Halloween 2019 | Horrorfood & unheimliche Deko

Nach Halloween ist vor Halloween. Wie ein paar von euch vermutlich aufgefallen sein wird, habe ich eine kleine Blogpause eingelegt, weshalb mein Halloween Rückblick-Beitrag auch etwas später kommt, als ursprünglich geplant. Und auch wenn Halloween bereits vorüber ist, möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten, was wir uns für unsere kleine, aber feine Halloween Party zu Hause in unseren eigenen vier Wände alles Tolles ausgedacht und überlegt hatten. Vielleicht dient das ein oder andere ja sogar als Inspiration für eure nächste Halloween Party – denn, wie wir alle wissen, das nächste Halloween kommt ganz bestimmt.

Zunächst haben wir im Wohnzimmer, also dort, wo hauptsächlich gefeiert werden würde, die Decken mit jede Menge Spinnennetzen ausgehangen, um unseren Wohnbereich in eine kleine, gruselige Höhle zu verwandeln. Was tatsächlich auch gelungen ist, denn einige der Fäden lösten sich aus den Netzen und man hatte tatsächlich das Gefühl, man würde sich in einer mit Spinnennetzen behangenen Höhle aufhalten. Ein paar Spinnen gab es natürlich auch – bei uns allerdings nur unechte. Die musste auch mein Freund in den Netzen verteilen. Künstlich oder nicht – ich kann diese Viecher einfach nicht anfassen.

Die weißen Tücher waren ursprünglich mal ein Unterrock aus Tüll. Für mein Kostüm musste ich einen Tüllunterrock, der viel zu lang war, auf die richtige Länge zurecht schneiden und habe die Reste davon kurzerhand ein wenig mit Kunstblut eingesaut – ebenso auch die Kerzen, wie man sieht – und damit die Wohnung dekoriert. Bei den schwarzen Tüchern handelt es sich um alte Stoffreste, die ich gefunden habe. Darauf habe ich dann vereinzelt kleine Kürbisse und Fledermäuse aus Moosgummi geklebt. Und da leider keine Zeit mehr übrig war, um noch Kürbisse zu schnitzen, wurden diese eben kurzerhand mit schwarzem Edding angemalt.

Mein Highlight waren tatsächlich die vielen kleinen Fledermäuse, die ich mit Klebeband angebracht habe. Die sind allerdings nicht selbst gebastelt, sondern gekauft und in meinen Augen ein richtiger Hingucker.

Und dann gab es natürlich auch noch jede Menge Essen, teilweise vegan/vegetarisch, teilweise aber auch nicht, da einige unserer Gäste Fleischfresser sind – eigentlich, bis auf mich und eine Freundin – sogar alle.

Die meisten Ideen für die Speisen haben wir uns – wie könnte es auch anders sein – von Pinterest geholt. Einige Versuche, coole gruselige Speisen herzurichten, sind aber auch in die Hose gegangen, so wollten wir zum Beispiel Geister aus Bananen machen, in dem wir Bananen in weiße Schokolade tauchen – das hat leider so gar nicht funktioniert und sah am Ende alles andere als appetitlich aus. Auch das mit dem blutigen Popcorn hat nicht ganz so funktioniert, wie ursprünglich geplant. Aber ansonsten hat eigentlich alles ziemlich gut geschmeckt, insbesondere der vegane Kürbiskuchen, den mein Freund extra gebacken hat. Ich liebe Kürbiskuchen und ganz besonders diesen. Tatsächlich ist auch so gut wie nichts übrig geblieben, das was übrig geblieben ist, hat mein Freund am nächsten Tag vernichtet.

Und jetzt seid ihr an der Reihe: wie habt ihr gefeiert und vor allen Dingen, wie habt ihr euch verkleidet? Erzählt es mir gerne in den Kommentaren – ich bin schon sehr gespannt darauf, was ihr so zu erzählen habt.

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