Buchvorstellung: Trust in Love – Eine Verfolgungsjagd durch New York

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“Wenn man von irgendeiner Stadt behaupten kann, dass sie etwas Besonderes hat, dann sicher von Manhattan. Als Landzunge ragt sie ins Meer und die Gebäude in den Himmel. Selbst der Freedom Tower, der fast an der Stelle steht, wo einmal die Twin Towers waren, erhebt sich stolz und trotzig.”

Eine Verfolgungsjagd durch New York? Klingt irgendwie cool oder? Natürlich kennen wir sie schon aus einigen Actionfilmen, doch wie wäre es mit etwas Ähnlichem mal in Buchform? Als der Ravensburger Buchverlag mich fragte, ob ich nicht Interesse an einer Kooperation zu Trust in Love von Sarah Alderson hätte, musste ich nicht lange überlegen. Eine halsbrecherische Flucht durch die Stadt die niemals schläft?  I’m in.

Olivia ist in New York, um ein neues Leben zu beginnen. Doch nach einem Mordanschlag auf ihre Gasteltern findet sie sich mitten in der Nacht als Zeugin in einem Polizeirevier wieder. Neben ihr – in Handschellen – der verdammt gut aussehende Autodieb Jay. Als ein bewaffneter Angreifer den Raum stürmt, ist die halsbrecherische Flucht an Jays Seite Olivias einzige Überlebenschance. Aber kann sie einem Kriminellen wie ihm wirklich trauen, auch wenn die Anziehung zwischen ihnen förmlich Funken schlägt? (Quelle)


Ich habe das Buch bereits gelesen und als riesiger New York Fan habe ich euch den Weg, den unsere Protagonisten Olivia und Jay in dem Buch zurücklegen, aufgezeichnet. Außerdem möchte ich nachfolgend auch noch ein wenig auf ein paar der einzelnen Orte eingehen. Da ich eigentlich alle im Buch erwähnten Plätze/Orte schon selbst besucht habe möchte ich euch ein wenig davon berichten und euch von einigen lustigen/verrückten Erlebnissen erzählen. Spoilergefahr droht daher keine.

Sämtliche Orte aus dem Buch habe ich euch in der Reihenfolge aufgelistet, in der Olivia und Jay sie besuchen. Auf der nachfolgenden Karte habe ich euch den Weg sogar eingezeichnet mit Ausnahme der letzten drei Stopps. Leider waren diese im Buch nicht konkret bezeichnet, sodass es sich etwas schwierig gestaltete, die Orte korrekt einzuzeichnen.

  1. New York Police Department in Brooklyn
  2. Wohnung von Olivias Vater in der 77. Straße, Upper East Side
  3. High Lane
  4. Jackson Heights
  5. Roosevelt Island
  6. Jackson Heights
  7. FBI Revier
  8. High Line
  9. Brooklyn Bridge
  10. Staten Island Ferry Terminal
  11. Staten Island Ferry
  12. 125. Straße
  13. Subway
  14. Harlem

New York Police Department in Brooklyn

In welchem Police Department in Brooklyn sich die beiden genau aufhalten, wird nicht gesagt. Hiervon gibt es, wie viele sich sicherlich vorstellen können, nicht nur eins in den verschiedenen Boroughs, sondern gleich mehrere. Hin und wieder findet man ein solches Police Department sogar innerhalb der Subway. Auch ich hatte bereits das „Vergnügen“ eine Nacht auf einem New Yorker Police Department verbringen zu dürfen. Falls ihr jetzt denkt, ich hätte etwas total Schlimmes angestellt, kann ich euch beruhigen. Zwar habe ich gegen das Gesetz verstoßen, allerdings nicht in dem Ausmaß, als das es größere Folgen für mich gehabt hätte.

Meine Freundin und ich waren, während wir in New York gewohnt haben, eigentlich jeden Freitag und Samstag feiern in unserem Lieblingsclub. Wir hatten selten viel Bargeld an uns, da wir quasi zur Club Familie gehörten und weder Eintritt, noch für die Getränke zahlen mussten. Eines Nachts auf dem Nachhauseweg hatten wir dann tatsächlich nur noch so viel Bargeld bei uns, dass es für ein einziges U-Bahn Ticket reichte. Damals kostete ein Ticket für eine Fahrt $ 2.25. Also haben wir uns das eine Ticket gekauft und uns zusammen durch das Drehkreuz gequetscht, was natürlich alles andere als in Ordnung war, doch wir waren jung, berauscht von dem New Yorker Nachtleben und in diesem Moment auch ziemlich blank. Uns blieb also fast nichts anderes übrig, wenn wir nicht die ganze Strecke vom Union Square aus bis runter zum Whitehall Ferry Terminal laufen wollten. Allerdings hatten wir nicht, so wie Jay es im Buch tut, vorher überprüft, ob eventuell Polizisten in der Nähe waren, die uns beobachteten.

“Ich schiebe mich durch das Drehkreuz, und als ich auf der anderen Seite bin, drehe ich mich um. Jay steht eins weiter bei den Drehkreuzen, die nach draußen führen. Er schaut kurz in alle Richtungen, legt eine Hand auf das Drehkreuz und springt so geschmeidig wie ein Panther darüber.”

 

Gut gelaunt quetschten wir uns durch das Drehkreuz, setzten unseren Weg fort und schwupp, wurden wir auch schon von zwei Police Officern aufgehalten. Zunächst war uns schleierhaft, wieso sie uns „anhielten“, denn obwohl wir uns bewusst waren, dass wir etwas Falsches getan hatten, hatten wir nicht daran gedacht, dass uns jemand von der Polizei bei unserem „Vergehen“ beobachtet haben könnte. Erst als sie uns fragten, ob wir wüssten, was wir gerade falsch gemacht hatten, dämmerte es uns. Was als nächstes passierte? Wir wurden von den netten Polzisten eingeladen, sie aufs Police Department zu begleiten, welches sich gleich um die Ecke befand. Dort durften wir erst einmal Platz nehmen. Kurz darauf wurden unsere Daten aufgenommen, wir mussten ihnen unser Visum vorlegen und schon verfielen wir innerlich in Panik, dass dies eventuell negative Auswirkungen auf unseren Aufenthalt dort haben könnte. Wir waren erst ein paar Monate dort und wollten unser Auslandsjahr von 14 Monaten unter gar keinen Umständen deswegen schon früher beenden müssen. Sie boten uns an, entweder eine Nacht in einer Zelle zu verbringen (ja, tatsächlich war dies eine Option) oder aber eine Strafe in Höhe von $ 200.00 pro Person zu zahlen. Zuerst tendierten wir tatsächlich dazu, uns für die Zelle zu entscheiden, allerdings keimte dann doch wieder unsere Angst auf, dass man uns ausweisen würde oder unsere Gastfamilien unterrichten und diese uns dann nach Hause schicken würden oder sonst was. Also entschieden wir uns dafür, die Strafe zu zahlen, was natürlich einen riesen Batzen Geld war. Zu der Zeit entsprach dieser Betrag meinem Wochenlohn. Trotzdem haben wir praktisch die ganze Nacht auf dem Polizeirevier verbracht. Wahrscheinlich wollten sie uns ärgern und haben uns deshalb so lange warten und dort sitzen lassen. Aber das Lustigste? Als wir dort ankamen saßen noch zwei andere dort, die wegen desselben Vergehens aufs Revier gebracht wurden. Und drei mal dürft ihr raten, woher diese zwei Personen waren. Jap, aus Deutschland. In dieser Nacht haben wir Deutschen ja wirklich einen richtig guten Eindruck bei den New Yorker Polizisten hinterlassen. Wahrscheinlich glauben sie, bei uns in Deutschland wäre es gang und gäbe schwarz zu fahren haha. Natürlich haben wir uns über das verlorene Geld geärgert aber hey, wann macht man schon mal die Erfahrung und darf eine Nacht auf einem New York City Police Department verbringen? Wohl eher nicht so häufig.

77. Straße, Upper East Side

Ziemlich zu Beginn unserer Zeit in New York haben meine Freundin und ich zwei New Yorker kennengelernt, die uns an einem Sonntag zu sich nach Hause einluden. Sie wohnten irgendwo auf der Upper East Side. Allerdings waren wir etwas zu früh dran und spazierten daher ein wenig durch die Gegend, bis wir eine kleine Boutique fanden, in der wir uns beide dasselbe T-Shirt mit dem Aufdruck “I love my BF” kauften, in der Annahme, dass es “I love my best friend” hieß. Als wir dann aber bei unseren “Dates” ankamen (wir hatten das Shirt direkt angezogen), hätten die uns wahrscheinlich am liebsten wieder rausgeschmissen. Sie klärten uns dann auf, dass BF nicht für “best friend” sondern für “boyfriend” steht und “best friend” für gewöhnlich mit BFF abgekürzt wird. Ähm ja, wir hatten so einige blonde Momente, das gebe ich zu, aber ohne diese besagten blonden Momente glaube ich wäre unsere Zeit in New York nur halb so lustig gewesen. Wir haben das Shirt trotzdem behalten und einfach so getan, als meinten wir uns gegenseitig.

High Line

Die High Line ist eine ca. 2 km lange Güterzugstraße im Westen von Manhattan, die von 2006 bis 2014 zu einer Parkanlage umgebaut wurde, mithin nicht mehr als Güterzugstraße genutzt wird. Anders als das restliche Hochbahnnetz von New York wurde die High Line ursprünglich nicht für den Personenverkehr erbaut, sondern wurde für den Güterverkehr errichtet. Damals nannte man diesen Streckenabschnitt West Side Wright Line. Der heute noch erhaltene Abschnitt führt von der West 34th Street bis zur Gansevoort Street im Meatpacking District. Ungefähr 5 Millionen Menschen kommen jährlich hierher, um die Aussicht zu genießen.

Ich war leider erst einmal dort und das auch nur kurz, allerdings handelt es sich hierbei um eine wunderschöne kleine grüne Oase mit einer großartigen Aussicht. Es hat mich also gar nicht verwundert, dass Olivia und Jay sich gerade hier eine Auszeit genommen haben, um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Bei meinem nächsten Besuch in New York, das habe ich mir fest vorgenommen, werde ich noch mal dort hin gehen und ein bisschen mehr Zeit dort verbringen, vielleicht sogar mit einem guten Buch.

Jackson Heights

Jackson Heights liegt im nordwestlichen Teil von Queens und ist – ethnisch betrachtet – eine der vielfältigsten Nachbarschaften in ganz Queens. Ein “cultural mashup“, so bezeichnen es viele Einheimische, aber trotz der Vielfalt die dort herrscht, ist es eine ruhige und einladende Nachbarschaft. In Jackson Heights wurde übrigens auch das Gesellschaftsspiel “Scrabble” erfunden und zwar von Alfred Butts, einem arbeitslosen Architekten.

Ganz in der Nähe von Jackson Heights, in Corona, befindet sich auch das Unisphere, diese große Weltkugel, die ihr sicherlich schon mal in Filmen gesehen habt. Ich kenne es zum Beispiel aus der Serie King of Queens, Doug und Carrie wälzen sich im Intro davor auf dem Boden herum. Aus diesem Grund wollte ich auch damals dort hin, da Freunde und ich das Intro von King of Queens nachgestellt haben. Da mein Freund in Queensbridge wohnte (keine schöne Gegend übrigens) nannten wir es King of Queensbridge. Auf dem Weg dort hin sind wir auch durch Jackson Heights gelaufen und auch wenn es einige Nachbarschaften in New York gibt, die mir besser gefallen, mochte ich auch diese hier ganz gerne. Es ist hier definitiv schöner als in Queensbridge haha.

Zu dem besagten Video gelangt ihr, wenn ihr auf diesen Link klickt. 

Roosevelt Island

Roosevelt Island ist eine schmale, ca. 60 Hektar große Insel im East River, liegt zwischen den Stadtteilen Manhattan und Queens und gehört noch zum Stadtbezirk Manhattan. Zum ersten Mal dort war ich 2011, als ein Freund mir davon erzählte und mich dort mit hin nahm zu einem Seriendreh. Besagter Freund ist/war Schauspieler und während er ein paar Stunden dort am Set verbrachte, habe ich die Insel erkundet, mir einen Cappuccino im dort befindlichen Starbucks gegönnt und es mir anschließend am East River auf einer Wiese gemütlich gemacht, um ein Buch zu lesen. Die Aussicht auf Manhattan ist einfach berauschend, besonders am Abend/in der Nacht hat man hier einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, die niemals schläft. Die Insel ist wunderschön und perfekt, um ein wenig zu entspannen. Am besten man nimmt sich eine Picknickdecke mit, etwas zu essen und was zu lesen, dann kann man locker den ganzen Tag dort verbringen und einfach die wunderbare Aussicht genießen.

Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge ist für mich jedes Mal etwas ganz besonderes. Ich habe zwar noch nicht darüber nachgedacht, hoch zu klettern, ganz so mutig wie die liebe Olivia aus Trust in Love bin ich dann doch nicht, dennoch kann ich ihre Faszination für diese Brücke nachempfinden. Sie ist einfach wunderschön, tagsüber zwar ziemlich überlaufen mit Touristen, aber wenn man früh aufsteht und den Sonnenaufgang genießen möchte, lohnt sich ein Gang zur Brooklyn Bridge auf jeden Fall. Es ist einfach atemberaubend schön.

Staten Island Ferry Terminal + Ferry

Ich kann euch gar nicht sagen, wie viel Zeit ich in diesem Ferry Terminal verbracht habe. Während ich in einer Vorstadt von New York, irgendwo in New Jersey wohnte, lebte meine Freundin auf Staten Island. Die Wochenenden verbrachten wir immer bei ihr, da die Fahrt rüber nach Manhattan zwar nicht unbedingt kürzer war (sowohl von ihr als auch von mir dauerte die Fahrt bis in die Innenstadt ca. 20-40 Minuten), es allerdings doch etwas umständlicher zu fahren war als mit der Staten Island Ferry. Ich musste immer den Bus nehmen, da meine Gastfamilie nicht wollte, dass ich das Auto nahm und je nach Verkehr konnte sich die eigentlich recht kurze Fahrt echt ziehen.

Nachts allerdings fuhr die Fähre statt alle halbe Stunde immer nur jede Stunde was bedeutete, dass je nach dem wann wir aus dem Club kamen und je nach dem wie pünktlich die U-Bahnen fuhren und wir schnell wir beim Terminal waren, dass wir die Fähre gerade so verpasst hatten und dann eine Stunde dort warten mussten, bis die nächste kam. Langweilig wird es einem dort allerdings nie, besonders nachts. So kam es auch, dass dort jede von uns einen Heiratsantrag bekam. Meine Freundin bekam ein anderes Mal eine rote Rose geschenkt und wieder an einem anderen Tag lernten wir dort Conrad Korsch kennen, Bassist von Rod Stewart der uns ein Tag, nach dem er seinen Weihnachtsbaum mit den Mitgliedern von Bon Jovi in seiner Wohnung aufgestellt hatte, zu sich nach Hause einlud. Er hatte so eine richtig schöne, flauschige, Garfield Katze haha. An wieder einem anderen Abend wurden wir belästigt von einer Gruppe junger, betrunkener, männlicher Amerikaner, die fest davon überzeugt waren, nur wegen David Hasselhoff wäre die Mauer im Jahre 2000 (?!?!) gefallen und wir wären ja immer noch dumme, blöde Nazis. Ja, auch negative Erfahrungen macht man dort schon mal. Alles in allem hatten wir immer ein paar lustige Momente auf der Fähre, haben ständig neue Leute kennengelernt und hatten unglaublich viel Spaß. Ach ja, fast vergessen, ein Robert Pattinson Double hatten wir dort auch getroffen. Ich sag euch, der Typ sah aus wie er.

Subway

In der New Yorker U-Bahn gibt es eigentlich auch immer etwas zu erleben. Nicht nur, dass die Züge eigentlich immer so fahren, wie sie wollen und es gefühlt keinen richtigen Fahrplan gibt, kann es auch schon mal zu aufregenden oder beängstigten Momenten kommen. So kam es zum Beispiel dazu, dass, als meine Mutter und mein Bruder zu Besuch waren und wir auf einen Zug warteten, ein Mann mittleren Alters – offensichtlich vollkommen betrunken – am Rand der Gleisen hin und her torkelte. Vor meinem geistigen Auge habe ich den Mann schon fallen sehen und dann, wenige Sekunden später, fiel er tatsächlich und zwar direkt runter auf die Gleise mit dem Oberkörper voraus. Meine Mutter, mein Bruder und ich sind direkt hingelaufen, ebenso eine ältere Dame. Da ein Zug im Anmarsch war, haben wir zu viert an ihm gerissen und ihn doch noch rechtzeitig hochziehen können. Ungefähr 10 Leute haben um uns herum gestanden und nicht reagiert. Er hat an der Schläfe geblutet und ich habe ihn immer wieder gefragt, ob wir einen Krankenwagen rufen sollen, doch er ignorierte uns und lief einfach davon. Ja, so ist das manchmal in Großstädten wie New York.

Ein anderes Mal, als ich mit meiner Freundin unterwegs war, war dort ein junger Kerl, der offenbar Teil der Gothic Szene war, der uns immer wieder beobachtete und uns Blicke zu warf, die uns wirklich Angst einjagten. Als wir einstiegen, setzte er sich genau gegenüber von uns und starrte uns weiter an. Als wir dann ausstiegen, sprang er plötzlich auf und gerade als wir in der Tür standen, um die Bahn zu verlassen, trat er mich in den Rücken. Nicht so fest, als das ich Verletzungen davon getragen hätte, allerdings fest genug, sodass ich ins Stolpern geriet und, statt den Zug gehend zu verlassen, praktisch herausfiel. Glücklicherweise fiel ich nicht tatsächlich hin, sondern konnte mich noch gerade so halten. Der Typ blieb im Zug, setzte sich hin und fuhr gemächlich weiter, als wäre nie was gewesen. Ich weiß bis heute nicht, was mit dem Typ los war. Vielleicht hat ihm unser/mein Aussehen nicht gepasst?

Und dann gab es noch einen weiteren Mann, einen älteren Herrn, bestimmt schon Anfang/Mitte 70 und vermutlich obdachlos, der sich komischerweise ständig in der U-Bahn herumtrieb, wenn wir auch da waren. Das Gruselige daran war, dass er ständig vor sich hin redete, als würde er sich unterhalten und seltsamerweise, immer wenn wir in der Nähe waren, von Deutschland sprach, vom Krieg, von Nazis etc. pp. Meine Freundin und ich haben uns immer vorgestellt, dass er mit den Geistern Verstorbener spricht. Gerade nachts, wenn niemand bzw. sonst kaum jemand dort war, war das doch recht gruselig, besonders dann, wenn unsere Fantasie mit uns durchging haha.

Harlem

Zu Harlem gibt es eine lustige Geschichte von unserem zweiten Wochenende in New York. Wir hatten uns vorher herausgesucht, welche Clubs es in New York gibt und sind auf die Webster Hall gestoßen, der Club, der auch später zu unserem Stammclub werden sollte. Jedenfalls war es wie gesagt unser zweites Wochenende in New York und irgendwie waren wir vollkommen überfordert. Wir waren vollkommen unbekümmert, haben jeden nach dem Weg gefragt, haben gesungen und auf der Straßen getanzt bis wir irgendwann statt am Union Square irgendwo in Harlem landeten. Wir sind also raus aus der U-Bahn und haben die Webster Hall gesucht, die wir natürlich nicht gefunden haben. Der festen Überzeugung allerdings, dass wir in der Nähe waren, quatschten wir jeden Menschen an der uns begegnete und nachdem uns niemand helfen konnte, haben wir dann irgendwie wieder nach Hause gefunden. Als wir am nächsten Morgen der Gastfamilie meiner Freundin davon erzählten, dass wir uns letzte Nacht vollkommen verlaufen hatten, haben die erst mal geschluckt. Wir sind nämlich offenbar in einem nicht ganz so sicheren Viertel von Harlem gelandet. Aber Hauptsache wir sind dort herumgelaufen mit unseren bunten Kleidern, unseren pinken Regenschirmen und blonden Haaren. New York ist zwar keine unglaublich gefährliche Stadt, allerdings sollte man schon ein bisschen darauf achten, wo man wann rum läuft und ob alleine oder nicht. Ich habe immerhin auch schon erlebt, wie in Queens im Nachbarhaus meines Freundes am helllichten Morgen jemand erschossen wurde. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wir waren damals sehr naiv und haben dieses Viertel dann auf Anraten unserer beider Gastfamilien erst einmal gemieden.

Infos zum Buch

Autor: Sarah Alderson
Titel: Trust in Love
Verlag: Ravensburger
Preis: 12,99 [D] 13,40 [A]
Genre: Jugendliteratur
Seiten: 384

Hier kannst du das Buch direkt kaufen!

 

Leserstimmen

“Mit „Trust in Love“ schafft die Autorin einen Actionreifen Young Adult Roman, den man als Thriller Fan sich nicht entgehen lassen sollte.” Corinnas World of Books

“Die Geschichte war bis zum Schluss spannend und actionreich gestaltet. Wie alles zusammenpasst und was dahintersteckt bringt einen gleich zum Anfang zum grübeln. Man einige Überlegungen und wirft diese mehrmals über Bord aber irgendwann, wird es sehr offensichtlich und sieht klar. Die Charaktere hätten nicht besser in die Geschichte passen können und waren perfekt aufeinander abgestimmt.” Bücherhummel

“Eine starke Heldin, die taff ist und sich zu wehren weiß, aber ebenso große Ängste hat und möglichst keine Gefühle empfinden möchte, das sind die Zutaten für diesen Romantic Thriller mit Tiefgang.” Kasimira

Mein erster Eindruck

Erwartet hatte ich etwas ganz anderes. Auch wenn mich das Buch leider nicht vollends vom Hocker gehauen hat – meine ausführliche Rezension folgt in Kürze – hat es mich dennoch positiv überrascht. Das Buch ist eine Mischung aus Thriller und Romance und behandelt dazu auch noch politische und wichtige Themen. Die halsbrecherische Flucht durch New York ist aufregend und spannend und dazu auch noch sehr unterhaltsam. Besonders gut gefallen hat mir die taffe Olivia, die niemals aufgibt und für das kämpft, was richtig ist.

Lasst euch daher nicht von dem wunderschönen, aber meiner Meinung nach nicht ganz passenden Cover, irritieren. Als ich das Buch zum ersten Mal sah, ohne den Klappentext zu kennen, bin ich von einer romantisch kitschigen New Adult Story ausgegangen, doch dieses Buch hat so viel mehr zu bieten als das.

Um jedoch Spoiler zu vermeiden, habe ich versucht nicht zu sehr auf den Inhalt des Buches einzugehen bzw. darauf Bezug zu nehmen, da dies eine solch aufregende Geschichte ist, dass man sie meiner Meinung nach ganz ohne Vorkenntnisse erleben sollte.

Werbekennzeichnung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um Werbung. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Verlag wurde dieser Beitrag von mir beauftragt. Erhalten dafür habe ich kein Entgelt, jedoch das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt auch hier unverfälscht. Wenn nicht anders bezeichnet stammen sämtliche Texte aus meiner eigenen Feder.

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6 Comments

  • Liebe Ivy,

    das nenne ich mal eine Buchvorstellung der anderen Art. Es war total lustig, deine Geschichten zu den einzelnen Orten zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir das mit der U-Bahn. Und ich dachte schon in Deutschland müssten wir viel fürs Schwarzfahren zahlen … da können wir uns ja echt noch glücklich schätzen 😀

    Das dich in der U-Bahn jemand getreten hat finde ich ziemlich krass und auch, dass du mit bekommen hast, wie jemand erschossen wurde … weißt du denn da mehr? Also wer es war, wie es passiert ist und hast du da viel von mit bekommen oder tatsächlich nur den Schuss?

    Ich war noch nie in New York, möchte aber unbedingt mal dort hin. Jetzt bin ich auf jeden Fall vorbereitet und weiß, dass ich auf keinen Fall über das Drehkreuz springen sollte.

    Außerdem hast du mich auch ziemlich neugierig gemacht auf das Buch, es klingt richtig spannend. Ich werde es mir auf jeden Fall mal etwas näher anschauen!

    Danke für den tollen Beitrag!

    LG
    S.

    • Liebe Sarah,

      ich danke dir vielmals für dein liebes Kommentar 🙂 Freut mich, dass du Spaß beim Lesen meiner kleinen Anekdoten hattest.

      Was die erschossene Nachbarin meines damaligen Freundes angeht: wir waren zu der Zeit in seiner Wohnung, haben also den Schuss gehört, es aber nicht gesehen. Es ist wohl ein Auto vor das Haus gefahren und da raus hat dann jemand die Frau einfach erschossen. Danach war dort natürlich ein riesiges Polizeiaufgebot. Es war schon bisschen gruselig muss ich gestehen – weshalb genau man sie erschossen hat, weiß ich allerdings nicht.

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,
    was für ein cooler Beitrag! <3
    Das Buch reizt mich jetzt schon sehr, auch wenn es dich nicht ganz begeistern konnte.
    Und du hast recht, das Cover sieht eigentlich eher nach romantischer New Adult Story aus..
    Deine Erzählungen fand ich unfassbar spannend und teilweise sehr witzig.
    Das Video ist echt mein Highlight, danke dass du das mit uns geteilt hast <3
    Ich möchte auch unbedingt mal nach NY, aber das sagte ich ja bereits mehrmals haha.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Liebe Nicci,

      mir ging es mit dem Cover ja auch so – ich bin von etwas ganz anderem ausgegangen, eigentlich sehr schade, da in dem Buch viel mehr drin steckt, als bloß eine typische NA Lovestory.

      Es freut mich wirklich sehr, dass du dir den Artikel durchgelesen hast und das dir meine Geschichten gefallen haben. Danke auch für die Komplimente bezüglich des Videos. Es hat damals auch echt viel Spaß gemacht das zu drehen, auch wenn man mir anmerkt, dass ich niemals ein gute Schauspielerin geworden wäre haha besonders in der Szene am Ende mit dem Eis 😀 aber hey, es ging ja nicht darum, was zu gewinnen, sondern um den Spaß!

      Liebste Grüße
      Ivy

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