Der Weihnachtsfilme-Freitag | 5 Empfehlungen jeden Freitag bis Weihnachten #1

Nennt mich Ivy, der Weihnachtself oder vielmehr Ivy, die Weihnachtselfin? Jedenfalls, Weihnachten steht kurz bevor, okay, es ist schon noch ein bisschen hin, aber dennoch hat mich das Weihnachtsfieber schon fest im Griff. Sobald es an Halloween auf der Uhr 12 schlägt und die Welt an Mitternacht vom Oktober in den November übergeht, heißt es für mich: Bye bye Halloween und hallo Weihnachten.

So sehr ich Halloween liebe, liebe ich Weihnachten noch viel mehr. Bei uns wurde Weihnachten schon immer groß gefeiert, haben wir regelrechte Familienfestivitäten daraus gemacht, groß nicht groß im Sinne von 100 anwesenden Leuten, sondern groß einfach deshalb, weil dieses Fest für uns eine ganz besondere Bedeutung hat. Meine Eltern sind selbständig, mithin mehr auf der Arbeit, als zu Hause, doch an Weihnachten, an Weihnachten bleibt sogar mein Papa zu Hause. Das Feuer im Kamin knistert, die Katzen und Hunde spielen oder kuscheln sich vor das Feuer und meine Familie sitzt am Tisch, genießt leckeres Essen, packt Geschenken aus und hat einfach eine wundervolle Zeit miteinander. Eine unserer Traditionen ist zum Beispiel, dass wir aus dem Geschenkeauspacken ein Spiel veranstalten. Die Idee stammte ursprünglich von meiner Oma und seit ich ungefähr 15 war, geht es genauso bei uns von Statten: wir alle sitzen an unserem großen Tisch und reihum wird gewürfelt. Jeder der eine 6 würfelt, darf ein Geschenk auspacken. Welches Geschenk, das entscheiden die anderen, was wichtig ist, da wir oft zusammenhängende Geschenke schenken und daher eine bestimmte Reihenfolge definitiv eingehalten werden sollte. Jeden Heiligen Abend sitzen wir Stunden dort und sind mit Geschenke auspacken beschäftigt. Auf diese Weise macht es nicht nur mehr Spaß und es gibt viel zu lachen, sondern jedes einzelne Geschenk wird von allen gewürdigt und der Beschenkte kann sich jedes Mal auch richtig bei dem Schenker bedanken.

Wie feiert ihr Weihnachten? Habt ihr auch irgendwelche (Familien-)traditionen?

Es sind noch fast genau fünf Wochen bis Weihnachten, und um euch und mir die Vorfreude noch ein bisschen mehr zu versüßen, habe ich mir da etwas überlegt.

Jeden Freitag bis Weihnachten werde ich euch fünf meiner liebsten Weihnachtsfilme vorstellen, sodass wir am Ende eine Liste mit 30 Weihnachtsfilmempfehlungen von mir haben. Klingt gut? Na, ich hoffe doch. Ich freue mich nämlich schon tierisch darauf, euch ein paar Weihnachtsfilme vorzustellen. Für mich gibt es einfach nichts Schöneres; ich könnte jeden Tag 24 Stunden damit verbringen, mir Weihnachtsfilme anzuschauen. Schade ist nur, dass ich das Gefühl habe, schon alle zu kennen und es somit kaum welche gibt, die ich noch nicht gesehen habe.


Solltet ihr Filme kennen/mögen, die ihr nicht in meinen Beiträgen findet, empfiehlt sie mir gerne in den Kommentaren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie kenne, ist zwar recht hoch, aber vielleicht habe ich ja Glück und ich finde dieses Jahr doch noch ein paar Filme, die ich noch nicht gesehen habe. 


1. Das Wunder von Manhattan

Auch wenn ich es sehr schwer finde, einen Lieblingsfilm aus all den wunderschönen Weihnachtsfilmen auszuwählen, ist meine absolute Nummer eins, und das schon seit ich denken kann, Das Wunder von Manhattan und das nicht ausschließlich, weil es in meiner Lieblingsstadt zu meiner liebsten Zeit des Jahres spielt – auch wenn diese Tatsache sicherlich einen recht großen Beitrag dazu leistet. Ich liebe die Vorstellung einfach, dass es tatsächlich einen Weihnachtsmann gibt, ohne all den „Kitsch“ der den Zuschauern zum Beispiel in Santa Clause (nicht böse gemeint, ich liebe die Santa Clause Filme) geboten wird. In diesem Film geht es um den (kindlichen) Glauben, nicht nur an den Weihnachtsmann, sondern an Wunder. Ich finde die Botschaft großartig, die dieser Film vermittelt und auch heute noch mit meinen 30 Jahren wünschte ich, dieser Film und auch der Weihnachtsmann wären echt. Und hey, vielleicht gibt es ihn ja wirklich. Nur weil ihn noch niemand gesehen hat, heißt das ja nicht, dass er nicht existiert.

TIPP: Den Film gibt es auf Netflix.

2. Versprochen ist Versprochen

Es ist Turbotime! Ach, was liebe ich diesen Film. Ich finde Arnold Schwarzenegger großartig und würde es so feiern, wenn er noch mal einen Film wie Versprochen ist Versprochen, Junior oder Der Kindergarten Cop drehen würde. Versprochen ist Versprochen gehörte schon immer zu meinen liebsten Weihnachtsfilmen, denn auch hier geht es um so viel mehr als nur um das Fest an sich und ums Geschenke bekommen. Hinzu kommt, dass er einfach unglaublich viel gute Laune verbreitet und jede Menge Christmas Vibes. Außerdem verdanke ich Myron Larabee (Sinbad) mein Lebensmotto: „Eine kranke Welt ist das voller kranker Menschen“ Erinnert sich jemand an die Szene mit der Briefbombe? Jap, noch nie habe ich mich mehr verstanden gefühlt als in diesem Augenblick von dem guten Myron haha


3. Tatsächlich Liebe

Wer diesen Film nicht kennt (und liebt) hat wirklich etwas verpasst. Ich bin großer Fan dieser Art von Filme, bei denen jede Menge berühmte Schauspieler mit ins Boot genommen werden – ein Traum für alle Filmnerds unter uns. Doch nicht nur das macht den Film besonders, sondern auch die verschiedenen Storylines der Charaktere, die alle gekonnt miteinander verflochten sind und ineinander übergehen. Außerdem ist allein bereits Hugh Grant Grund genug, sich diesen Film anzuschauen. Gibt es hier noch andere Hugh Grant Fans? Ich feiere diesen Mann absolut, könnte mich stundenlang über seine Art und seinen trockenen Humor kaputt lachen. Tatsächlich Liebe versprüht so unglaublich viel Liebe und Weihnachtsstimmung, er ist ein absoluter Muss und gehört für mich einfach zu jedem Weihnachten dazu.

TIPP: Den Film gibt es auf Netflix.

4. Während du schliefst

Als ich noch klein war, hat meine Mutter mir diesen Film gezeigt. Sie war von Anfang an großer Fan von Während du schliefst und auch ich verliebte mich schnell, nicht nur in den gutaussehenden Jack (Bill Pullmann) – ja auch als junges Mädchen kann man Männer hübsch finden – sondern auch in Lucy, gespielt von der wundervollen Sandra Bullock. Dieser Film ist mit ein Grund, weshalb es mich schon immer nach Florenz gezogen hat und weshalb ich mir vor gut einem Jahr diesen kleinen Traum erfüllt habe und nach Florenz gereist bin. In diesem Film geht es um so viel, Liebe, vor allen Dingen aber auch Familie und das ist es, was ich so mag, vielleicht deshalb, weil ich persönlich ein sehr enges Verhältnis zu meiner Familie habe. Ein Weihnachten ohne diesen Film ist irgendwie kein richtiges Weihnachten.


5. Die Weihnachtskarte

© Netflix

Während viele Stimmen ja behaupten, die Netflix/Hallmark Weihnachtsfilme wären nichts als purer Kitsch, liebe ich diese Filme. Gerade die Hallmark Filme haben es mir angetan. Während meines Auslandsjahres in New York lief dieser Channel bei mir hoch und runter. Natürlich sind es keine oscarverdächtigen Meisterwerke, dennoch verbreiten sie ein wahnsinnig tolles Gefühl, gute Laune und berühren das Herz, so auch Die Weihnachtskarte. Ich wünschte, ich würde in einer Stadt wie Snow Falls leben; für mich würde ein absoluter Traum in Erfüllung gehen. Doch auch hier liebe ich auch einfach die Message des Films. Weihnachten ist etwas ganz Besonderes und manchmal lassen sich sogar „Ungläubige“ (damit meine ich nicht unreligiöse Menschen, sondern diejenigen, die nichts von dem Zauber der Weihnacht halten) in den Bann der Weihnacht ziehen.

TIPP: Den Film gibt es auf Netflix.

Das waren die ersten fünf Weihnachtsfilmempfehlungen von mir; alles Filme, die ich schon tausend Mal gesehen und mir auch bereits dieses Jahr – teilweise sogar mehrmals – angesehen habe aber hey, ich kann eben einfach nicht genug bekommen von Weihnachtsfilmen.

Kennt ihr einen oder mehrere davon? Wenn ja, mochtet ihr sie? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

 

(Quelle Filmfotos – Ausnahme Die Weihnachtskarte – siehe ©)

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