Der Umstieg auf Naturkosmetik – Tipps & Tricks

vegan | tierversuchsfrei | umweltfreundlich | gut für den Körper

In letzter Zeit haben mich immer wieder vermehrt Leute darauf angesprochen, dass sie ebenfalls gerne auf Naturkosmetik umsteigen möchten; haben nach Tipps gefragt und sich diesbezüglich allgemein ein wenig mit mir ausgetauscht. Ebenfalls bekomme ich immer häufiger die Frage gestellt, ob ich nicht Lust hätte, mal Blogbeiträge zu schreiben, wie ich z. B. meinen Plastikkonsum einschränke oder welche Maßnahmen ich sonst noch ergriffen habe, um umweltbewusster zu leben. Und genau das möchte ich hiermit tun.

Ich habe mich anfangs selbst ein bisschen schwer mit der Umstellung auf Naturkosmetik getan, weil man einfach erschlagen wird von der Masse an Produkten. Dazu kommt, dass man zunächst mal ein wenig recherchieren muss, welche Inhaltsstoffe denn nun gut oder schlecht sind, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Körper – denn davon gibt’s leider auch jede Menge. Ich kann es daher schon verstehen, dass es vielen Menschen einfach die Lust nimmt, umzusteigen, oder manche überhaupt nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Produkte testen ist natürlich schön und gut, doch natürlich geht das auch ins Geld, wenn man ständig Neues ausprobiert.

Den wichtigsten Tipp nenne ich daher schon mal vorweg: Das Ganze muss nicht von heute auf Morgen passieren. Man muss keinen radikalen Schritt gehen und sein Leben von jetzt auf gleich vollständig auf den Kopf stellen. Dieser Umstieg kann schrittweise erfolgen – Baby Steps eben, wie man so schön sagt.

Meine Geschichte

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann genau es war. Es ist allerdings schon einige Jahre her. Ich bin das Ganze tatsächlich nicht schrittweise angegangen, sondern habe von heute auf Morgen alles geändert. Ich habe mein Badezimmer auf den Kopf gestellt, habe mehrere 100 EUR an Produkten in den Müll geworfen und vollständig alles gegen Naturkosmetik ausgetauscht. Auslöser hierfür waren tatsächlich Bilder von Tieren, an denen Kosmetikartikel getestet wurden, über die ich auf Facebook gestolpert bin.

Je älter man wird, desto mehr Bewusstsein entwickelt man für das Ganze. Diese Bilder sehe ich noch heute ganz deutlich vor Augen und auch wenn ich froh wäre, sie niemals gesehen zu haben, bin ich gleichzeitig auch froh darüber, dass ich sie gesehen habe, denn vielleicht wäre ich ohne diese Fotos heute noch immer nicht an diesem Punkt angelangt, komplett auf Naturkosmetik umsteigen zu wollen.

Diese Fotos zu sehen glich schon fast an seelische Qual. Ich habe mich so schlecht, so schmutzig, so verdammt schuldig gefühlt, weshalb ich mich kurzerhand dazu entschloss, von all diesen Marken Abstand zu nehmen und mich in eine andere Richtung zu entwickeln, mit der es mir – heute – seelisch und körperlich einfach viel viel besser geht. 

Meine ersten Naturkosmetikprodukte waren von Lavera, Alverde und Weleda. Vereinzelt begleiteten mich einige dieser Produkte auch schon bevor ich den Entschluss gefasst hatte, komplett auf Naturkosmetik umzusteigen, doch nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte, wurden Sie zu meinem täglichen Wegbegleitern. Mit der Zeit, je mehr Recherche ich betrieb, bin ich natürlich auch noch auf weitere Marken gestoßen, die größtenteils natürlich auch durch Einfluss der Online Community und diverse Blogs letztendlich in meinem Einkaufskorb gelandet sind.

Irgendwann habe ich dann nicht mehr nur darauf geachtet, ausschließlich vegane und tierversuchsfreie Produkte zu kaufen, sondern habe gleichzeitig auch Silikonen und Sulfaten etc. pp. den Kampf angesagt. Silikone legen sich wie ein Film auf die Haut. Hierdurch entsteht kurzfristig ein glänzender Effekt und auch ein sehr angenehm weiches Gefühl. Schön und gut, zumindest klingt es so. Das Problem hieran ist allerdings, dass Silikone auf lange Sicht Poren und Schweißdrüsen verstopfen, wodurch die Haut dann nicht mehr weich, sondern vielmehr spröde wird. Ebenfalls wird hierdurch auch die natürliche Regeneration der Haut verhindert. Kurz gesagt: die Haut kann nicht mehr arbeiten.

Als ich dann irgendwann entsetzt festgestellt habe, dass einige viele Produkte auch mit hormonell wirkenden Stoffen zersetzt sind, habe ich auch diesbezüglich recherchiert und bin auf die App Codecheck gestoßen. Heute landet kein einziges (neues) Produkt mehr in meinem Einkaufskorb, ohne dass ich es vorher nicht mit dieser App gescannt habe.

Mittlerweile achte ich daher tatsächlich nicht nur noch darauf, dass die Produkte vegan und tierversuchsfrei sind, sondern auch, dass bestimmte Inhaltsstoffe wie z. B. Sulfate, Paraffine, Silikone, hormonell wirkende Stoffe, Parabene, Weichmacher, Mikroplastik oder auch Palmöl nicht enthalten sind. In diesem Zusammenhang möchte ich allerdings auch anmerken, dass die App nicht unbedingt zu 100 % korrekt ist und man eventuell, wenn irgendwo Zweifel bestehen, auch noch mal anderweitig recherchieren sollte, doch im Grunde ist diese App eine super Orientierung. Außerdem lernt man hierdurch auch noch etwas.

Warum es so wichtig ist, auch diese Inhaltsstoffe zu meiden?

Ganz einfach: sie schaden uns und unserem Körper! Mikroplastik und Palmöl sind meiner Meinung nach selbsterklärend, doch was ist mit all den anderen Stoffen? Unsere Haut ist unser größtes Organ und es gibt einfach viel zu viele Inhaltsstoffe in konventionellen Kosmetikprodukten, die unsere Haut schadstoffdurchlässig machen. Und da es heutzutage so unglaublich viel Auswahl und wirklich zahlreiche Möglichkeiten gibt, diese Stoffe zu vermeiden, war für mich irgendwann klar, dass ich diesen Weg unbedingt gehen möchte.

Meine Tipps

Ein schrittweiser Umstieg – Baby Steps!

Obwohl es bei mir tatsächlich ein radikaler Schritt war und ich den Umstieg quasi innerhalb eines Tages durchgezogen habe, ist es rückblickend betrachtet eventuell doch besser, sich langsam an diesen Umstieg heranzutasten und kleine Schritte zu gehen. Es ist nichts Verwerfliches daran, die Produkte, die man noch hat, Stück für Stück aufzubrauchen, bevor man dann auf Naturkosmetik umsteigt. Denn – seien wir ehrlich – ich habe an diesem Tag unglaublich viel Müll produziert, was natürlich auch nicht unbedingt gut ist/war. Bei einem schrittweisen Umstieg vermeidet man unnötigen Müll. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass ein radikaler Schritt ggf. zu Frustration führen kann, weil man erst mal da steht und gar nichts mehr hat und gleichzeitig auch nicht weiß, was man jetzt kaufen kann/soll und man schlimmstenfalls am Ende mit dem, was man gekauft hat, unzufrieden ist und dann doch wieder zu den herkömmlichen Kosmetikprodukten greift. Außerdem ist es lohnenswert, sich nach Alternativen umzuschauen; sich hier ggf. von Bloggern und Youtubern inspirieren zu lassen und immer mal wieder neue Produkte zu testen (viele gibt es ja auch in Probiergrößen). Das Ganze soll ja auch Spaß machen und nicht zusätzlich noch negative Gefühle verursachen.

Inhaltsstoffe prüfen/auf das Naturkosmetik-Siegel achten

Hiermit habe ich mich am Anfang auch unglaublich schwer getan. Ich habe angefangen, sämtliche Inhaltsstoffe zu googeln und habe am Ende teilweise wirklich nur Bahnhof verstanden, was letztendlich auch zu Frustration führen kann. Denn wer versteht schon alles, was dort geschrieben steht und was die Stoffe bewirken etc. pp.? Deshalb war ich hier unglaublich froh, auf die App CodeCheck gestoßen zu sein. Wie gesagt, 100% korrekt ist die App nicht, aber man kann sich unglaublich gut daran orientieren und lernt zusätzlich auch etwas über die Inhaltsstoffe und kann sich so vieles merken (je öfter man etwas liest, desto besser behält man es sich). Ebenfalls hilft es gerade am Anfang auf die Naturkosmetik-Siegel BDIH, NATRUE, ECOCERT oder demeter zu achten. Natürlich kann sich dieses Siegel nicht jedes Unternehmen leisten, besonders die kleinen Unternehmen müssen hier aus finanziellen Gründen manchmal drauf verzichten, was dann natürlich nicht bedeutet, dass die Produkte schlecht sind. Doch für den Anfang hilft es vielleicht, sich einfach an diesen Siegeln zu orientieren.

Keine zu hohen Erwartungen

Den Fehler habe ich tatsächlich am Anfang meiner Umstellung gemacht. Naturkosmetik kommt in den meisten Fällen ohne Chemie aus, was bedeutet, dass diese Produkte nicht unbedingt dasselbe leisten, was man von den anderen zuvor genutzten Produkten gewohnt ist. Man kann eben nicht erwarten, dass ein Mascara von einer Naturkosmetik Marke dieselbe Leistung erbringt, wie einer von L’Oréal etc. pp., der vollgestopft ist mit Chemie. Aus diesem Grund wird dieses ganze Chemiezeug ja erst verwendet, um die Wirkung und somit das Resultat zu verbessern. Ich bin noch heute auf der Suche nach dem perfekten Mascara und nach dem perfekten Deo für mich, doch bis ich dies gefunden habe, gebe ich mich auch gerne mit dem  zufrieden, was ich habe. (Falls hier jemand Tipps hat bezüglich guter Produkte, immer her damit!)

Sich nicht von den ggf. hohen Preisen abschrecken lassen

Ja, Naturkosmetikprodukte sind nicht unbedingt günstig – zumindest nicht immer – und gerade dann, wenn man vorher immer auf Marken wie Balea gesetzt hat, die ja nun wirklich nicht teuer sind, können die Preise etwas abschreckend wirken. Doch seien wir mal ehrlich, wie viel unnötige Kosmetik kaufen wir? Ich bin früher durch den DM gestiefelt und habe mir ständig neue Body Lotions, neue Shampoos, neues Make-Up etc. gekauft, entweder, weil es günstig war, weil es eine neue Duftrichtung gab oder weil die Verpackung einfach cool aussah. Am Ende hatte ich dann so viel Zeug im Badezimmer stehen, sodass nicht nur das Bad völlig „zugemüllt“ war, sondern ich die Sachen auch niemals vollständig aufbrauchen konnte. Wieso braucht man denn auch sechs verschiedene Body-Lotions? Tatsächlich habe ich irgendwann aber auch angefangen, allgemein meinen Konsum zu minimieren und nur noch das zu kaufen, was ich auch wirklich brauche (klappt nicht immer, im Kosmetikbereich allerdings sehr gut mittlerweile), was bedeutet, dass man, dadurch, das man weniger kauft, auch einfach mehr Geld zur Verfügung hat. Es macht also keinen großen Unterschied, ob ich mir jetzt fünf Body Lotions für jeweils 3,00 EUR kaufe oder eben nur eine für 15,00 EUR. Außerdem sind die Preise ja in den meisten Fällen auch gerechtfertigt, da die hochwertigen Bio-Zutaten nachhaltig und fair angebaut werden. Und wenn ich weiß, dass ich mit den Produkten nicht nur mir selbst, sondern auch der Umwelt und der Tierwelt etwas Gutes tue, ist mir das sehr recht.

(passende) Produkte finden

Hiermit habe ich mich tatsächlich anfangs auch etwas schwer getan. Ich habe zwar viel recherchiert, doch die Listen im Internet sind unendlich lang und sich hier komplett durch die Inhaltsstoffe etc. pp. zu googeln, würde einfach viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher habe ich das insbesondere am Anfang so gehandhabt, dass ich mich mit der CodeCheck App förmlich durch den kompletten DM gescannt habe. Ebenfalls habe ich mich natürlich durch Empfehlungen von Bloggern etc. pp. zum Kauf mancher Produkte verleiten lassen, allerdings nicht, bevor ich mich diesbezüglich erkundigt habe, ob es auch dem entspricht, was ich mir vorstelle. Wenn man aus einem kleinen Dort kommt wie ich und gefühlt irgendwo im Nirgendwo wohnt, kann es natürlich auch sein, dass man vor Ort nicht unbedingt diese Marken findet. Das muss ich leider auch immer wieder feststellen, dass weder DM, noch Müller oder sonstige Geschäfte unbedingt viele Naturkosmetikmarken führen, eben diese typischen Marken wie Weleda, Alverde etc. pp. Hier schaue ich mich dann auch immer ganz gerne im Internet um, schaue bei den Marken direkt, ob es eventuell einen Online-Shop gibt und bestelle dort. Einiges gibt’s aber zum Beispiel auch schon mal in der Apotheke.

Geduld haben

Das ist wohl einer der wichtigsten Punkte: geduldig sein, was nicht unbedingt immer leicht fällt. Gerade zum Beispiel die Haut und auch das Haar brauchen eine Weile, bis sie sich auf die Naturkosmetik eingestellt haben. Hier ist es natürlich auch wichtig, dass, wenn man ein Produkt gefunden hat, mit dem man zufrieden ist, nicht ständig zwischen den Produkten hin und her wechselt. Was ebenfalls wichtig ist zu wissen, ist, dass sich die eventuellen Probleme mit Haut und Haaren beim Umstieg auf Naturkosmetik verschlechtern können, dennoch ist es auch hier wichtig, Geduld zu bewahren, denn – auch wenn es vielleicht etwas länger dauert – es lohnt sich, die Wartezeit in Kauf zu nehmen. Natürlich kann es auch bei Naturkosmetikprodukten dann schon mal vorkommen, dass man manche Inhaltsstoffe nicht verträgt, doch auch das sollte kein Grund sein, direkt aufzugeben, denn – wie bereits oben erwähnt – wird man staunen, wenn man sich erst mal richtig damit beschäftigt, wie riesig die Auswahl an Naturkosmetikprodukten ist. Natürlich kann die Suche nach DEM richtigen Produkt nerven, doch am Ende wird man durch glänzendes Haar und eine geschmeidige, gesunde Haut belohnt und wenn das Mal nicht Grund genug ist, das Ganze durchzuziehen. 

Ausnahmen sind okay

Man kennt dies ja auch aus anderen Lebensbereichen: wenn man sich zu etwas zwingt oder sich selbst etwas verbietet, wird meist nichts draus. Dasselbe gilt natürlich auch im Falle eines Umstiegs auf Naturkosmetik. Gerade wegen Punkt 3 (zu hohe Erwartungen) sehnt man sich vielleicht hin und wieder nach anderen Produkten, einfach, weil das Produkt das gewünschte Ergebnis nicht erbringt und das ist auch völlig in Ordnung. Natürlich ist es okay, auch hier und da mal eine Ausnahme zu machen. Für mich kämen in diesem Fall allerdings tatsächlich nur cruelty-free, vegane und tierversuchsfreie Produkte in Frage. Wenn man dann doch mal wieder zu konventionellen Produkten greift, muss man sich deswegen nicht schlecht fühlen. Wie gesagt, auch kleine Schritte können schon eine Menge bewirken und es geht nicht darum, sein Leben komplett auf den Kopf zu stellen und von Heute auf Morgen zu ändern, sondern darum, zunächst etwas mehr Bewusstsein zu schaffen und einfach mal klein anzufangen.

Meine Lieblingsprodukte

1. Hej Organic Nourishing Face Tonic [hier]
2. Hej Organic Regenerative Hand Cream [hier]
3. Cremedusche Bio-Kokos [hier]
4. Alverde Holzzahnbürste [hier]
5. Alverde Make-up Perfect Cover Foundation 05 Porcelain [hier]
6. Dr. Bronner’s Zitronengras-Limette Sugar Soap [hier]

Thema LUSH COSMETICS

In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch kurz etwas zu den fast durchweg gehypten LUSH Produkten sagen und wieso ich diese nicht mehr nutze:

Bei vielen höre ich immer, dass wenn es um nachhaltige und natürliche Produkte geht, sie ganz gerne Produkte von LUSH empfehlen. Auf den ersten Blick scheint da auch wirklich etwas dran zu sein. LUSH verzichtet auf unnötige (Plastik)Verpackungen, verpackt Seifenstücke z. B. in Butterbrotpapier und verkauft Shampoos in fester Form. Doch was ist denn nun mit den Inhaltsstoffen? Sind die wirklich so umweltfreundlich und gut für den Körper, wie LUSH immer behauptet?

Nachdem ich angefangen habe, die CodeCheck App zu nutzen, habe ich mich auch hinsichtlich der Inhaltsstoffe der LUSH Produkte ein wenig schlau gemacht (bzw. es versucht). Tatsächlich werden in vielen Produkten nicht nur hormonell wirkende Inhaltsstoffe verwendet, sondern zum Beispiel wird auch mit Sodium Lauryl Sulfaten gearbeitet, insbesondere bei den Seifen. Hierbei handelt es sich um ein aggressives Tensid, das als irritierend für Haut und Atemwege und möglicherweise sogar als gesundheitsschädlich gilt.

Ebenfalls bin ich gestoßen auf Tetrasodium Etidronate, die ebenfalls in den LUSH Seifen verwendet werden. Hierbei handelt es sich um einen Emulgator und Stabilisator, der als umweltschädlich gilt und deshalb normalerweise eben nicht für die Herstellung von Naturkosmetikprodukten zugelassen ist. Allergen gab es leider auch zu finden, ebenfalls in verschiedenen Seifen. Hier wurde unter anderem der Duftstoff Lilial beigesteuert, der sich in Tierversuchen auch sogar als fortpflanzungsschädlich erwiesen hat.

All dies gilt nicht nur für die Seifen, auch in Handcremes etc. pp. kann man immer wieder ähnliche bzw. ähnlich gefährliche Inhaltsstoffe feststellen. In manchen Gesichtscremes versteckt sich zum Beispiel auch der Inhaltsstoff Ethylhexyl Methoxycinnamate, der bereits von der EU als hormonell wirksam eingestuft wurde. Dazu kommen auch noch Parabene, die bekanntlich ebenfalls eine hormonelle Wirkung haben. Außerdem finden sich auch jede Menge synthetische Duftstoffe in vielen Produkten, oder auch Triethanolamine, die häufig mit stark krebserregenden Nitrosaminen kontaminiert sind.

Das sind natürlich nur ein paar Inhaltsstoffe, die mir während ich selbst einige Produkte von LUSH genutzt habe, über die Füße gelaufen sind.

Aus all diesen Gründen ist LUSH meiner Meinung nach eben gerade keine Naturkosmetik und weder unbedingt gut für die Umwelt, geschweige denn für den eigenen Körper. Seit ich mich mal näher damit befasst habe, meide ich die LUSH Produkte und habe auch diese mittlerweile restlos entsorgt. Ich mag die Idee, die dahinter steckt, leider aber führt LUSH ihre Kunden ein wenig an der Nase herum und hält nicht das, was sie versprechen.

Seid ihr ebenfalls schon auf Naturkosmetik umgestiegen? Habt ihr es vor? Welche sind eure liebsten Produkte? Erzählt es mir gerne in den Kommentaren!

Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um Werbung. Weder habe ich für diesen Beitrag ein Entgelt erhalten, noch wurde dieser durch kostenlos zur Verfügung gestellte Produkte gesponsert.

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8 Comments

  • Hey.
    Toller Beitrag! Ich achte auch drauf immer mehr Naturkosmetik zu benutzen. Alles habe ich noch nicht umgestellt aber bei gewissen Sachen achte ich schon drauf.
    Als Mascara kann ich Dir den von Avene empfehlen (kann Dir allerdings nicht sagen, ob der wirklich in die Naturkosmetik fällt, aber laut Codecheck ist er okay). Benutze ihn seit Jahren und komme auch als Kontaktlinsenträgerin super damit zurecht.
    Viele liebe Grüße
    Sandra

    • Hallo Sandra,

      es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt und yay dazu, dass du ebenfalls einiges bereits umgestellt hast 🙂

      Avene sagt mir tatsächlich nichts (ich bin überhaupt kein Beauty Guru, kenne kaum irgendwelche Marken und nutze auch was Make-Up angeht super wenige Produkte haha) deshalb bin ich für Tipps wirklich immer sehr dankbar 🙂 ich werde mir das auf jeden Fall mal anschauen! Vielen Dank!

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Hallöchen meine Liebe!
    Ich stelle auch gerade sehr auf Naturkosmetik um und habe echt Probleme, weil meine Haut schon vorher furchtbar schlecht war und das testen es irgendwie auch nicht besser macht!
    Immerhin bin ich grad auf „nui cosmetics“ gestoßen deren Make-up ich anscheinend Verträge und wollte mir heute noch Proben von „lovely day cosmetics“ bestellen die super für problem Haut sein sollen! Weleda und co haben meiner Haut leider gar nicht gut getan!
    Für das wimperntusche Problem habe ich ebenfalls viel gutes über NUI gehört und bei den Deos könntest du dich mal bei i+m umschauen
    Liebe Grüße
    Ariana
    (Solaire)

    • Liebe Ariana,

      das mit den Hautproblemen höre ich wirklich total oft. Ich hatte Glück muss ich sagen, aber ich habe tatsächlich von Haus aus eine sehr gute Haut und hatte nie Probleme mit Unreinheiten oder Pickeln. Hin und wieder trifft es mich auch mal, aber dann nur sehr wenig – worüber ich wirklich froh bin. Ich habe aber damals auch festgestellt, dass meine Haut sich auf jeden Fall verändert hat und das am Anfang nicht unbedingt nur zum Besten. Aber es zahlt sich aus … 🙂

      Mir sagt NUI und Lovely Day tatsächlich gar nichts, aber ich bin auch echt kein Beauty Guru, nutze kaum wirkliche Make-Up Artikel und bin in diesem Bereich daher selbst noch viel zu häufig überfragt, deshalb bin ich dankbar für jeden Tipp 🙂 ich werde mir die Marken und die Produkte gleich auf jeden Fall mal genauer anschauen! Danke!

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,

    ein wirklich toller Beitrag, danke dafür! Ich habe den Sprung noch nicht ganz geschafft, ich glaube bei mir kommt auch noch etwas Faulheit dazu *schäm*, benutze aber seit einer Weile auch einige Naturkosmetikprodukte, z. B. von Alverde. Ich gebe dir Recht, dass man hier seine Erwartungen anpassen muss, gerade auch was die Duftrichtungen etc. pp. angeht, riechen Kosmetikprodukte meiner Meinung nach nicht so gut wie andere, aber ich denke auch das ist Gewöhnungssache. Ich bin z. B. ein großer Kokos Fan und werde daher mal die von dir empfohlene Kokos Creme Dusche von Alverde ausprobieren. Die habe ich bei uns im DM noch gar nicht gesehen, aber ich werde die Augen mal offen halten.

    Jedenfalls finde ich den Beitrag super toll, auch wenn ich selbst noch nicht so weit bin, aber ich finde es klasse, dass du solche Themen ansprichst und andere Menschen, wie mich zum Beispiel, dadurch inspirierst. Und wie du schon sagst, auch kleine Schritte können etwas bewirken. Daher danke!

    LG
    Sunni

    • Liebe Sunni,

      wie schön, es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt und dass du dich sogar davon inspiriert fühlst – das bedeutet mir wirklich unglaublich viel! Danke dafür!!

      Was Alverde angeht, bin ich mit deren Produkten wirklich sehr zufrieden. Ich mag nicht alle, die Deos z. B. mag ich nicht und auch die Handcremes sind nicht so meins, aber ansonsten mag ich diese Marke total. Und die Creme Dusche finde ich richtig klasse und die riecht z. B. richtig richtig gut 🙂 Wenn du Kokos magst also perfekt!

      Ich finde es super, dass du dich auch mit diesem Thema beschäftigst. Auch wenn du (noch) nicht komplett umgestiegen bist, finde ich es super, dass du trotzdem nach Alternativen suchst 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

  • Ich nehme mittlerweile immer eine Glasflasche mit ins Büro und trinke dort Wasser aus dem Hahn – das hat zwar nichts mit Kosmetik zu tun, aber mit meiner eigenen Angst vor Mikroplastik in meinen Getränken.

    Und ich bin umgestiegen auf ein Seifenstück zum Gesicht waschen, das hält lange, macht gut sauber und es gibt keine Plastikummantelung :-).

    Es ist eine Haltung, die, wie du sagst, mit Babyschritten ins eigene Leben integriert werden kann.

    • Glasflaschen nutze ich auch nur noch, meine Waterdrop und Soulbottle Flaschen sind meine täglichen Begleiter 🙂

      Und was die Seife angeht, mein Freund nutzt auch nur Seifenstücke, auch zum Duschen 🙂 Ist nicht wirklich meins, daher bin ich froh um die viele Auswahl es an Kosmetikartikeln gibt 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

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