Fair Fashion | Was ist das und wo gibt es das zu kaufen?

Der ein oder andere hat es vielleicht mit bekommen. Auf meinem Instagram Account habe ich euch vor kurzem nach euren liebsten Fair Fashion Brands gefragt. Die meisten Antworten auf diese Frage haben mich, um ehrlich zu sein, doch ein wenig erschreckt. Viele antworteten mir mit Marken wie Zara, H&M und C&A. Offenbar scheinen doch einige nicht richtig zu wissen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Und da ich mir ziemlich sicher bin, dass es einige Leute unter euch gibt, die sich für diese Thematik interessieren, habe ich hier einen kleinen aber feinen Überblick für euch.

Fair Fashion – Was ist das überhaupt?

Nachrichten über Brände und Erdbeben, durch die in Textil-Billigländern wie zum Beispiel Bangladesch, Pakistan etc. ganze Textilfabriken einstürzten, machten uns in der Vergangenheit immer wieder deutlich, dass an all diesen Klamotten, die wir im Übermaß konsumieren, Menschenleben hängen. Doch nicht nur Menschen leiden darunter, sondern auch die Tier- und die Umwelt.

Und genau das ist der Grund, weshalb immer mehr Menschen der sogenannten Fast Fashion den Rücken kehren und sich dazu entscheiden, fair hergestellte Kleidung zu kaufen. Das Wichtigste allerdings, die Menschen fangen an, ihr Konsumverhalten zu hinterfragen. Doch ganz gleich wie sehr “bewusst Leben” aktuell im Trend liegt, ist es leider noch immer nicht Mainstream.

Für Fair Fashion gibt es eine Reihe ähnlicher Begrifflichkeiten, die einem immer mal wieder über den Weg laufen. Im Grunde bedeuten sie alle dasselbe, trotzdem gibt es in Umsetzung und Auswirkung dennoch wenige Unterschiede. Man sollte sich daher nicht von den nachfolgenden Begrifflichkeiten abschrecken lassen. Natürlich ist ein wenig Recherche erforderlich, doch ich bin mir sicher, dass jeder am Ende den für sich richtigen Weg finden wird.

  • Fair Fashion
  • Sustainable Fashion
  • freen Fashion/grüne Mode
  • Eco Fashion
  • faire Mode
  • nachhaltige Mode

Und was bedeutet das nun genau? Hier gibt es eine kleine Kurzfassung:

1.

Kleidungsstücke werden ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien, wie zum Beispiel Hanf, Bio-Baumwolle, Soja, Kork, etc. pp. hergestellt; Materialien, die unsere Umwelt nicht belasten, sondern vielmehr entlasten.

2.

Für die Arbeit wird ein fairer Lohn bezahlt. Außerdem haben die Arbeiter Rechte und einige von ihnen werden durch spezielle Programme unterstützt. Viele Hersteller zum Beispiel verzichten vollends darauf, in Billiglohnländern zu produzieren. Menschenrechte werden nicht verletzt, es findet keine Kinderarbeit statt und die Arbeiter leiden auch nicht unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Kurz zusammengefasst also: den Arbeitern geht es gut und sie werden nicht ausgebeutet.

3.

Auch im Vertrieb und in der Logistik versuchen die Hersteller ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, was bedeutet, dass viele auch auf entsprechende Verpackungsmaterialien achten, diese ggf. aus recycelten Materialien herstellen, ganz auf Plastik verzichten etc. pp.

Worauf sollte man noch achten?

Wir kennen es alle, Spontankäufe, Shoppingtouren mit den Freundinnen … der Umstieg auf nachhaltige Mode klingt vermutlich nicht besonders spaßig. Gerade wenn man auf dem Land lebt, kann man auf Shoppingtouren dann erst einmal komplett verzichten. Mag sein, dass nachhaltige Modemarken in Großstädten bereits vertreten sind, doch in Kleinstädten und auf dem Dorf sieht das Ganze da schon etwas anders aus.

Aber brauchen wir diese Shoppingtouren überhaupt? Benötigen wir tatsächlich einen bis zum Überquellen mit Klamotten gefüllten Kleiderschrank, von denen wir die Hälfte ohnehin nicht (mehr) tragen? Brauchen wir jedes Shirt in fünf verschiedenen Farben, jedes Kleid mit drei verschiedenen Prints, dieselben Schuhe, einmal in braun und einmal in schwarz oder dieselbe Hose, die eine mit Reißverschluss, die andere mit Knöpfen?

Wenn man sich dazu entschließt, von Fast Fashion auf Fair Fashion umzusteigen, sollte man sich auch klar darüber werden, dass generell gilt, nur so viel zu konsumieren, wie man auch tatsächlich braucht.

Hiermit möchte ich dann auch mit dem Irrglauben aufräumen, dass Fair Fashion angeblich viel zu teuer ist. Wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, ist Fast Fashion nur einfach viel zu günstig, was natürlich damit zu tun hat, dass die Arbeiter zum Beispiel nicht entsprechend bezahlt werden, schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken herrschen, vielleicht sogar Kinder arbeiten und schlechte, billige Materialien verwandt werden. Wir bezahlen quasi dafür, dass es anderen Menschen, Tieren und unserer Umwelt schlecht geht.

Fair Fashion hingegen wird fair hergestellt (siehe oben) und kostet daher ein wenig mehr in der Herstellung. Die Qualität ist um einiges hochwertiger, wodurch die Kleidung dann natürlich auch länger hält. Und wenn man tatsächlich nur das kauft, was man braucht und nicht willkürlich das Geld aus dem Fenster wirft, ist Fair Fashion gar nicht mehr so teuer, wie es anfänglich vielleicht den Schein erweckt.

Man kauft sich dann ganz gezielt qualitativ hochwertige Teile, die lange halten und von denen man auch eine Weile was hat und wo nicht gleich nach der ersten Wäsche der Saum ausgeleiert ist. Ob ich mir nun einmal im Monat ein Shirt für 30 – 40 EUR kaufe oder vier Stück für jeweils 10 EUR kommt mithin auf dasselbe raus, zumindest was das Finanzielle betrifft. Mit dem Kauf nachhaltiger Mode unterstützt man dann zusätzlich Unternehmen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltig zu produzieren, wodurch man wiederum Mensch, Tier und Natur etwas Gutes tut und zum Erhalt unserer Erde beiträgt.

Second-Hand Möglichkeiten

Heutzutage gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, eigene Kleidung, die man nicht mehr trägt, zu verkaufen oder aber selbst gebrauchte Kleidung zu erwerben. Von einigen habe ich gehört, dass sie in gewissen Zeitabständen “Klamotten-Tausch-Parties” veranstalten. Jeder packt ein paar Klamotten in einen Karton, nimmt sie mit zu der Party und dann wird fleißig getauscht. Auch online ist hier natürlich einiges möglich, z. B. via Kleiderkreisel & Mädchenflohmarkt. Selbst ASOS und Urban Outfitters bieten Kleidungsstücke aus zweiter Hand an. Und zu guter Letzt wäre da natürlich auch immer noch eBay, Flohmärkte oder Secondhand-Läden.

Die wichtigsten Siegel

Um ganz sicher zu gehen, dass die Kleidung auch nachhaltig produziert wurde und frei von Schadstoffen ist, lohnt es sich, auf folgende Siegel zu achten:

Fairtrade Certified Cotton: Das Fairtrade Siegel zeichnet Produkte aus, die zu fairen Preisen gehandelt werden. Außerdem darf keine genmanipulierte Baumwolle enthalten und keine Pestizide beim Anbau eingesetzt werden.

G.O.T.S. bedeutet Global Organic Textile Standard. Hiermit werden sowohl Materialien, als auch fertige Produkte zertifiziert, mithin wird innerhalb der gesamten Produktionskette geprüft, ob das Kleidungsstück tatsächlich ökologisch korrekt hergestellt wurde.

Fairwear Foundation: Hier geht es hauptsächlich darum, dass Menschen angemessen bezahlt werden und faire, menschenwürdige Arbeitsbedingungen herrschen.

Der Blaue Engel steht für eine ressourcenschonende Produktion und für die Verwendung von 100% Bio-Baumwolle.

Ecocert kennzeichnet Kleidung, die sowohl umweltverträglich hergestellt, als auch unter sozial gerechten Bedingungen produziert wurde.

Allerdings ist eventuell auch hier anzumerken, dass sich nicht jedes Unternehmen – wie auch im Bereich Naturkosmetik – diese Siegel “leisten” kann; insbesondere trifft das oftmals auf sehr kleine Unternehmen zu, was allerdings nicht bedeutet, dass sie nicht nachhaltig produzieren. Daher ist es wichtig, sich einfach über das entsprechende Label zu informieren. So hat man dann eventuell auch die Möglichkeit, kleine, unter anderem sogar ortsansässige Unternehmen zu unterstützen.

Am Ende gilt allerdings, dass egal von welcher Marke man etwas kauft, jeder Kauf einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt und somit entsprechende Folgen für Mensch und Natur hat. Am nachhaltigsten wird es daher immer sein, so wenig wie möglich Kleidung zu kaufen.

Was ich tue?

Vor einigen Jahren schon habe ich mich dazu entschieden, bewusster zu leben. Je älter ich werde, desto bewusster wird mir, wie wichtig ein nachhaltiger Lebensstil ist, insbesondere jetzt, wo unsere Welt so kurz davor steht, die Kurve nicht mehr zu bekommen. Es macht mir Angst, große Angst und genau aus diesem Grund versuche ich so viel beizutragen, wie es mir eben möglich ist.

Doch ich bin nicht perfekt, niemand ist das. Ich mache nicht mehr ganz so radikale Schritte wie damals mit der Naturkosmetik, sondern kleinere Schritte, die hoffentlich nicht zu klein sind und die lange nachhallen. Ich lerne ständig dazu, beschäftige mich mit Dingen, versuche bewusster auf solche Dinge zu achten und versuche jeden Tag insgesamt bewusster zu leben und Neues dazu zu lernen.

Mein Kleiderschrank besteht (leider) noch nicht vollständig aus fairer Mode, doch das ist ein Ziel, dass ich mir selbst gesetzt habe. Ich bin keine leidenschaftliche Shopperin, ich gehörte noch nie zu denjenigen, die ständig neue Klamotten im Schrank haben mussten, deshalb befinden sich in meinem Kleiderschrank auch einige “alte” Teile, die ich ständig trage, weil ich sie so liebe. Dann habe ich auch noch einiges von meinen Eltern in meinem Schrank. Ich liebe es, ihre alten Klamotten von früher aufzutragen, für mich sind diese Teile immer etwas ganz Besonderes. Dann kaufe ich fast alles mittlerweile Second Hand. Seit einigen Monaten jedoch kaufe ich auch konkret nachhaltige Mode, aber natürlich nicht übermäßig viel, eben weil ich auch bewusster einkaufen und nicht mehr so viel konsumieren möchte.

Empfehlungen?

Da ich kürzlich ja selbst auf Instagram eine Umfrage gestartet habe nach euren liebsten Fair Fashion Brands, bin ich selbst immer mal wieder auf der Suche nach tollen Marken, die nachhaltige Kleidung produzieren. Natürlich gibt es mittlerweile jede Menge davon, doch auch wenn die Kleidung nachhaltig produziert wurde, kaufe ich sie nicht nur deswegen. Wenn ich mir etwas kaufe dann muss es mir auch gefallen. Deshalb verlinke ich euch jetzt noch schnell meine liebsten Fair Fashion Brands/Online Shops, von denen ich bereits etwas gekauft habe oder die mich mit ihrem Stil etc. pp. so überzeugt haben, dass ich in Zukunft auf jeden Fall etwas von dort kaufen möchte.

Kultgut
Kauf dich glücklich
Bonjour Ben
Famvibes
Madekind
Manda
Armed Angels
Dariadéh

Vegan Outfitters
Nomadic Affairs


Wie ist das bei euch? Macht ihr euch Gedanken darüber, was ihr kauft, wo ihr es kauft, wann ihr es kauft und warum ihr es kauft? Achtet ihr darauf, wo und wie die Klamotten hergestellt wurden? Ist es euch wichtig, nachhaltiger einzukaufen oder spielt das für euch keine Rolle? Wenn ja, wieso nicht?

Ich lerne auch jeden Tag dazu und ich tue es gerne. Ich liebe es zu recherchieren, mich auszutauschen und bin natürlich auch sehr dankbar dafür, wenn es jemanden gibt, der mir etwas beibringt, der mir “die Augen öffnet” oder mich auf Dinge hinweist, die vielleicht doch nicht so toll sind.

Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

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Willkommen! Mein Name ist Ivonne, aber alle nennen mich Ivy und ich bin reisebegeistertes Fangirl. Bücher, Filme und Serien beherrschen mein Leben. Wenn ich nicht gerade irgendwo in der realen Welt unterwegs bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten auf dem Sofa mit Buch und Katze. Sollte ich dort nicht zu finden sein, bin ich wahrscheinlich gerade als Schattenjäger auf der Jagd nach irgendwelchen Dämonen, trinke in Stars Hollow bei Luke einen Kaffee oder mache gemeinsam mit Emma Swan Storybrooke unsicher.
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Comments

  1. Antworten

    Liebe Ivy,
    vielen lieben Dank für diesen großartigen Beitrag. Es ist so schön zu lesen, wie viele Gedanken sich andere über unsere Welt machen. Deine Empfehlungen sind super! Ich selbst habe mir leider noch gar nicht so viele Gedanken über meine Kleidung gemacht. Ich bin kein wirkliches Fashion-Girl, bis ich meine Kleidung neu kaufe, dauert es. Somit konsumiere ich zwar nicht regelmäßig und auch nicht viel, aber dafür habe ich mir dennoch leider noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Dein Beitrag rüttelt mich. Ich werde mir die Seiten definitiv merken und meine zukünftigen Käufe bewusster angehen.

    Wir versuchen bereits durch unsere Ernährung, Zug- und Busfahren, sowie kürzere Wege zu Fuß zurück zu legen und durch das Vermeiden von Plastik im Alltag, der Umwelt irgendwie zu helfen. Ich denke jeder Schritt in die richtige Richtung, ist wichtig, ganz gleich wie klein sie einem erscheinen mögen.

    Alles Liebe,
    Sarah

    1. Antworten

      Liebe Sarah,

      ich danke dir vielmals für dein Kommentar! Du glaubst gar nicht, wie glücklich mich das gerade macht!

      Und du hast Recht, es gibt so unglaublich viel was man tun kann. Selbst kleine Schritte zählen und sind so unglaublich wichtig! Ich bemühe mich auch jeden jeden Tag, auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist. Ich habe mir ein paar größere Ziele gesetzt und hoffe, dass ich diese wie geplant auch erreichen kann.

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

      • Lisa
      • 11. August 2019
      Antworten

      Hey Ivy,

      Ich bin dir so dankbar für deine Beiträge zu diesen Themen. Ich stehe noch ganz am Anfang meines nachhaltigeren Lebens und muss mich hier erstmal orientieren. Ich werde mich jetzt immer mehr mit diesen Themen beschäftigen. Sie sind so wichtig. Weiter so!
      LG Lisa

      1. Antworten

        Liebe Lisa,

        das freut mich unglaublich! Ich hoffe, dass du einen für dich guten und geeigneten Weg findest. Ich drücke dir ganz fest die Daumen!

        Liebste Grüße
        Ivy

  2. Antworten

    Hach ich feiere diesen post grade so sehr! Es macht mich richtig glücklich zu lesen das du deine Reichweite für so etwas tolles nutzt ❤️ Wie du weißt haben wir ja eh dieselben Interessen, aber dieser Post hat mein Herz für dich noch etwas höher schlagen lassen! Ich werde ihn gleich mal schnell teilen, denn speziell die Siegel kennen die wenigsten und ich finde die sind oft im Netz auch nicht hinreichend gezeigt und erklärt!
    Danke für diesen Post – ich liebs
    Lg
    Deine Ari

    1. Antworten

      Hallo Ariana,

      danke dir für dein liebes Kommentar! Es freut mich unglaublich, dass dir mein Beitrag gefällt!

      Und ja, man sollte seine Reichweite viel häufiger für solch wichtige Themen nutzen. Man kann so viel tun, wenn man nur möchte, manchmal fehlt einem aber einfach das Bewusstsein dafür und dann ist es toll, wenn da Leute sind, die einen ein bisschen mit der Nase darauf stoßen. Deshalb lese/schreibe ich Beiträge über solche Themen so unheimlich gerne; auch weil man einfach so viel Neues dazulernt.

      Liebste Grüße
      Ivy

  3. Antworten

    Liebe Ivy,

    danke für diesen tollen Beitrag! In letzter Zeit verspüre ich einen immer größer werdenden Weltschmerz. Zu sehen, wie Menschen ihre Bananen in Plastiktüten kaufen und wie für jedes verschüttete bisschen Wasser mit einem Wegwerf-Küchentuch aufgewischt wird, tut mir in der Seele weh. Genau wie letztens, als ich mal wieder durch einen H&M lief (ich wohne in einer Kleinstadt, in der es (zum Glück?) kein H&M gibt) und sah, wie Klamotten achtlos auf dem Boden herumlagen, durchwühlt von zig Menschen, die nach ihrem neuen billigen Teil geschaut haben. Ich war so erschrocken, dass ich gleich wieder hinauslief…

    In vielen Lebensbereichen habe ich es schon geschafft, einiges für die Umwelt zu tun und z.B. auch Verpackungsmüll zu vermeiden. Die nachhaltige Garderobe soll der nächste Schritt sein und ich danke dir für deine Erklärungen der Siegel und die tollen Links, unter denen sich bestimmt einiges findet! Das Ziel sollte für alle natürlich auch immer sein, generell weniger zu konsumieren 🙂 Am Wochenende wird der Kleiderschrank mal ein wenig aussortiert und ich habe mir, seit ich mir die Entrümpelung vorgenommen habe, zum Ziel gesetzt, dass nun mehr Nachhaltiges einzieht (und Second Hand, denn auch auf Kleiderkreisel kaufe ich auch ab und zu ein 🙂 )

    Es ist ein schönes Gefühl, dass es doch einige Menschen gibt, denen die Welt am Herzen liegt. Danke dafür 🙂

    Liebe Grüße!
    Jacqui

    1. Antworten

      Liebe Jacqui,

      ich kann dich da absolut verstehen. Und dieser Schmerz wird irgendwie immer größer, dabei glaube ich noch nicht einmal, dass die Leute sich großartig Gedanken darüber machen, wie sie leben – es ist einfach Bequemlichkeit. Man ist es so gewohnt; sich neue Gewohnheiten anzueignen kann anstrengend sein und wegen des Alltagsstress haben viele vielleicht einfach keine Lust darauf. Viele sind sich auch einfach nicht bewusst, dass man selbst als Einzelner schon was tun kann, wenn man sich ein wenig mehr Mühe geben würde.

      Es macht mich unglaublich traurig und manchmal habe ich echt das Gefühl, dass man gegen eine Wand redet, wenn man versucht, Menschen mit diesen Themen zu konfrontieren. Deshalb ist es mir auch so unglaublich wichtig, auf solche Themen aufmerksam zu machen.

      Es verlangt ja niemand, dass jeder Mensch plötzlich perfekt wird; dass jeder als Paradebeispiel voran geht und sein Leben von jetzt auf gleich völlig ändert/auf den Kopf stellt. Vieles ist ja womöglich auch gar nicht mit dem Leben zu vereinbaren; z. B. wegen des Jobs ist es einigen eben einfach nicht möglich, vollends aufs Auto zu verzichten, aber selbst hier kann man versuchen, das Fahren einzuschränken, indem man zum 500 m weiter weg gelegenen Supermarkt eben läuft und nicht fährt.

      Naja, man kann eigentlich nur darauf hoffen, dass die Menschen es irgendwann verstehen …

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Aussortieren deines Schrankes 🙂 Ich mache das immer regelmäßig und mache das echt gerne. Okay, nicht unbedingt das Aussortieren selbst aber ich mag das Gefühl, dass hinterher dadurch entsteht – sich von etwas mehr Ballast befreit zu haben und vielleicht verdient man sich damit ja noch ein paar Euro dazu 🙂 ich bin sehr aktiv auf Kleiderkreisel und verkaufe auch regelmäßig dort. Ich bin ein großer Fan von Second Hand Möglichkeiten 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

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