Das New Adult Genre – eine Hassliebe | 5 Fragen, 2 Meinungen

Ariana von Solaires Stories und ich haben ziemlich gleichzeitig erst kürzlich Emma Scott’s „All In“gelesen und während sie es geliebt hat, wurde ich in meiner Meinung, dass es endlich Zeit wird, diesem Genre vollends den Rücken zu kehren, nur wieder bestärkt. 

Aufgrund unserer doch sehr gegensätzlichen Meinungen, kam Ariana die Idee zu diesem Blogpost. Da es für mich in der Buchwelt fast nichts Spannenderes gibt, als rege (respektvolle) Diskussionen habe ich mich dieser Idee natürlich gleich angeschlossen. Nachfolgend findet ihr also ein kleines Frage-Antworten-Spiel mit Ariana und mir, in dem wir Fragen zu dem New Adult Genre beantworten. Viel Spaß! 

Ihr seid natürlich auch herzlich dazu eingeladen, in den Kommentaren mit zu diskutieren. 

Wann hast du dein erstes Young/ New Adult Buch gelesen?

Ariana:

Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, aber ich denke ich war etwas spät dran. Vielleicht so 19? Damals war ich in einer Beziehung gefangen, in der vieles ein No Go war und ich selbst war auch sehr unsicher und bin oft angeeckt, weshalb ich mich in Gegenwart von Büchern einfach wohler gefühlt habe als in der von Menschen. Und irgendwie hatte ich bei diesem Genre das Gefühl gehabt etwas gefunden zu haben, dass mir im wahren Leben nicht gestattet ist.

Ivy:

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wann es war, ich muss so 22/23 Jahre alt gewesen sein, weiß aber noch ganz genau, welches Buch mein erstes NA Buch war: „Slammed“ von Colleen Hoover. Ich habe es damals auf eine Empfehlung auf Instagram hin gelesen. Damals war ich mir dieses Genres gar nicht so bewusst, freute mich aber darüber offenbar ein Genre gefunden zu haben, dass irgendwie meinem Alter entsprach. Heute kann ich über meine damalige Feststellung nur noch mit dem Kopf schütteln. 

Ariana:

Jetzt wo du es sagst war das gemeinsam mit der “Lux” Reihe von Jennifer L. Armentrout auch eines der ersten New Adult Bücher die ich gelesen und vor allem abgöttisch geliebt habe! Doch irgendwie hätte ich das rückblickend mit all den Büchern die noch kamen gar nicht mehr ins New Adult Genre eingeordnet. Komisch oder?


Was hat dich daran fasziniert?

Ariana:

Das New Adult Genre war wie eine kleine Rebellion. Bei meinem türkischen Vater waren es genau diese Bücher mit den halbnackten Männern drauf, die ich besser unterm Kopfkissen versteckt habe – und desto größer wurde natürlich auch der Reiz eins nach dem anderen zu verschlingen und irgendwie mehr über mich selbst, meine Wünsche und Vorstellungen von Liebe und Sexualität herauszufinden.

Ivy:

Ich glaube meine anfängliche Faszination an diesem Genre lag daran, dass die Charaktere fast allesamt in meinem Alter waren. Junge Menschen Anfang 20, die gerade dabei waren, die erste große Liebe zu finden, mehr über sich selbst, ihren Körper und ihre Sexualität herauszufinden. Das hat mich irgendwie neugierig gemacht. Hinzu kommt, dass ich eine absolute Romantikerin bin. Ich stehe zwar nicht unbedingt auf Kitsch, aber bei romantischen Liebesgeschichten schlägt mein Herz höher, auch heute noch. Allerdings hat sich diese Faszination schnell gelegt je mehr Bücher ich aus diesem Genre las. Je älter ich wurde, desto intensiver las ich zwischen den Zeilen und immer wieder tauchten Aspekte in diesen Büchern auf, mit denen ich nicht zurechtkam; die ich einfach mit meinen Werten nicht vereinbaren konnte. 


Welches sind bis heute deine liebsten New Adult Bücher?

Ariana:

Ich bin super schlecht darin zwischen New Adult und Young Adult zu unterscheiden muss ich zugeben… Ich würde stattdessen ein paar Autoren nennen, die ich damit assoziiere. Sadie Matthews, Samantha Young, Sylvia Day und J. Kenner waren glaube ich so die ersten die ich gelesen habe, die absolut Hardcore im Gegensatz zu dem Standard Jugend Schnulzen Roman waren. Natürlich habe ich auch Shade of Grey und Co nicht ausgelassen. Ach Gott jetzt wo ich drüber nachdenke habe ich sooooo viele verschlungen! Natürlich waren nicht alle besonders gut oder anspruchsvoll aber hey, das passiert mir bei jedem Genre. Jennifer L. Armentrout fällt Meiner Meinung nach auch schon in die Richtung, ist dabei aber eher seichter.

(Kleiner Edit: Ich WEIß, das manche dieser Autoren ins Erotik Genre gehören! Unter anderem habe ich auch mit Colleen Hoover und Co gestartet, aber wie bereits oben erwähnt fällt mir die Trennung der einzelnen Genres sehr schwer! Denn wenn Ivy sagt in All In gab es viele sehr explizite Sexszenen hat sie Recht, und dennoch ist es ein New Adult Buch. Somit ist die Trennung grade für mich nicht linear zu ziehen. Also seid bitte offen für Spielraum!)

Ivy:

Spontan hätte ich jetzt gesagt, keines. Doch zu 100 % würde dies wohl nicht der Wahrheit entsprechen. Ich kann mich an zwei NA Bücher erinnern, die anders waren, als die, die ich gelesen habe. Einmal wäre dies „It Ends With Us“ von Colleen Hoover, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt der Autorin aus diversen Gründen bereits abgeschworen hatte, habe ich mich erneut an eines ihrer Werke herangetraut und war wirklich positiv überrascht. Weshalb, könnt ihr unter anderem in meiner Rezension nachlesen. Allerdings würde ich persönlich dieses Buch nicht unbedingt zum New Adult Genre zählen. 

Als zweites wäre da noch „Berühre mich. Nicht.“ von Laura Kneidl, das zwar nicht perfekt war, aber mich auf eine Weise begeistern konnte, wie es zu diesem Zeitpunkt noch nie ein anderes NA Buch getan hatte. Bei diesem Buch handelt es sich einfach nicht um ein typisches NA Buch und ich denke genau das ist es, was mir so gut daran gefallen hat. Mehr dazu könnt ihr in meiner Rezension nachlesen. 

Aber ansonsten würde ich sagen, dass ich all die NA Bücher, die ich gelesen habe, fast ausschließlich nicht mochte, darunter waren Autoren wie z. B. Emma Scott, Mona Kasten, Jennifer L. Armentrout, Colleen Hoover, E. L. James – in meinen Augen (fast) alles ganz furchtbare Bücher. 


Findest du an ihnen etwas besonders inspirierend oder problematisch?

Ariana:

Also besonders inspirierend finde ich (Ivy wird gleich laut losschreien) das sexuelle ausleben der Charaktere. Ich weiß ich weiß viele werden jetzt sagen: Dann kannst du einfach Pornos schauen. Oder: Was ist inspirierend daran wenn es in dem Buch zu 50% um Sex geht?

Nun ja ich bin der Meinung nicht jeder hat heutzutage Normvorstellungen davon, wie er sich sexuell ausleben möchte – oder bekommt kaum die Möglichkeit zu sagen was er überhaupt mag. Mir hat es damals wirklich geholfen herauszufinden was ich mag oder vielleicht gern mal testen würde. Natürlich sind auch da alle Klischees bedient. Aber ist das wirklich schlimm? Es gibt genug junge Mädchen heutzutage (ja immer noch) die super unsicher mit sich, ihrem Körper, ihrer Lust, ihrer Vorstellung von Liebe und Co. sind. Und auch wenn diese Bücher meist unrealistisch sind (hey es sind Bücher, die jemandes Fantasie entsprungen sind!) können sie dabei helfen sich ein Stückweit selbst zu finden.

ABER natürlich ist das nicht alles. Denn als gefestigte junge Frau erkennt man, das Bücher mit Stereotypen handeln und das es natürlich heiß sein kann über einen tätowierten heißen typen zu lesen, der seine Freundin ein bisschen verdrischt, man kann aber unterscheiden, dass dies nicht unbedingt die angestrebte Realität sein sollte. Junge Menschen bekommen dadurch aber natürlich eine glorifizierte Version einer möglicherweise toxischen oder gefährlichen Beziehung vorgesetzt. Nicht jeder kann Fiktion von der Realität unterscheiden, was dann wiederum dazu führen kann das manche jungen Menschen sich vielleicht auf Beziehungen einlassen, die gefährlich werden und zu späteren Schäden führen können. (Ich habe mal ein junges Mädchen getroffen, die mir immer wieder Bilder von geschlagenen Frauen gezeigt hat und die Blutergüsse als wunderschön bezeichnet hat – Leute das ist weder schön, noch sexy sondern einfach krank!)

Ivy:

Okay, ich habe jetzt wirklich lange überlegt, ob ich irgendetwas an diesem Genre als „inspirierend“ bezeichnen würde, aber mir will einfach nichts einfallen. Mit Ausnahme vielleicht der Tatsache, dass – wie alles andere – auch dieses Genre sich langsam weiter entwickelt und Autoren/Autorinnen anfangen, sich etwas mehr zu trauen und versuchen, aus dieser klischeebehafteten NA-Bubble herauszubrechen wie z. B. Laura Kneidl. Sie hat mir mit ihren Büchern (zuletzt mit „Someone New“) gezeigt, dass dieses Genre eben mehr kann, als wir vielleicht glauben. Es liegt daher vielleicht nicht unbedingt an dem Genre selbst, wieso ich es nicht mag, sondern eher daran, was die Autoren/Autorinnen daraus machen. 

Was die problematische Seite diese Genres angeht, da könnte ich nun jede Menge Punkte aufzählen, allem voran Sexismus, Romantisierung von toxischen Beziehungen, verquere Darstellung des Frauenbildes, etc. pp. Natürlich ist nicht jedes Buch aus diesem Genre problematisch, wie bei allem, gibt es auch hier Ausnahmen, doch ein solches Buch zu finden ist vergleichbar mit der Nadel im Heuhaufen. 

Bevor meine Antwort zu dieser Frage allerdings ausartet, möchte ich auf die untenstehenden fünf ausführlichen Gründe verweisen, aus welchem Grund ich das New Adult Genre als problematisch empfinde und weshalb ich mich dazu entschlossen habe, dem Genre nun endgültig den Rücken zu kehren. 


Liest du das Genre auch heute gern noch, oder bist du ihm entwachsen?

Als Antwort zu dieser Frage gibt es nun die oben bereits erwähnten fünf Gründe, weshalb ich mit diesem Genre einfach nichts mehr anfangen kann. Da die Ausführungen teilweise sehr umfangreich sind, habe ich euch die Antworten von Ariana nicht kopiert, sondern verweise einfach auf ihren Beitrag. Vorbeischauen lohnt sich also, wenn ihr ihre fünf Gründe erfahren möchtet, warum sie, auch nach all den Jahren, New Adult Romane immer noch gerne liest. 

Hier kommen wir jetzt allerdings zu meinen fünf Gründen:

5 Gründe, weshalb ich dem “New Adult”-Genre (nun endgültig) den Rücken kehre

Anmerkung: Vorab möchte ich noch betonen, dass unten aufgeführte Punkte natürlich nicht auf alle Bücher aus dem New Adult Genre zutreffen. Ich möchte die Bücher aus diesem Genre nicht alle über einen Kamm scheren, sondern möchte bloß aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen anhand konkreter Beispiele aufzeigen, aus welchem Grund ich mich nun dazu entschlossen haben, vermutlich endgültig, dem New Adult Genre den Rücken zu kehren. Ich möchte mit diesem Beitrag mithin Niemanden angreifen, schon gar nicht diejenigen, die dieses Genre mögen. Es ist jedem selbst überlassen zu entscheiden, was man mag und was man nicht mag. Ich möchte sämtliche New Adult Fans daher bitten, diesen Beitrag nicht persönlich zu nehmen. 


Verquere Darstellung des Frauenbildes

Was mir insbesondere in Büchern aus dem New Adult Genre negativ aufgefallen ist, ist die Darstellung des Frauenbildes. Die meisten New Adult Romane werden wohl von Frauen geschrieben. Manchmal bleibt mir da allerdings echt die Spucke weg, wie Frauen ganz gerne mal ihr eigenes Geschlecht darstellen. Meistens geht es um ein armes, kleines, hübsches Prinzesschen, das nur darauf wartet, von ihrem Ritter in goldener Rüstung gerettet zu werden. Sie werden teilweise als dümmlich dargestellt, lassen sich von dem Typ ausnutzen, was wiederum als romantisch hingestellt wird (siehe nächster Punkt) und sind meist nichts weiter, als ein kleines, schwaches Wesen, das gerettet werden muss. 

Es stört mich einfach so ungemein, dass Bücher, deren Charaktere vielen (jungen) Mädchen und Frauen als Vorbild dienen, so verquer dargestellt werden, obwohl es doch eigentlich an uns läge, der nächsten Generation Frauen zu zeigen und zu beweisen, dass eine Frau nicht nur aufgrund ihres Geschlechts weniger Wert ist, sondern alles erreichen kann. Ebenso wie der Mann kann sie es sein, die die Hosen in der Beziehung an hat, die den Ton an gibt, die eine Führungsposition inne hat, die stark ist, andere beschützt … 

Es treibt mich teilweise regelrecht in den Wahnsinn, was manch eine Autorin mit den weiblichen Charakteren in ihren eigenen Büchern veranstaltet. Wie wäre es mal mit einer ordentlichen Portion Feminismus? 


Romantisierung toxischer Beziehungen

Das was die meisten Leser wohl anlockt? Der typische Bad Boy, den wir in gefühlt 90 % dieser Bücher antreffen. Er ist super cool, von allen beliebt, irgendwie geheimnisvoll, hat wahrscheinlich eine schwierige Vergangenheit, die irgendwas in ihm zerbrochen hat und was die Tatsache, dass er die weibliche Prota und somit sein Love Interest wie Dreck behandelt, natürlich entschuldigt. Nicht. 

Ich sage nicht, dass man aufhören sollte Charaktere zu schreiben, die in ihrer Vergangenheit viel Scheiß erlebt haben. Wenn man dadurch ein wenig Drama verursachen möchte, um die Geschichte etwas aufzupeppen, bitte, wieso nicht. 

Was mir allerdings unfassbar gegen den Strich geht ist die Tatsache, dass es sich bei eben diesen Beziehungen um unglaublich toxische Beziehungen handelt, die romantisiert werden. Wenn der Mann die Frau an die Wand/aufs Bett drückt, ihr die Hände über dem Kopf zusammen hält und sie bedrängt, die Frau aber keinen Bock darauf hat und ihm sagt er soll aufhören, er aber mit einem “sexy” Grinsen weiter macht, ist das nicht sexy. Es ist auch nicht romantisch oder süß oder heiß, es ist einfach nur nicht okay. Absolut nicht okay.

(Junge) Mädchen und Frauen lesen diese Bücher und sehnen sich nach einem solchen Verhalten; nach einer solchen Beziehung. Sie empfinden es vielleicht sogar als normal, wenn der Mann über sie „verfügt“ wie ihm eben gerade beliebt, etc. pp.

Der Typ ist in vielen Fällen ein richtiges Arschloch doch statt die weibliche Prota ihm den Rücken kehrt; ihm einfach mal eins auf die Schnauze gibt und ihr Selbstwertgefühl bewahrt, rennt sie immer sofort wieder zurück in seine Arme. 

Diese Szenarien haben mich schon so viel Augenrollen gekostet, dass ich mich selbst wundere, dass meine Pupillen noch nicht stehen geblieben sind. Solche Beziehungen sind nicht gesund, nicht schön und schon gar nicht romantisch; sie sind absolut toxisch. Mir persönlich fehlt hierfür absolut das Verständnis. 

Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt immer Ausnahmen; es trifft nicht immer genauso auf jedes Buch zu. Zum Beispiel fällt mir in diesem Zusammenhang Colleen Hoover’s „It ends with us“ein, eine Autorin, von deren Bücher ich eigentlich lieber die Finger lasse, die mich mit dieser Geschichte aber dennoch begeistern und zum Nachdenken anregen konnte.


Sexismus

In so ziemlich jedem der NA Bücher, die ich bisher gelesen habe, ist der männliche Love Interest mindestens einmal grundlos oben ohne herum gelaufen, meistens dann, wenn die weibliche Protagonistin unverhofft und ganz unerwartet bei ihm vor der Tür auftaucht. Natürlich bemerkt sie dann seine übermenschlichen Muskeln, die der Typ scheinbar meist bloß vom Fastfood essen bekommt – denn von Training, Fitness Studio, richtig richtig gesunder Ernährung, die ein 8-Pack nun mal erfordert (mein Freund hat eins und glaubt mir, ein 8-Pack zu bekommen und zu behalten ist verdammt viel Arbeit) ist in den meisten Fällen nie die Rede. Natürlich fallen ihr auch seine extrem ausgeprägten Armmuskeln auf und wie sollte es anders sein? Ihr Höschen wird direkt feucht. 

In gefühlt jedem fünften Satz bemerkt sie dann seine Muskeln; hängt dem Kerl quasi halb sabbernd auf dem Schoß. Dabei vergisst sie dann meist nicht nur ihren Anstand, sondern scheinbar auch ihre Intelligenz. 

Okay, ich weiß, Sex sells und so aber ernsthaft? Ist es tatsächlich so, dass wir ein Buch nur noch dann lesen, lieben, hypen, wenn der männliche Protagonist ein super geiler, extrem heißer Typ ist, in den wir uns verlieben können? Natürlich sieht die weibliche Prota auch immer entsprechend aus; vergleichbar mit den Models unserer Weltlaufstege. Aber natürlich ist sie sich ihrer Schönheit nicht bewusst und kann sich ja gar nicht erklären, weshalb dieser super heiße Typ, auf den alle stehen, sich ausgerechnet für sie graues Mäuschen interessiert. 

Aus welchem Grund müssen Mann und Frau noch immer viel zu häufig nur auf ihr Äußeres reduziert werden? Es nervt nicht nur, es ist auch nur super unwahrscheinlich, es gibt nicht nur Supermodels auf dieser Welt und sicherlich auch nicht nur irgendwelche hübschen Beachboys mit ausgeprägteren Bauchmuskeln, wie Brad Pitt sie einst hatte. 


Sex auf Pornoniveau 

Ich bin nicht prüde. Bin ich wirklich nicht. Ich habe nichts gegen Sexszenen, wenn sie denn gut geschrieben sind. Leider allerdings verstärkt sich in mir mit jedem New Adult Roman, den ich mehr lese, immer wieder das Gefühl, dass Sexszenen in New Adult-Büchern, die vorzugsweise auch junge Mädels zwischen 12 und 16 Jahren lesen, zu Szenen aus billigen Pornoproduktionen werden. Wie gesagt habe ich kein Problem damit, wenn man sich an eben diesen Szenen erfreut, bei mir stellt sich hier allerdings meist nur ein Gefühl ein: Brechreiz. Die Dialoge, die die Charaktere dann auch noch während des Liebesaktes führen, erinnern nur noch mehr an einen schlecht gemachten Pornostreifen. Ein bis zwei solcher Szenen würde ich mir ja noch gefallen lassen, aber meist nimmt es fast schon Überhand, der eigentliche Plot geht verloren und die Geschichte, die eigentlich so gefühlvoll und emotional begonnen hat, erinnert dann nur noch an ein schlechtes, kitschiges Vorspiel. 

Ich werde wohl nie verstehen, aus welchem Grund man Sex zu einem solch wichtigen Bestandteil eines Buches machen muss, wenn man nicht gerade im Erotikbereich schreibt. Sex ist vermutlich Teil der meisten Beziehungen, doch sollte es meiner Meinung nach nicht das Wichtigste an einer Beziehung sein. Menschen bestehen nicht nur aus Geschlechtsorganen, sondern aus so viel mehr. Und wenn man sich dazu entschließt, eine romantische, emotionale vielleicht sogar tiefgründige Geschichte zu schreiben, sollte man sich auch auf das Wesentliche konzentrieren und nicht ab der Hälfte alles über Board werfen. Teilweise geht es in diesen Büchern dann ja um nichts anderes mehr. Da stellt sich mir wirklich die Frage, wie man sich von einem solchen Buch vollends unterhalten fühlen kann, wenn nichts mehr passiert – nichts mehr, außer ein paar teilweise sehr vulgärer und plumper und somit super unromantischer Schäferstündchen. 

Ich finde Kapitelenden wie “Und dann schliefen sie miteinander …” um einiges ansprechender und reizvoller. Ich benutze dann doch lieber meine eigene Fantasie und muss nun wirklich nicht lesen, wo sich gerade welches Geschlecht-/Körperteil eines Charakters befindet. Da lobe ich mir doch Stephenie Meyer und ihre nicht vorhandenen Sexszenen in der Twilight Saga. 


Klischees wohin das Auge reicht

Entweder ist der Typ neu an der Schule oder das Mädchen. Natürlich ist der Typ, in der sich die weibliche Prota verliebt, der mysteriöseste Typ von allen, der, den jeder haben will. Manchmal ist es aber auch ein neuer Nachbar oder Ähnliches. Ich hatte bei fast jedem der New Adult Bücher, die ich bisher gelesen habe, das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen. Der Kern der Geschichte ist irgendwie immer derselbe und die Klischees sind mittlerweile so ausgelutscht, dass mir alleine das schon meist die Lust nimmt, weiterzulesen. Im Prinzip sind es immer und immer wieder dieselben Geschichten, die erzählt werden und es langweilt mich. Ich komme teilweise aus dem Augenrollen gar nicht mehr raus und Kopfschmerzen vor lauter genervtem Kopfschütteln habe ich am Ende des Buches meist auch. 


Zum Abschluss möchte ich noch einmal betonen, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung und Auffassung handelt; dass ich Aspekte aufzeige, die mir immer und immer wieder negativ aufstoßen und weshalb ich mich letztendlich dazu entschlossen habe, dem New Adult Genre den Rücken zu kehren. Vermutlich endgültig, ja, allerdings wie heißt es so schön? Man soll niemals nie sagen. 

Und jetzt seid ihr dran, lasst alles raus, was ihr raus lassen möchtet.

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Willkommen! Mein Name ist Ivonne, aber alle nennen mich Ivy und ich bin reisebegeistertes Fangirl. Bücher, Filme und Serien beherrschen mein Leben. Wenn ich nicht gerade irgendwo in der realen Welt unterwegs bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten auf dem Sofa mit Buch und Katze. Sollte ich dort nicht zu finden sein, bin ich wahrscheinlich gerade als Schattenjäger auf der Jagd nach irgendwelchen Dämonen, trinke in Stars Hollow bei Luke einen Kaffee oder mache gemeinsam mit Emma Swan Storybrooke unsicher.
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Comments

  1. Antworten

    Huhu Ivy,

    eine richtig coole Beitragsidee von euch beiden und witzig wie verscheiden die Meinungen zu dem Genre sind, was mich jetzt aber auch nicht wundert. – Entweder man hasst oder liebt es, so habe ich immer das Gefühl (auch auf Bookstagram). Ich muss sagen, mich haben die meisten Bücher enttäuscht und ich kann deine 5 Gründe super nachvollziehen. Allen voran stört mich der Sexismus, und ich finde nicht das es was mit “prüde sein” zutun hat. Es gibt durchaus gute Sexszenen (auch im Fantasy Bereich), aber in NA ist für mich echt so gut wie immer einem Porno gleich. Aber gut, dass wird immer Geschmackssache bleiben.
    Ariane´s Einblicke dazu im Kontrast fand ich wirklich interessant. Mal wieder ein toller Beitrag.

    Liebe Grüße, Stella

    1. Antworten

      Liebe Stella,

      ich danke dir vielmals für dein Kommentar! Und ich freue mich, dass wir da scheinbar einer Meinung sind. Aber ich gebe dir Recht, ich fand diese Gegenüberstellung auch super interessant. Es hat wirklich Spaß gemacht, den Beitrag zusammen mit Ariana zu schreiben und dabei eine komplett andere Meinung zu diesem Genre zu hören – unsere Meinungen könnten ja fast nicht gegensätzlicher sein. Das was ich alles nicht mag, findet Ariana aus bestimmten Gründen ja toll.

      Ich finde es spannend, auch mal andere Meinungen zu einem Thema zu hören, auch wenn ich mit diesen nicht konform gehe hihi

      Liebste Grüße
      Ivy

  2. Antworten

    Hi Ivy,
    ich kann dich auf der Einen Seite total verstehen!
    Die Geschichten sind im Kern wirklich immer die Gleichen – Abwechslung findet man in dem Genre fast gar nicht.
    Obwohl ich genauso wie du bei manchen Büchern nur am Augenrollen bin oder das Buch nur noch an die Wand pfeffern möchte, haben sie trotzdem oft einen Suchtfaktor für mich.

    Ich stimme dir größtenteils zu, ich bin zwar nicht ganz so kritisch und abgeneigt wie du, doch du hast mir nur noch einmal die Punkte vor Augen geführt, die mich oft stören.

    Im Moment lese ich Wicked ( von Jennifer l Armentrout, eine meiner Lieblingsautorinnen) und es würde mir richtig gut gefallen, wenn sich die Protagonisten sauf dem letzten Drittel nicht immer an die Wäsche gehen würden. Die letzten 100 Seiten lese ich nur davon wie toll der Sex zwischen ihnen ist und das nervt echt. Ohne diese ganzen Sexszenen wäre es sogar ein 5 Sterne Buch geworden, doch so bekommt es gerade mal 4… Es fühlt sich an, als würden diese ganzen Szenen nur als Lückenfüller dienen, ohne sie wäre das Buch ja auch nur noch ein Drittel so lang 😉

    Zum Schluss wollte ich dir noch einmal sagen, wie sehr ich deinen Blog und deine Rezensionen liebe!
    Ich schaue jeden Tag wie eine Süchtige nach einem neuen Post von dir vorbei, süchtig nach deinen Worten, lockeren Art und tollen Rezensionen – vielen Dank dafür!

    Du hast mich motiviert noch aktiver auf meinen eigenen Blog zu sein und durch dich habe ich das Bloggen noch einmal auf eine ganz andere Weise zu lieben gelernt.

    Ach und bevor ich es vergesse, ich wollte dich noch einmal etwas fragen! Und zwar möchte ich auch anfangen Comics über Superhelden zu lesen, habe aber nicht die leiseste Ahnung von ihnen, da ich ein kompletter Neuling auf dem Gebiet bin. Und jetzt bist du gefragt: Welche Comics würdest du mir empfehlen? Wo sollte ich sie bestellen und was macht für dich ein gutes Comic aus?

    Liebe Grüße
    Hannah

    1. Antworten

      Liebe Hannah,

      ich danke dir für dein Kommentar! Ich kann mir vorstellen, dass es auch genug Gründe gibt, diese Bücher zu mögen, daher freue ich mich, dass du mit dem NA Genre meist doch noch deine Freude hast, allerdings habe ich an den letzten Büchern, die ich gelesen habe, gemerkt, dass dieses Genre einfach nichts für mich ist.

      Und ich danke dir so unfassbar sehr für deine lieben Komplimente. Das bedeutet mir wirklich unglaublich viel <3 1000 Dank. Du glaubst gar nicht, wie sehr mich das freut!

      Was die Comics angeht, wäre meine erste Frage da natürlich, ob du irgendwelche Vorlieben hast 🙂 Hast du schon irgendwann vielleicht schon mal einen Superheldenfilm geschaut bzw. kannst du zumindest abwägen, welcher Superheld dich am ehesten interessieren würde? Oder magst du vielleicht eher Antihelden, Bösewichte? Bevorzugst du düstere Settings oder eher anders herum? Es gibt wirklich Unmengen an Comics und Superhelden, ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, einen Anfang zu finden. Aber ich denke das wichtigste wäre tatsächlich zumindest ansatzweise zu wissen, wofür du dich am ehesten interessierst. Ich bestelle meine Comics meist über die Buchhandlungen, in denen ich sonst einkaufe oder bei Panini Comics selbst oder auch in einem Comicladen bei uns in der Gegend 🙂 Über Amazon bekommt man sie natürlich auch.

      Liebste Grüße
      Ivy

        • Hannah
        • 11. März 2019
        Antworten

        Also ich kenne mich wirklich gar nicht mit Superhelden und Bösewichten aus… deswegen ist es schwer sich da für eins zu entscheiden! Welche sind denn deine Lieblinge? Ich würde mir für den Einstieg eine eher unkompliezierte Geschichte wünschen, falls du verstehst was ich meine 😉 Ich habe schon öfters von Catwoman gehört und letztens das Buch von Sarah j Maas über sie gelesen, weswegen ich nun auch gerne die Comics zu Catwoman lesen würde.

        Was wären denn sonst die Klassiker unter den Comics?

        Also ich möchte keine ganz durch und durch blutrünstige Geschichte oder ein zu dunkles Setting haben, es brauch aber auch keine Gänseblümchenwise zu sein 🙂
        Idealerweise wäre die Reihe nicht alzu lang, d.h. das ich da am Ende nicht mit 15 Comics zu einer Reihe stehe… ich weiß aber natürlich nicht wie viele Teile es typischerweise gibt.

        Noch einmal vielen Dank für deine Hilfe!
        LG Hannah

        1. Antworten

          Ich glaube bei Comics kannst du eigentlich so ziemlich bei allen Reihen damit rechnen, dass sie jede Menge Bände haben 🙂 Superheldencomicreihen mit nur 1-3 Bänden oder so gibt es glaube ich keine. Wenn du Catwoman magst: Catwoman Bd. 1 Spieltrieb, soll eine gute Reihe sein. Ich habe den ersten Comic zu Hause liegen, aber noch nicht gelesen, daher kann ich dir dazu nicht viel sagen.

          Ich habe sehr viele Lieblinge muss ich gestehen, ich bin z. B. großer Fan von Supergirl, Wonder Woman, Green Arrow, Batman, Catwoman, Superman, Black Panther, Captain Marvel, etc. pp.

          Wenn du ein Comic lesen möchtest, unabhängig von den Superhelden, (das ist auch nur ein Band) könnte ich dir “Love is Love” von Marc Andreyko und Patty Jenkins empfehlen. Hierbei handelt es sich um eine Anthologie, es ist also keine durchgehende Geschichte, sondern mehrere Kurzgeschichten, die aber allesamt richtig toll und berührend sind.

          Ich lese aktuell z. B. “The Umbrella Academy” aus dem Cross Cult Verlag. Ich weiß nicht, wie viele Bände das sind, erschienen sind bisher zwei soweit ich weiß und ein dritter kommt im Sommer. Das gefällt mir auch total gut bisher und dort geht’s, auch um Superhelden. Es ist allerdings weder Marvel noch DC, also es sind auch nicht die typischen Superhelden, die man so kennt.

          Ansonsten finde ich es wirklich super schwer, dir einen Tipp zu geben, wenn du überhaupt nicht weiß, was du so für Vorlieben hast, was Superhelden angeht. Wenn du auf starke weibliche Figuren stehst, dann kann ich dir auf jeden Fall Wonder Woman, Supergirl und Captain Marvel empfehlen. Wenn du auch Interesse an Anti-Helden hast, wäre hier “Gotham City Sirens” sicherlich auch eine gute Wahl, darin geht’s um Harley Quinn, Catwoman, Poison Ivy, etc.

          Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß beim Stöbern 🙂

          Liebste Grüße
          Ivy

            • Hannah Reehuis
            • 12. März 2019
            Antworten

            Tausend dank für deine vielen Tipps – ich hab sie mir direkt mal alle notiert!
            Tinkerreads hat ja auf Instagram ein Gewinnspiel zu dem Captain Marvel comic veranstaltet und ich habe gewonnen! Ich glaube das ist Schicksal 😉
            Ich werde mir auf jeden Fall das Catwoman Comic anschauen und bestellen, so als Einstieg in die Superhelden Welt.
            Ansonsten werde ich mir nach deiner vorherigen Rezension zu dem passenden Kinofilm zu Captain Marvel, dann das Comic lesen, sowie auch den Film dazu schauen – ich freu mich schon!

            So nun kommt auch meine allerletzte Frage zu den Comics:
            Welches Supergirl und welches Poison Ivy könntest mochtest du besonders gerne?
            LG Hannah

            1. Antworten

              Ich habe bisher erst ein Supergirl Comic gelesen und zwar “Adventures of Supergirl Vol 1” , das ist so eine Art Neuauflage und die Comicfiguren hier sehen aus, wie die Figuren in der Serie. Das fand ich ganz gut. Das Comic ist halt insgesamt sehr der Serie angepasst. Was Poison Ivy angeht liebe ich “Harley & Ivy”.

              Ich habe beide Comics allerdings auf Englisch, ich weiß daher nicht, ob es sie (schon) auf Deutsch gibt

              Und Glückwunsch zu deinem Gewinn, das ist ja wirklich perfektes Timing 🙂

              Liebste Grüße
              Ivy

  3. Antworten

    Liebe Ivy,
    zuerst: ich finde es großartig, dass du dich auf Diskussionen einlässt und so offen für vieles bist 🙂
    Das kann nicht jeder und ich schätze sehr an dir, dass man auch nicht immer übereinstimmen muss, dies aber nichts ander Beziehung zueinander ändert (krasse Meinungsverschiedenheiten, Werte, Normen etc. mal ausgelassen, da gibts Dinge, da finde ich es ok zu sagen dass man sich lieber voneinander fernhält).

    Ich lese sehr sehr gerne NA und YA, wobei mir an YA gefällt, dass Kapitel eben genau so enden, mit einem “und dann schliefen sie miteinander”. Die expliziten Beschreibungen gehören mittlerweile irgendwie zu NA dazu, sind fast typisch dafür. Da gibt es aber auch viele Sachen die ich – und ich bin ebenfalls nicht prüde – total peinlich und übertrieben finde. Auch Sexszenen kann man ästhetisch beschreiben, das kann aber leider nicht jede/r.
    Ich kann deine Kritikpunkte total nachvollziehen, vieles davon nervt mich auch sehr und es gibt nicht super mega viele gute NA Romane, aber nicht nur schlechte. Es ist Geschmacksache und liegt dann auch daran, ob man damit “klarkommen” kann/möchte, oder das Genervtsein überwiegt. Ich kann über vieles hinwegsehen, genieße solche Bücher für Zwischendurch, Highlights sind es selten. Berühre mich. Nicht fand ich großartig, auch wenn ich auch da manches problematisch fand, vor allem dieses Ende und die Botschaft.
    (SPOILER wenn man durch den Verlauf jemanden kennenlernt ist es doch gar nicht mehr so schlimm dass man vergewaltigt wurde. SPOILER ENDE)
    Jennifer L. Armentrout lese ich sehr gerne, aber auch einfach für zwischendurch.
    Ich glaube es ist einfach wichtig, diese Geschichten mit einer gewissen Distanz zu lesen. Und ich kann mir vorstellen, dass man diese nicht unbedingt schon mit 14-15 hat. Dinge die dort beschrieben werden sogar toll findet, sie auch so möchte oder denkt, dass es in Ordnung ist.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich denke du weißt was ich damit so meine, hihi. Ich lese die Bücher gerne mal, kann aber verstehen, wenn man darauf keine Lust hat 🙂 Und ich finde es toll, wenn man sich kritisch damit auseinandersetzt, aber gleichzeitig denen, die diese Bücher gerne lesen, ihren Spaß daran lassen und diese nicht dafür verurteilt etc. (was du nicht machst).

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Antworten

      Liebe Nicci,

      ich danke dir für dein Kommentar und dafür, dass du dir diesen ewig langen Beitrag überhaupt erst durchgelesen hast 🙂

      Ich kann dich sehr gut verstehen, also ich verstehe, was du meinst. Es ist auch nichts verwerfliches daran, diese Bücher zu mögen. Wie du sagst, ist es Geschmackssache und ich finde, es hat vielleicht auch viel mit der persönlichen Einstellung zu tun bzw. mit dem eigenen Empfinden, womit man klar kommt bzw. klar kommen möchte. Es gibt einfach ein paar Dinge, die mich absolut zur Weißglut bringen und die ich einfach nicht verstehe, insbesondere wenn man als Frau eben ein solch verqueeres Frauenbild beschreibt. Aber das ist eben meine persönliche Einstellung. Und nur weil ich es nicht mag, dafür andere aber schon, heißt das ja nicht, dass die Leute weniger gut sind bzw. dass ich diese Leute nicht mehr mag.

      Es ist immer blöd, wenn man ein Buch nicht mag, deshalb freue ich mich immer, wenn sich jemand für ein Buch begeistern kann – egal ob es mir jetzt gefallen hat oder nicht, denn es gibt nichts schöneren, als wenn man sich so richtig für etwas begeistern kann und Freude an etwas an. Sofern es nicht z. B. rassistische oder sonstige menschenfeindliche Dinge sind, die man gut findet und feiert, das empfinde ich dann doch eher als befremdlich und hier mache ich dann auch meinen Mund auf.

      Liebste Grüße
      Ivy

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