iZombie – Meine neue Seriensucht | 8 Gründe, weshalb die Serie ein Muss ist

iZombie ist eine US-amerikanische Fernsehserie, in der es sich um Liv Moore dreht, dargestellt von Rose McIver, die eines Morgens nach einer Party als Zombie erwacht und einen unbändigen Hunger auf Menschengehirne verspürt. Nach dem Verzehr menschlicher Gehirne nimmt sie nicht nur Teile der Persönlichkeit der Verstorbenen an, sondern auch ihre Fähigkeiten und erhält gleichzeitig Visionen, die Erinnerungen der Verstorbenen zeigen. Dieses “hellseherische Talent” nutzt sie in ihrem Job als Gerichtsmedizinerin, um gemeinsam mit ihren Kollegen Clive und Ravi Mordfälle zu lösen, was nicht nur die Verstorbenen rächt, sondern auch Liv das Gefühl gibt, trotz dessen, dass sie menschliche Gehirne verspeist, etwas Gutes zu tun.


Erst vor gut zwei Wochen habe ich diese Serie für mich entdeckt. Ich kann nicht einmal sagen, weshalb es solange gedauert hat. Ich steh total auf Zombieserien und -filme, ich habe eine Schwäche für Kriminalserien und bin Fan dieses ganzen medizinischen Krams. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch ich dieser genialen Serie verfalle. Und wie sagt man so schön? Besser spät als nie.

In den zwei Wochen habe ich zwischenzeitlich die ersten zwei Staffeln förmlich weg gesuchtet und auch schon mit der dritten begonnen.

Und da mich diese Serie aktuell so sehr begeistern kann, habe ich auch hier 8 Gründe zusammengefasst, weshalb diese Serie ein Muss ist.

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1. Gruselige Zombies? Nicht wirklich.

Immer wieder erzählen mir Freunde und Bekannte, dass sie Zombieserien und – filme nicht mögen, weil ihnen Zombies Angst machen. Total verständlich. Man muss sich ja nur mal vorstellen, was passieren würde, wenn wirklich eine Zombieapokalypse ausbrechen würde. Jedenfalls ist iZombie keine typische Zombieserie. Sie ist keine Horrorserie wie The Walking Dead oder Fear The Walking Dead und hat auch nicht wirklich was mit 28 Days Later oder World War Z gemein, außer vielleicht die Zombies. iZombie ist mehr eine Mischung aus Drama, Comedy und Crime; eine Serie, die man definitiv mit der Familie schauen kann. Okay, zugegeben, auch in dieser Serie ernähren sich die Zombies von Menschenhirn, aber das geht alles sehr “sauber” von Statten. Man könnte die ein oder andere Szene vielleicht als eklig empfinden, aber hey, in diesen zwei Sekunden macht man einfach kurz die Augen zu. Zum Gruseln ist die Serie jedenfalls nicht. Nur für den Fall, dass euch diese Angst daran hindern sollte, der Serie eine Chance zu geben.

2. Food Porn

Und wo wir gerade schon beim Verzehr menschlicher Gehirne sind – ja es klingt eklig – ABER die Gerichte, die Liv immer für sich zaubert, lässt einem echt das Wasser im Mund zusammen laufen. Okay ich gebe zu, das hört sich vielleicht echt mega eklig und total gestört an, ich weiß. Mein Freund und ich saßen auch auf dem Sofa, schauten uns an und sagten zeitgleich “Ich weiß es ist verdammt eklig, aber das sieht verdammt lecker aus”. Würde Liv Moore jemals ein Kochbuch rausbringen, ich würde es kaufen. Ich würde natürlich auf das menschliche Gehirn verzichten aber hey, das was sie daraus zaubert ist der Wahnsinn. Kreativ ist sie, das muss man ihr wirklich lassen und talentiert ebenfalls.

3. Pop Culture References wo man sieht und hört

Heißt es nicht, dass Gilmore Girls die Serie mit den meisten und besten “Pop Culture References” ist? No offence Lorelei und Rory, ihr wisst, ihr gehört zu meinen absoluten Lieblingsserien, aber iZombie macht dem Mutter-Tochter-Gespann wirklich ziemlich große Konkurrenz. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal so dringend mit fiktiven Charakteren befreundet sein wollte. Okay, mit denen aus Once Upon A Time und noch aus jede Menge anderen Serien, Filmen und Büchern vielleicht aber Liv, Ravi, Clive, Major und Payton sind absolut genial. Es gibt Pop Culture references wohin das Auge (und Ohr) reicht, von Game of Thrones bis hin zu Friends. Einfach großartig. Achso, und wenn ihr Clive das nächste Mal seht, fragt ihn mal, was George R. R. Martin gerade nicht macht. Haha.

4. Jede Folge eine andere Persönlichkeit

Wie bereits oben erwähnt, färben Persönlichkeit, Fähigkeiten und Erinnerungen der Menschen, dessen Gehirne die Zombies dieser Serie essen, auf sie ab. Dies hilft Liv ungemein beim Aufklären der Mordfälle, denen sich das Team jeden Tag ausgesetzt sieht. Anders als in anderen Zombieserien ist es hier nämlich nicht so, dass die Zombies ein komplettes Hirn verspeisen müssen, um am Leben zu bleiben bzw. auch nicht gleich den ganzen Menschen mit auffressen. So nimmt Liv jede Folge eine andere, geniale Persönlichkeit an. Eine der besten Livs waren bisher Superheldin Liv, Zauberin Liv, eifersüchtige Freundin Liv, die verbitterte und rassistische Liv, Künstlerin Liv und so weiter. Es macht so unglaublich viel Spaß, all diese Persönlichkeiten zu erleben und noch viel mehr Spaß macht es, die Reaktionen der andere, wie zum Beispiel die von Ravi, auf ihre neue Persönlichkeit, zu beobachten.

5. Ravi Chakrabarti: urkomisch, genial und herzlich

Was uns dann auch schon zu einem, wenn nicht sogar meinem absoluten, Lieblingscharakter bringt: Ravi Chakrabarti, Liv’s Boss und ebenfalls Gerichtsmediziner, der seit seinem Kennenlernen mit Liv versucht, ein Heilmittel zu finden. Ohne Zweifel hat Ravi einfach die besten Lines. Egal ob urkomisch oder herzzerreißend traurig, Rahul Koli, der Ravi verkörpert, schafft es einfach, sämtliche Emotionen so unfassbar gut rüber zu bringen, dass es einem teilweise wirklich die Sprache verschlägt. Ravi, du rockst.

6. World Building

iZombies World Building ist vergleichbar mit dem der Serien Buffy und Veronica Mars. Egal ob es um die kriminelle Untergrundszene geht, wo irgendwelche Typen menschliches Gehirn “besorgen” und es an Seattles Zombies verkaufen zu horrenden Preisen, oder aber um die mysteriöse Energy Drink Firma Max Rager, die irgendwie auch ihre Finger mit im Spiel hat, alles ergibt Sinn und je weiter man schaut, desto verstrickter wird all das; desto mehr Geheimnisse werden gelüftet und desto mehr Fragen stellen sich. Es scheint hier einfach an nichts zu fehlen. Spannung pur sag ich euch.

7. Interessante Bösewichte

Die Bösewichte dieser Serie, so böse sie auch sind, kann man irgendwie nicht hassen. Allen voran Blaine DeBeers, gespielt von dem großartigen David Anders, der eben nicht bloß einer dieser typischen, mordlüsternen und blutrünstigen Bösewichte ist, sondern tatsächlich Charakter hat. Er ist lustig und manchmal sogar hilfsbereit und außerdem trägt er sehr stark dazu bei, dass die Welt eben nicht in einer Zombieakopalypse versinkt und doch ist er ein richtiges Arschloch, ist egoistisch und selbstverliebt, gleichzeitig auch total ironisch, was es total amüsant macht, ihm zuzuhören. Er und Ravi in einem Raum sind unschlagbar, da sie sich gegenseitig ständig one-Liners um die Ohren hauen. Es ist absolut zum schreien. Ich bin mir noch immer nicht sicher, was ich von Blaine halten soll. Eigentlich. mag ich ihn, aber eigentlich auch nicht.

8. Der nette Zombie von nebenan

Und zu guter Letzt kommen wir zu der wunderbaren Liv. Ist es nicht merkwürdig, dass es in Zombieserien und-filmen zwar immer um Zombies geht, aber nie einer eine Hauptrolle hat? Okay, mit Ausnahme von Warm Bodies vielleicht. Aber in iZombie gehört die Hauptrolle tatsächlich einem Zombie, einem weiblichen Zombie mit Namen Olivia Moore, deren Haut so weiß wie Schnee ist und deren Haare … ebenfalls. Sie ist Feministin durch und durch, ehrgeizig und liebevoll, hilfsbereit und selbstbewusst. Liv Moore ist der Zuckerguss oben auf dem Törtchen.

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(Quelle Titelbild)

Kenn ihr die Serie? Wenn ja, mögt ihr sie auch so gerne?

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