leben noch viel zu häufig dulden. Diese Gefühle sind zwar negativ, aber sie sind uns nicht fremd und ist es nicht das Fremde das uns Angst macht und das Bekannte, wodurch wir uns geborgen fühlen? Wenn wir uns also von ihr lösen, liegt vor uns plötzlich ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier und wir haben keine Ahnung, wie wir damit umgehen sollen. Es ist die Gewohnheit, die uns daran hindert, etwas zu ändern.

You cannot control what happens to you, but you can control your attitude toward what happens to you, and in that, you will be mastering change rather than allowing it to master you.

Brian Tracy

Egal ob wir unglücklich sind in der Beziehung, in der wir uns befinden, in dem Job, der uns schon seit Jahren nicht mehr gut tut oder eine Freundschaft, die wir nur noch aufgrund Erinnerungen und Wunschvorstellungen am Leben erhalten – manchmal ist es einfach besser, einen Schlussstrich zu ziehen und all diesen Ballast über Board zu werfen.

So etwas allerdings passiert nicht von heute auf Morgen. Es bedarf jede Menge Arbeit und Mut; vor allen Dingen Mut. Es bedarf immer Mut, wenn es darum geht, im Leben etwas zu verändern.

Stop worrying about what can go wrong and start worrying about what can go right.

Sei mutig, sei stark, sei der Mensch, der du sein möchtest und lebe das Leben, das du leben möchtest. Versuche dich zu befreien, von diesen negativen Gefühlen; von all dem Ballast, der dir nicht nur mental, sondern auch körperlich zu schaffen macht. Und wenn es mal etwas länger dauert; wenn der Weg ein wenig steiniger und schwieriger ist, als du vermutet hast, gib nicht auf, sondern kämpfe weiter. Jeder von uns hat es verdient, glücklich zu sein. Jeder von uns hat es verdient, ein Leben zu führen, das wir auch wirklich leben möchten.

Wie geht ihr mit Negativität in eurem Leben/Alltag um?

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