Bist du glücklich? Wieso es so wichtig ist, sich von Negativität zu befreien

Bin ich glücklich? Habt ihr euch jemals bewusst diese Frage gestellt und bewusst versucht, eine Antwort darauf zu finden?

You only have control over three things in your life – the thoughts you think, the images you visualize, and the actions you take.

Jack Canfield

Negativität gibt es in allen Lebensbereichen; egal ob in der Liebe, im Job, in der Freundschaft, in der Familie. Negativität wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden, sondern auch auf unseren Körper aus. Sie drängt sich in unseren Alltag und somit in unser Leben durch unterschiedliche Einflussfaktoren. Zum einen sind es natürlich Menschen, die uns negativ beeinflussen und uns runterziehen, teilweise hat dies eine richtige Sogwirkung und man wird mit gezogen, hinein in dieses schwarze Loch, aus dem man nur noch sehr schwer heraus kommt. Und dann gibt es natürlich auch noch die eigenen Gedanken, die unsere Stimmung und unser Wohlbefinden negativ belasten können. Denn seien wir ehrlich, Gedanken sind unglaublich mächtig. Manchmal scheinen sie sich fast zu verselbständigen und man kann kaum mehr unterscheiden, was nun echt ist und was nicht. So empfinde ich dies immer in Angstsituationen. Meine Gedanken fahren Achterbahn, schlagen Saltos, nehmen mich vollends ein und in meinem Kopf spielt sich etwas ab, das so real zu sein scheint, dass es mir unmöglich ist, überhaupt zu unterscheiden, was nun real ist und was sich lediglich in meinem Kopf abspielt.

Sich von dieser Negativität, egal in welcher Form auch immer sie auftritt, zu befreien, bedarf unglaublich viel Mut. Manchmal ist diese Negativität schon zu einem solch essentiellen Teil unserer Selbst oder unseres Lebens geworden, dass es schwer fällt, sich davon zu trennen; vielleicht weil wir hoffen, dass es irgendwann doch wieder besser wird.

Let go of the people who dull your shine, poison your spirit, and bring you drama. Cancel your subscription to their issues.

Steve Maraboli

Wie bereits erwähnt trifft dies auf alle möglichen Lebensbereiche zu. Es gibt so unglaublich viele Dinge, die uns negativ beeinflussen; selbst die winzigsten Dinge wachsen und werden immer größer, bis man am Ende vor einem riesigen Berg voller Steinhaufen steht, den man ohne Hilfe kaum mehr überwinden kann.

Und aus diesem Grund ist es so unglaublich wichtig zu versuchen, sich von dieser Negativität zu lösen. Denn ist es nicht das Wichtigste, dass man selbst glücklich ist? Dass wir ein Leben führen, das wir auch führen möchten? Manchmal ist es okay, egoistisch zu sein, insbesondere wenn es um das eigene Glück, das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit geht.

Dies bringt hin und wieder Veränderungen mit sich, Veränderungen, denen man sich vielleicht nicht gewachsen fühlt, oder vor denen wir uns fürchten. Vielleicht ist auch dies ein Grund, weshalb wir die Negativität in unserem Leben noch viel zu häufig dulden. Diese Gefühle sind zwar negativ, aber sie sind uns nicht fremd und ist es nicht das Fremde das uns Angst macht und das Bekannte, wodurch wir uns geborgen fühlen? Wenn wir uns also von ihr lösen, liegt vor uns plötzlich ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier und wir haben keine Ahnung, wie wir damit umgehen sollen. Es ist die Gewohnheit, die uns daran hindert, etwas zu ändern.

You cannot control what happens to you, but you can control your attitude toward what happens to you, and in that, you will be mastering change rather than allowing it to master you.

Brian Tracy

Egal ob wir unglücklich sind in der Beziehung, in der wir uns befinden, in dem Job, der uns schon seit Jahren nicht mehr gut tut oder eine Freundschaft, die wir nur noch aufgrund Erinnerungen und Wunschvorstellungen am Leben erhalten – manchmal ist es einfach besser, einen Schlussstrich zu ziehen und all diesen Ballast über Board zu werfen.

So etwas allerdings passiert nicht von heute auf Morgen. Es bedarf jede Menge Arbeit und Mut; vor allen Dingen Mut. Es bedarf immer Mut, wenn es darum geht, im Leben etwas zu verändern.

Stop worrying about what can go wrong and start worrying about what can go right.

Sei mutig, sei stark, sei der Mensch, der du sein möchtest und lebe das Leben, das du leben möchtest. Versuche dich zu befreien, von diesen negativen Gefühlen; von all dem Ballast, der dir nicht nur mental, sondern auch körperlich zu schaffen macht. Und wenn es mal etwas länger dauert; wenn der Weg ein wenig steiniger und schwieriger ist, als du vermutet hast, gib nicht auf, sondern kämpfe weiter. Jeder von uns hat es verdient, glücklich zu sein. Jeder von uns hat es verdient, ein Leben zu führen, das wir auch wirklich leben möchten.

Wie geht ihr mit Negativität in eurem Leben/Alltag um?

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Willkommen! Mein Name ist Ivonne, aber alle nennen mich Ivy und ich bin reisebegeistertes Fangirl. Bücher, Filme und Serien beherrschen mein Leben. Wenn ich nicht gerade irgendwo in der realen Welt unterwegs bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten auf dem Sofa mit Buch und Katze. Sollte ich dort nicht zu finden sein, bin ich wahrscheinlich gerade als Schattenjäger auf der Jagd nach irgendwelchen Dämonen, trinke in Stars Hollow bei Luke einen Kaffee oder mache gemeinsam mit Emma Swan Storybrooke unsicher.
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Comments

  1. Antworten

    Hi Ivy,

    was für ein schöner Beitrag <3

    Ich bin – zum Glück – irgendwo tief in mir drin ein Optimist. Ich hatte sehr viele Durchhänger in meinem Leben und mir ging es oft sehr schlecht. Grade wenn negative Gedanken im Kopf kreisen kann man da sehr schlecht "ausbrechen". Aber das "ich will positiv denken" bricht immer wieder raus, wofür ich echt dankbar bin.
    Wir haben nur dieses eine Leben (im Moment) und das sollte man so leben, wie es einem guttut! Sich nicht reinreden lassen und mit dem Herzen entscheiden ist so wichtig und ja, das schlägt auch viel auf das körperliche Befinden.
    Gerade das Thema Stress / Achtsamkeit, was ja grade überall hochrollt, ist da ja überaus wichtig, denn schön langsam merken die Menschen, dass es so nicht weitergehen kann. Wir setzen uns so sehr selbst unter Druck, was gar nicht nötig wäre und machen uns damit selber kaputt. Das alles müsste überhaupt nicht sein!

    Aber das Umdenken ist eben nicht leicht. Von klein auf wird viel in unsere Köpfe projiziert und eingefahrene Verhaltensmuster umzustellen und umzudenken erfordert viel Arbeit: an uns selbst. Das schreckt viele ab, was ja auch verständlich ist, denn es macht auch Angst. Aber! Es lohnt sich!
    Ich selber "arbeite" seit vielen Jahren an mir und es dauert wirklich Jahre, um so ein Muster abzulegen und sich neu zu orientieren. Oftmals verhalte ich mich immer noch so, wie ich nicht will, aber immerhin ist es mir bewusst. Das Bewusstwerden ist der erste und sehr wichtige Schritt, aber erst der Anfang.
    Ich finde, der Humor spielt dabei auch eine wirklich große Rolle: denn nicht alles so ernst zu sehen und auch mal über etwas zu lachen lockert das ganze erheblich auf 😉 Mir hat das sehr geholfen. Grade bin ich in einer Phase, in der es mir richtig gut geht und ich sehr positiv nach vorne schaue.
    Auch wenn man viel vergangenes verarbeiten sollte / muss, darf man den Blick nach vorne nicht vergessen. Ändern kann man nichts an dem was war, sondern an dem, wie man weitergeht!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Antworten

      Liebe Aleshanee,

      das hast du wirklich wunderschön gesagt und ich kann dir bei allem 100%ig zustimmen.

      Ich bin zwar kein super optimistischer Mensch, zumindest wenn es um mich selbst geht, da bin ich meist doch eher pessimistisch (hieran muss ich auf jeden Fall noch arbeiten – ich bin auch schon fleißig dran :-)) aber dennoch versuche ich Negativität, soweit möglich, aus dem Weg zu gehen.

      Ich befinde mich momentan auch in einer sehr positiven Phase, zwar mit sehr viel Stress, aber aktuell komme ich damit ganz gut zurecht, wahrscheinlich auch dank Familie und Freunde, die mich unterstützen und einfach immer da sind. Menschen, die mich runterziehen haben einfach kein Platz (mehr) in meinem Leben. Früher gab es Zeiten, da habe ich mich an Menschen und alten Bekanntschaften/Freundschaften festgeklammert, einfach aus nostalgischen Gründen, doch irgendwann ist einfach der Zeitpunkt gekommen, in dem man los lassen muss.

      Gerade dem, was du am Ende sagst, stimme ich voll und ganz zu. Den Blick nach vorne darf man nie verlieren. Man sollte immer positiv in die Zukunft schauen <3

      Liebste Grüße
      Ivy

      1. Antworten

        Oh ja, die Menschen die einen runterziehen … das ist echt ein schwieriges Kapitel und es ist wirklich nicht einfach, loszulassen.
        Ich habe mittlerweile gelernt, zumindest auf Abstand zu gehen. Vor allem meine ich hier diejenigen, die man persönlich kennt und denen man “nicht ausweichen kann” ^^ Also einen innerlichen Abstand meine ich. Das sollte man ja überhaupt tun, denn alles was andere über einen sagen und denken spiegelt ja nur deren Innenleben wieder und nicht meins 😉
        Als kleines Beispiel: wenn jemand über meine Klamotten herzieht hat derjenige ein Problem damit, mich zu akzeptieren, das hat an sich überhaupt nichts mit mir selber zu tun.

        Grade im Internet hab ich mich aber auch oft über Menschen aufgeregt und was sie so schreiben, mittlerweile scrolle ich einfach weiter, weil ich keine (negativen) Gedanken mehr damit verschwenden will. Man sollte sich wirklich auf das positive konzentrieren und nicht so viel negatives von außen an sich heranlassen, da hat man selber schon genug eigenes mit sich rumzuschleppen 😀

        Stress sehe ich ja manchmal auch durchaus positiv, denn er treibt mich voran und bringt mich zum handeln. Aber man muss das Gleichgewicht finden und sich bewusst Zeit nehmen, die man für Ruhe hat und auch nur für sich selber.

        1. Antworten

          ich finde es super, dass du es schaffst, auf Abstand zu gehen. Gerade bei Leuten, die einem etwas näher stehen, erfordert das manchmal noch mehr Kraft, weil man diese Menschen eben nicht so einfach aus seinem Leben streichen kann. Tatsächlich befindet sich in meinem näheren Umkreis niemand, der negativ auf mich wirkt. Die Menschen, die das getan haben, von denen habe ich mich “entfernt” und mit meiner Familie habe ich glücklicherweise ein so gutes Verhältnis, dass es diesbezüglich keine “Probleme” gibt – zum Glück.

          Was das Internet angeht, da verstehe ich dich vollkommen. Ich überlese mittlerweile viel, lösche Nachrichten teilweise sogar, ohne sie vorher zu lesen, wenn ich genau weiß, das diese Person ohnehin NUR Negativität verbreitet. Ich brauchte und will das nicht; wenn jemand meckern möchte oder sonst was, schön, soll er/sie tun; er/sie soll nur mich damit in Ruhe lassen. Im Internet ist das ja glücklicherweise etwas einfacher, als im echten Leben, auch wenn es selbst hier nicht immer gelingt.

          Sein Gleichgewicht zu finden ist das A und O. Es gab mal eine Zeit vor einigen Jahren, da hat mich der Stress teilweise überrollt, mittlerweile habe ich einen guten Weg gefunden. Manchmal haut es mich noch um, aber ich denke das ist normal – man muss dann einfach wieder aufstehen, es besser machen und den für sich bestmöglichen Weg finden <3 🙂

          Liebste Grüße
          Ivy

          1. Antworten

            Das hört sich sehr gut an! Da hast du einen guten Weg für dich gefunden. 🙂 Wenn Familie und Freunde ein positives Feedback senden hat man eh schon sehr viel. Grade die Kraft fehlt einem ja oft, zu widersprechen oder auch nur sich abzugrenzen wenn es Menschen sind, die einem nahestehen.

            Und online … da muss man sich wirklich distanzieren und darf sich nicht beirren lassen. Da kennen wir einfach viele Leute viel zu wenig, um sich davon treffen zu lassen. Aber auch das ist nicht immer einfach.

            Wichtig ist, sich bewusst zu machen, was nicht gut ist, also für mich persönlich, und dem dann aus dem Weg zu gehen und sich den Dingen zuwenden, die einem ein gutes Gefühl geben 🙂

  2. Antworten

    Wow – was für ein wunderschöner Beitrag! Ich versuche, mich möglichst wenig Negativität auszusetzen – sei das, dass ich meine Mitmenschen bewusst auswähle, komplett auf Zeitungen verzichte oder (immer wieder versuche) mich auch von Alltagsärgernissen nicht mitreissen zu lassen.
    Liebe Grüsse
    Ariana

    1. Antworten

      Liebe Ariana,

      es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt! Und mir geht es ähnlich, ich verzichte auch gezielt auf Zeitungen und meide auch Nachrichten, zumindest in Bildform. Im Radio höre ich sie mir an, doch im Fernsehen mit den entsprechenden Bildern kann ich mir manche Sachen einfach nicht anschauen, weil es mich einfach zu sehr triggert.

      Es ist unglaublich wichtig, sich Gutes zu tun und Negativität soweit möglich aus dem Weg zu gehen. Natürlich gelingt das nicht immer, aber zumindest sollte man es versuchen 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

  3. Antworten

    Vielen Dank dir für diese positiven tollen Gedanken! Ich bin ein großer Fan von Selbstliebe, sich gutes tun und sich abgrenzen, wo es einem nicht gut tut. (deswegen erscheine ich auch selten auf Familienfeiern ;-))

    1. Antworten

      Danke dir liebe Franziska, es freut mich, wenn dir der Beitrag gefällt 🙂 <3 Und ich stimme dir zu, es ist wirklich unglaublich wichtig, darauf zu achten, sich Gutes zu tun und sich nicht zu viel Negativität auszusetzen. Da hast du auf jeden Fall die richtige Einstellung!

  4. Antworten

    Ein sehr schöner Beitrag. Ich kenne das leider auch viel zu oft, dass meine Gedanken Achterbahn fahren und ich mir stundenlang den Kopf über Dinge zerbreche, die so vielleicht nie eintreten, einfach weil ich auch jemand bin der bei jeder Entscheidung auch an den Worst Case denkt. Im Nachhinein stelle ich dann immer fest, dass alles halb so schlimm war, vor allem der Worst Case gar nicht eintgetreten ist. Arbeit auch daran mir das abzugewöhnen, weil man so auch unglaublich viel Zeit mit Grübeln verbringt und das über Dinge, an denen man eh nichts ändern kann. Am Ende kommt alles wie es kommen soll.

    Was die Negativität anbelangt: Auch da sprichst du mir aus der Seele. Manchmal hat man Phasen ,da sieht man alles negativ, aber es ist dann echt wichtig was zu ändern. Das ist definitiv erstmal ein furchteinflößender Schritt, aufgrund der Veränderung, aber danach geht es einem immer besser. Wenn Freunde mich runterziehe und ich merke, dass die Freunschaft mir nicht mehr gut tut, dann ziehe ich da mittlerweile auch einen Schlussstrich. In der Jugend ist mir das gar nicht so leicht gefallen, da habe ich um jede Freundschaft gekämpft, auch wenn der Kampf schon längst verloren und ich mir damit eher selbst geschadet habe. Aber mit der Zeit lernt man einfach, dass nicht jede Person dazu bestimmt ist, einen ein ganzes Leben zu begleiten. Manche verweilen eine kurze Zeit, lernen einem wichtige Lektionen und gehen dann wieder. Daran ist nichts schlimm. Leicht ist es natürlich totzdem nicht, aber das ist auch eine gewisser Reifeprozess. Heute kann ich zum Glück sagen, dass ich nur noch die Freude habe, bei denen ich mir sicher bin, dass sie bis zum Ende bleiben und denen ich zu 100 % vertraue.

    Das gleiche gilt aber natürlich auch für Jobs, romantische Bezieungen usw. Wenn man unzufrieden ist, dann muss man was ändern. Es gibt ja nicht umsonst den Spruch: Jeder ist selbst für sein Glück verantwortlich und das stimmt.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Ivy,
    Ich schaue sie zwar auch gerne, bin aber langsam auch etwas gesättigt, weil es halt doch immer das Gleiche ist. Titans werde ich mir auf Netflix demnächst aber auch anschauen. Habe da ja unterschiedliche Meinungen gehört: Die einen fanden es super, die anderen eher nicht so. Ist halt am Ende wieder Geschmackssache und ich bin gespannt, was ich davon halte. Ich mag auf jeden Fall schon mal den Hauptdarsteller und das ist schon mal ein gutes Zeichen :D. The Umbrella Academy steht bei mir auch noch aus. Gibt aktuell einfach zu viele Serien afu einmal :/. Ich gebe dann immer erstmal den Serien, die ich aktuell schon länger schaue den Vorzug, bevor ich was Neues anfange. Da du ja so ein Fan von DC bist und auch Arrow, wollte ich dieser an dieser Stelle noch fragen, was du zm Ende der Serie nach der 8. Staffel sagst?

    Ich bin da auch sehr gespannt auf die Serie. Ich habe den Film geliebt, das Buch konnte mich nicht überzeugen (das hatte ich sogar abgebrochen, da aber auch gemerkt, dass Liebesbücher nicht mehr so mein Ding sind und das hat ja auch was Gutes :D). Aber der Film hat da halt echt gut vorgelegt, auch aufgrund der Hauptdarsteller. Mal schauen, ob die Serie da dann mithalten kann, wenn sie denn überhaupt grünes Licht erhält.

    1. Antworten

      Liebe Nicole,

      in der Jugend ist mir so etwas auch nicht immer leicht gefallen. Aber mit der Zeit entwickelt man sich weiter und das ist auch gut so.

      Ich kann da zwischenzeitlich ganz gut mit umgehen, denke ich. Dennoch schaffe ich es natürlich nicht, sämtliche Negativität von mir fern zu halten, gerade was Ängste betrifft, übermannen mich diese noch viel zu häufig. Wie auch du, denke ich immer an den Worst Case, male mir Katastrophenszenarien aus, die selbst wenn man das Ganze logisch betrachtet, fast schon unmöglich, aber zumindest super unwahrscheinlich sind. An diesem Punkt zu arbeiten empfinde ich persönlich als noch viel schwieriger. Ich habe schon viel versucht, habe es aber noch immer nicht geschafft, das in den Griff zu bekommen. Tatsächlich hatte ich erst am Wochenende noch ein genau solches Gespräch mit meiner Mutter.

      Mal schauen … ich finde deine Einstellung jedenfalls sehr gut 🙂

      Zu deiner Frage bezüglich Arrow: Ich finde es schade, dass die Serie endet. Ich weiß, viele sagen ja, die Serie wäre immer schlechter geworden und ich muss auch gestehen, dass mir Staffel 6 jetzt nicht so super gut gefallen hat (hier hat mich vieles genervt) aber dennoch gehört sie einfach zu meinen Lieblingsserien, und traurig stimmt es mich schon ein wenig 🙁

      Mir persönlich hat DC Titans richtig richtig gut gefallen. Ich war super begeistert 🙂 Ich hoffe, dass du sie auch mögen wirst 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

  5. Hallo Ivy,

    ein wunderschöner Beitrag wo ich dir voll und ganz zustimmen kann!

    Ich versuche die Negativität nicht allzu sehr an mich ranzulassen. Versuche positiv denkend nach vorne zu sehen. Das klappt mal mehr und mal weniger.
    Bei Thema Freundschaft bin ich ganz bei dir. Was hat es einen Sinn immer und immer wieder um eine Freundschaft zu kämpfen, wenn der Gegenüber erst dann wieder daran erinnert wird, dass man da ist, wenn etwas negatives in dessen Leben passiert ist? Es tut weh, viel zu lange gebe ich der Hoffnung nach, dass sich doch noch was ändern wird, aber schlussendlich ist es besser einen Schlussstrich zu ziehen. Manche Freundschaften sind eben nicht für die Ewigkeit bestimmt.

    Und wenn mich mal etwas Negatives überrennt, mich zu Boden drückt und ich kämpfen muss, dass ich wieder hoch komme, dann ist es anfangs schwer, sich an das positive zu klammern. Die ersten Tage des Selbstmitleides, bis man wieder genug Kraft gesammelt hat, um nach vorne zu schauen, die Wunden zu lecken und weiterzumachen.

    Ich halte nichts davon, wenn Menschen über Monate oder Jahre hinweg sich immer nur an das negative klammern. So eine Denkweise führt nur dazu, dass man nie glücklich wird. Klar ist etwas zu ändern nie leicht, aber wenn etwas einen unglücklich macht, dann muss man etwas ändern. Von alleine wird sich nichts ändern. So läuft der Hase nicht.

    Tja…so gehe ich jedenfalls mit dem Thema Negativität im Alltag um. Hinfallen, kurzes Selbstmitleid, aufrappeln und weitermachen (bei Bedarf einen anderen Weg wählen).
    Früher hab ich nicht so gedacht, aber ab dem Moment, wo ich so zu denken begonnen habe, ging es mir um einiges besser. Trotz Höhen und Tiefen!

    Alles Liebe,
    Tina
    von Tianas Bücherfeder

    1. Antworten

      Ich kann dir in allem nur zustimmen, besonders dem, was du zum Schluss gesagt hast. Von nichts, kommt nichts. So schwer es einem manchmal fällt und so viel Mut es manchmal benötigt, es ist unglaublich wichtig, selbst etwas dagegen zu unternehmen, wenn man unglücklich ist. Das Glück fällt nicht vom Himmel, wir wachen nicht auf am nächsten Tag und all unsere Probleme haben sich aufgelöst. Jammern hilft ebenso wenig.

      Ich halte es wie du, hinfallen, kurzes Selbstmitleid, aufrappeln und weiter – denn ganz ohne Selbstmitleid geht es manchmal nicht. Manchmal braucht man diesen Zusammenbruch einfach, um Kraft zu sammeln. Es ist okay, hinzufallen und ein wenig liegen zu bleiben, solange man wieder aufsteht und weiter macht!

      Liebste Grüße
      Ivy

    • Ida
    • 2. April 2019
    Antworten

    Was für ein wunderbarer Beitrag, liebe Ivy! Ich stimme dir in allen Punkten zu – man selbst und glücklich zu sein, das sollte immer an erster Stelle stehen. <3

    1. Antworten

      ich danke dir <3 Freut mich sehr, wenn dir der Beitrag gefällt 🙂

  6. Antworten

    Liebe Ivy,
    was für ein mutiger & inspirierender Beitrag! Ich kann dir nur absolut und vollkommen zustimmen. Negativität ist so etwas furchtbares, aber wie du schon sagst, oft fällt es einem wirklich schwer sich davon zu befreien. Ich habe vor allem im letzten Jahr sehr viel Negativität in meinem Leben gehabt, weil ich es auch leider durch andere Menschen, die mir schlichtweg nicht gut getan haben, zugelassen habe.
    Oft sind es wirklich die eigenen Entscheidungen, die einem von all dieser Negativität befreien können. So hätte ich beispielsweise niemals geglaubt, dass ich wirklich mal den Mut haben würde mich von meinen alten Job zu lösen und endlich das zu machen, was ich beruflich immer machen wollte. Den Schritt zu wagen nochmal eine zweite Ausbildung zu machen, nochmal von vorne anzufangen, um das eigene Glück zu finden.

    Sich von Menschen zu lösen, die einem nicht gut tun, ist wohl mindestens genauso schwierig. Oft hängt man wirklich an der Idee der Freundschaft fest. Oder eben, wie du auch sagtest, an alten schönen Erinnerungen.. Aber Menschen ändern sich und Freundschaften ändern sich auch und manche sind scheinbar einfach nur für eine kurze Dauer bestimmt.

    Ich versuche mittlerweile, sobald ich merke, dass sich die Negativität anschleicht, diese sofort wieder aus meinem Leben zu verbannen durch positives denken, durch ausgiebige Spaziergänge mit meiner Rosalie, durch direkte Konfrontation. Manchmal muss man auch einfach über das negative reden, um es vertreiben zu können.

    <3

    1. Antworten

      Liebe Alina,

      ich gebe dir absolut Recht! Es gibt ganz viele Möglichkeiten und Wege, der Negativität entgegenzutreten und sich davon zu lösen. Manchmal dauert es etwas länger, wie bei dir und deinem Jobwechsel, manchmal geht es ruck zuck von Statten. Doch ganz gleich wie lange es dauert, am Ende zählt ja auch nur das Ergebnis und zwar, dass man den Schritt gewagt hat.

      Ich finde es toll, dass du dich entschieden hast, deinen Job zu wechseln. Mir ging es eine Zeitlang ja auch nicht sonderlich gut, auf meiner Arbeitsstelle, aber durch Konfrontation und viele Gespräche und interne Änderungen und auch Kompromisse hat sich das Ganze wieder gefangen und momentan geht’s mir richtig gut. Natürlich gibt’s ab und zu Stress, momentan mit Schule und Prüfungen richtig viel Stress sogar, aber Stress muss ja nicht immer negativ sein. Da es mir jetzt wieder auf der Arbeit gut geht, empfinde ich diesen Stress auch nicht mehr als negativ, sondern eher als Ansporn und Motivation.

      Wichtig ist jedenfalls, dass man auch mal an sich denkt; dass man das tut, was einen glücklich macht, selbst wenn es manchmal Mut erfordert, den man nicht direkt aufbringen kann, doch man kann ja darauf hin arbeiten 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

  7. Antworten

    Hallo Ivy 🙂

    ein schöner Beitrag von dir. Ich versuche mich schon seit einigen Jahren, komplett von Negativität zu distanzieren. Ich habe Leute aus meinem Leben gestrichen, die mehr Ballast waren, als sie mir gut getan haben. Ich sage immer Nein, wenn ich etwas nicht möchte und weiß wie schwer sich Menschen damit tun. Aber wir haben nur das eine Leben und sollten uns auf uns fokussieren und glücklich sein. Auch eigene negative Gedanken habe ich immer seltener und wenn sie da sind, hinterfrage ich sie. Hinterfragen ist auch so ein Punkt, der von Menschen gerne übersprungen wird. Wir alle sollten das Leben lieben und mit einem Lächeln aufstehen, und wenn wir das nicht mehr können, weil wir nur noch für Wochenenden leben, dann ist Zeit für Veränderung. Und Veränderung beginnt bereits im Kopf. 🙂 Natürlich gibt es sie in sämtlichen Lebenslagen, aber was mir persönlich geholfen hat, egal wann, das war ein Spruch, den ich mal auf den Weg mitbekommen habe: “Es kann alles immer nur BESSER werden ” und ich bin dankbar, dass mir jemand mal diese Worte geflüstert hat. Sie haben mich bereichert und mir ganz viel positive Energie mitgegeben.

    Liebste Grüße, Stella

    1. Antworten

      Liebe Stella,

      an dem Spruch “es kann alles immer nur besser werden” orientiere ich mich auch. So ausweglos eine Situation auch manchmal scheint, irgendwann wird es besser. Man darf natürlich nicht aufgeben und muss immer weiter kämpfen.

      Veränderung beginnt bereits im Kopf, dem kann ich nur zustimmen. So schwer es auch manchmal sein mag, so wichtig ist es, all diese Negativität loszulassen.

      Ich danke dir sehr für dein Kommentar!

      Liebste Grüße
      Ivy

  8. Antworten

    Schönen guten Morgen!

    Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt! 😉

    Liebste Grüße und schöne Feiertage!
    Aleshanee

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