Meine Flugangst und ich

Man hat mir mal gesagt, dass es nicht nur gut tut, über seine Ängste zu sprechen, sondern sie auch niederzuschreiben. Doch auch vor dem Niederschreiben meiner Ängste hatte ich Angst, denn ich befürchtete, sie würden dadurch nur noch realer; nur noch intensiver werden und vielleicht würden die Worte, die dann nicht mehr nur wie einsame Puzzleteile durch meinen Kopf schwirrten, sondern schwarz auf weiß auf dem Papier standen, meine Ängste erst Wirklichkeit werden lassen. Vielleicht würde dann das Gefürchtete geschehen; vielleicht würde es wahr werden, wenn ich meiner Angst erst einmal die Möglichkeit geben würde, real zu werden.

Doch manchmal ist eben genau das, was hilft. Wenn wir uns unsere Ängste vor Augen führen und sie nicht ignorieren, wenn wir sie nicht irgendwo verstauen, haben sie auch keine Gelegenheit in bestimmten Momenten aus uns herauszubrechen, wie eine riesige Welle, die uns überschwappt und mit sich zieht. Manchmal sind es die Erfahrungen anderer, Gespräche mit Gleichgesinnten oder auch unabhängigen Dritten; manchmal aber auch einfach das Schreiben selbst, das hilft, mit der eigenen Angst besser umzugehen, sie zu akzeptieren und mit ihr zu arbeiten, statt gegen sie.

Ich habe Flugangst. Und zwar so richtig.

Schon beim kleinsten Ruckeln spielen sich absolute Horrorszenarien in meinem Kopf ab, die ausweislich in einem tragischen Tod enden. Dank meiner ausgeprägten Fantasie bewegen sich diese Vorstellungen meist im Bereich von plötzlichen Explosionen, Schwächeanfälle der Piloten, Vogelschwärme, die in die Triebwerke fliegen, Türen, die nicht richtig geschlossen, sich auf dem Weg nach oben öffnen und sämtliche Fluggäste nach draußen in die Unendlichkeit saugen. Alleine die Vorstellung, den Boden unter den Füßen und somit die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren, lässt mir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Doch nicht nur das. Bereits Wochen vorher wirkte sich meine Angst immer auf meinen Magen aus und auch meine Haut spielte verrückt. Überall waren rote Flecken zu sehen, sie zierten Gesicht, Dekolletee, Bauch und Arme. Das ich nach außen den Eindruck erweckte, ich hätte eine ansteckende Krankheit war mir klar und irgendwie auch peinlich, denn eigentlich ist es nichts weiter als Flugangst, die eben diese Symptome hervorruft. Und auch wenn ich wünschte, die Angst würde verfliegen, einfach so, bin ich mir im Klaren darüber, dass dies wohl nie passieren wird. Zumindest nicht einfach so. Nicht, ohne mich meiner Angst zu stellen, sie nicht länger zu ignorieren sondern zu akzeptieren und mit ihr zu arbeiten, statt gegen sie.

Das waren auch die Worte des Psychologen, den ich besuchte in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden.

Ich habe tatsächlich schon einiges unternommen, um meine Flugangst zu bekämpfen, unter anderem:

  • Therapie
  • Medikamente
  • Alkohol
  • Flug im Cockpit
  • Akupunktur
  • Meditation
  • Hörbücher gegen Flugangst

 

Wie ich damit umgehe? Glücklicherweise habe ich es zwischenzeitlich zumindest soweit geschafft, dass die Wochen vor Abflug nicht mehr ganz so grauenvoll sind, wie sie es vor einigen Jahren noch waren. Ich versuche, meine Angst mit der Vorfreude auf das, was kommt, zu kompensieren. Ich bin mir meiner Angst nach wie vor sehr wohl bewusst. Es gibt auch Momente, in denen ich sie nicht mehr ignoriere, sondern sie zu lasse, mir vor Augen führe, wovor ich eigentlich Angst habe und obgleich mich früher Statistiken nur noch mehr verunsichert hatten, helfen sie mir jetzt ein Stück weit, zu verstehen, was da eigentlich passiert, wenn wir in der Luft sind und wie unwahrscheinlich es ist, dass eine meiner Horrorvorstellungen wahr wird. Auch Gespräche helfen mir meist. Ich habe das Glück einen Bekannten zu haben, der Pilot ist und eine andere Bekannte, die seit Jahren als Flugbegleiterin arbeitet. Auch sie helfen mir, meine Angst, zumindest für den Moment, zu verarbeiten und zwar so zu verarbeiten, dass ich nicht schon Wochen bevor es losgeht, wie ein Häufchen Elend zu Hause sitze und mir alle möglichen Szenarien ausdenke. Klingt irgendwie übertrieben? Mag sein, trotzdem empfinde ich so.

Viele Menschen haben Flugangst; sehr viele sogar und während ein paar nur mit einem leicht mulmigen Gefühl in einen Flieger steigen, freuen andere sich jedes Mal wie eines kleines Kind, endlich wieder abzuheben. Ich spreche mit solchen und solchen Leuten, spreche mit Menschen, die bereits Blitzschläge in Flugzeugen und Notlandungen mit gemacht haben, ich spreche mit vielen Menschen darüber. Ich vermeide es nur stets mit Menschen zu sprechen, die ebenfalls unter großer Flugangst leiden, da sie dieses Gefühl des Kontrollverlust und der Angst nur noch intensivieren und größer werden lassen; so groß wie der Mount Everest, den ich alleine versuche zu besteigen, was ich ohne Hilfe jedoch einfach nicht schaffe.

Für mich ist es teilweise eine absolute Qual. Ich habe Schweißausbrüche, ich fange schon während des Einstiegs in den Flieger an zu weinen, weil ich nicht weiß wohin mit der Angst. Mein ganzer Körper zittert, ich vergesse, wie man richtig atmet und produziere mir selbst dadurch nur noch mehr Panik, dabei ist es doch gerade die Atmung auf die es an kommt. Vor einigen Jahren noch saß ich einfach nur verkrampft in meinem Sitz, sämtliche Muskeln waren angespannt, ich hielt meine Augen geschlossen und krallte meine Finger in die Lehne des Sitzes und alles, worauf ich mich konzentrierte waren meine völlig an den Haaren herbeigezogenen Horrorszenarien. Ich stellte mir vor, wie noch beim Einschalten der Turbinen eine davon in die Luft fliegt; wie die andere beim durchstarten explodiert, wie ein Schwarm Vögel in das Cockpit einschlägt oder ein Blitz die Maschine vom Himmel holt. All das spielte sich vor meinem inneren Auge ab und mit jedem Geräusch, das irgendwie merkwürdig klang und mit jedem Wippen und Wackeln und Ruckeln verstärkte sich meine Angst und ich war mir sicher, das war das Ende. Doch wessen ich mir nicht bewusst war, was hauptsächlich wohl auch mit Unwissen zusammenhing ist, dass all das normal ist. Normal zumindest für die Maschine und für die Piloten, für mich nicht unbedingt, da ich zwar häufig fliege aber dennoch nicht täglich. Hier hat mir das Hörbuch Flugangst. Endlich wieder entspannt fliegen von Antonia Arboleda-Hahnemann sehr geholfen. Neben Angstbewältigungsmethoden werden die Abläufe genauestens erklärt und man durchlebt einen richtigen Flug, nebst sämtlichen Geräuschen und Abläufen, die von einem Lufthansapilot erklärt und kommentiert werden. Alleine die Tatsache, dass es sich hierbei um einen Lufthansapilot und um eine Lufthansamaschine handelt, hilft mir ungemein, mich etwas zu beruhigen, da auch ich ausschließlich mit Lufthansa fliege. Ich fühle mich mit Lufthansa einfach am wohlsten; am sichersten. Vielleicht wegen des freundlichen Personals, vielleicht aber auch, weil mich vor einigen Jahren ein Pilot nach einem Nervenzusammenbruch an Board kurz vor dem Start ins Cockpit eingeladen und ich dort den Start sowie die Hälfte des Fluges miterleben durfte. Es war ein Erlebnis, das ich niemals vergessen werde und ich glaube ich saß noch nie so gelassen und entspannt in einem Flugzeug, wie in diesem Augenblick, quasi Seite an Seite mit dem Pilot und der Co-Pilotin. Sie erklärten mir all das, was sie taten, erklärten mir, welche Knöpfe für was gut waren und lenkten mich mit Gesprächen ab, die mir die Angst vollkommen nahmen. Eigentlich war ich der Meinung, ich hätte damit meine Angst überwunden. Leider hatte ich damit falsch gelegen. Dennoch hat mich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Lufthansa Personals und das nicht nur auf diesem, sondern auf all meinen bisherigen Flügen, nachhaltig so sehr beeindruckt, dass ich meine Flüge stets bei Lufthansa buche, ganz gleich ob es nun 100,00 € oder 200,00 € teurer ist, als bei einer anderen, günstigeren Airline. Ich investiere das Geld sehr gerne dafür, dass ich mich sicher fühle.

Gerne würde ich im Flugzeug einfach nur die Himmellandschaft beobachten; die Wolken, die rasend schnell an uns vorbeizischen oder aber die Schönheit unserer Erde betrachten. Die dunkelblauen Flüsse, die sich ineinander windenden Straßen, die weiten gelben Felder, die Städte, die hohen Berge und das große, unendliche Meer. Ich würde mich unglaublich gerne frei fühlen wie ein Vogel, würde so gerne die Zeit dort oben einfach genießen, doch ich kann es nicht. Noch nicht. Dieses beklemmende Gefühl ist nach wie vor da, vielleicht nicht mehr ganz so ausgeprägt wie früher, dennoch ist es noch sehr präsent. Eigentlich sollte man meinen, dass ich meine Angst, da ich mich ihr doch regelmäßig stelle, langsam überwunden hätte, doch dem ist nicht so. Sie ist noch immer ein Teil von mir und ich befürchte, dass ich sie ganz auch niemals loswerde.

Wenn ich den Start dann erst einmal hinter mich gebracht habe, dann ist es okay. Ich bin zwar noch immer nicht tiefenentspannt, doch wenn ich erst einmal eine Weile in der Luft bin und merke, dass da nichts passiert, dass die Maschine wie ein Auto auf der Wolkenstraße fährt, dann schaffe ich es endlich, wieder tief durchzuatmen. Lesen ist im Flugzeug unmöglich, deshalb lenke ich mich meist mit Filmen ab. Denn auch Gespräche kann ich dort oben in der Luft nicht sonderlich gut führen. Ich möchte einfach für mich sein, ich möchte Ruhe und – so lieb es auch von meinen Mitreisenden gemeint ist – möchte nicht von anderen abgelenkt werden, da mich das meist nur nervöser macht. Auch das Tätscheln meiner Hand bringt nichts. Ich möchte einfach für mich sein, ich möchte meine Hände da haben, wo ich sie haben möchte. Ich brauche meinen Freiraum; wenn ich mich bedrängt oder eingeengt fühle, was in einem Flugzeug ja schon mal der Fall sein kann, dann werde ich nur noch nervöser; nur noch ängstlicher.

Und wenn dann doch einmal Turbulenzen auftreten, dann sind sie dahin, meine guten Vorsätze. Diese Horrorszenarien, die ich soeben noch als lächerlich und vollkommen unrealistisch abgestempelt hatte, wirken nun realer denn je. Die Maschine ruckelt, die Decke bewegt sich ganz seltsam und quietscht, meine Hände zittern und schwitzen und wieder treten diese Horrorbilder in meine Gedanken; Bilder von explodierenden Triebwerken, brennenden Gepäckräume, aufgerissenen Türen, etc. pp. Und dann ist da nur noch dieser eine Gedanke in meinem Kopf: Es ist vorbei. Ich werde sterben.

Am schlimmsten sind diejenigen, die meine Gedanken laut aussprechen. „Wir stürtzen ab. Wir werden alle sterben.“ Zwar sind es meine exakten Gedanken, allerdings möchte ich sie nicht laut ausgesprochen hören, denn wenn sie erst mal ausgesprochen sind, kann man sie nicht mehr zurück nehmen und es sind diese Worte, die meine Angst nur noch realer werden lassen. Alles andere hätte ich noch als Einbildung abtun können. Die Worte, die dann den Flieger fluten sind echt und irgendwie wird dadurch das in meinen Augen Unvermeidliche, der Absturz, nur noch realer.

Und wenn dann auch noch ein kleines Kind zu schreien anfängt, ein Baby, dass ebenso durchgeschüttelt wird, wie wir Erwachsenen, dann hat meine Angst den Höhepunkt erreicht. Denn Kinder können nahende Katastrophen und den Tod spüren, so wie Tiere. Oder?

Und dann weicht meine Angst plötzlich Selbstvorwürfen. Warum nur bist du in diese Maschine gestiegen? Du hättest auf dein Gefühl hören sollen. Du warst dir doch von Anfang an nicht sicher und hattest so ein seltsames Gefühl.

Blöd nur, dass ich dieses Gefühl vor jedem Flug habe. Bedeutet das, ich darf nie wieder in einen Flieger steigen? Nie wieder die Welt bereisen?

Und dann ist es auf einmal vorbei. Die Anschnallzeichen werden wieder ausgeschaltet und im hinteren Bereich der Maschine herrscht reges Treiben. Die Flugbegleiter bereiten die Ausgabe der Getränke und Abendessen vor.

Und irgendwann, wenn die erlösenden Worte durch die Lautsprecher dröhnen „Cabin crew prepare for landing“ löst sich meine Anspannung plötzlich. Ich rede mir ein dass, je näher wir dem Boden kommen, desto weniger schlimm wird der Aufprall, wenn wir jetzt tatsächlich noch abstürzen sollten. Die Landebahn ist schon in Sicht. Und jetzt ist auch die Zeit gekommen, in der ich aus dem Fenster blicke. Ich schaue den Wolken zu, die an uns vorbei sausen; betrachte die Welt unter uns, die von Sekunde zu Sekunde näher rückt. Meine Beine fangen an zu kribbeln, da sie ganz genau wissen, dass sie bald wieder festen Boden unter den Füßen haben werden. Ich atme wieder normal, mein Puls reguliert sich langsam wieder und die Vorfreude ist mittlerweile so groß, dass ich die Angst schon fast vollkommen vergessen habe. Und dann, der Moment, in dem die Reifen auf dem Asphalt aufkommen, wenn es ruckelt und wippt, dann fällt mir ein Stein in der Größe des Mount Everest vom Herzen. Alle Anspannung ist verflogen und erst am nächsten Tag, wenn mein Körper noch immer schmerzt und sich sogar Muskelkater bemerkbar macht, erst dann wird mir klar, wie angespannt ich die ganze Zeit über tatsächlich gewesen war.

Der Moment, in dem der Flieger endlich zum Stehen kommt, ich mich abschnalle und hinstelle, meine Beine so sehr zittern, dass ich befürchte, sie würden jeden Augenblick unter mir weg brechen, dieser Moment, ist pure Erleichterung und absolutes Glück. Ich habe es geschafft, ich habe meine Angst hinter mir gelassen und mir steht ein großes, neues Abenteuer bevor. Dieses Gefühl lässt das Gefühl der Angst auf einmal vollkommen lächerlich erscheinen und irgendwie ist all der Stress von vorhin wie weg geblasen. Bis zum nächsten Flug …

 

Ein Ritual habe ich allerdings. Bevor ich in einen Flieger steige, berühre ich die Außenhaut desselben. Ich halte mich daher immer rechts und während ich in das Flugzeug einsteige, lege ich meine Hand für einen kurzen Moment auf die Außenhaut; fast liebevoll täschtle ich es, als würde ich meine Katze streicheln. Warum? Ich habe absolut keine Ahnung, doch ich muss es tun. Ich muss. Irgendwie gibt mir auch das noch mal ein winziges Gefühl von Sicherheit.

 


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6 Comments

  • Hey liebe Ivy,

    was für ein schöner, aber auch emotionaler Beitrag. Wir haben ja schon mal drüber gesprochen und da hattest du mir das Hörbuch empfohlen. Ich muss sagen die Angst ist auch bei mir immer noch da und ich denke ich komme da auch nicht so schnell, vllt auch nie ganz über hinweg. Aber es ist sehr hilfreich zu lesen, dass es anderen Menschen genauso geht und vor allem zu hören was helfen kann. Die Leute die einfach einsteigen und sich freuen, beneide ich dennoch nach wie vor. Es ist verrückt zu wissen, dass man als Gruppe in die Luft steigt und dem einen es grottig schlecht geht und die anderen tiefen entspannt da sitzen können.
    Danke für den ehrlichen Bericht:)
    Liebe Grüße, Stella

    • Liebe Stella,

      ich denke es erfordert wirklich sehr viel Arbeit, einer solch großen Angst entgegenzutreten und sie vollends zu überwinden. Ich kenne ein paar, die es geschafft haben, aber das setzt natürlich einiges voraus, auch z. B. sich immer wieder seiner Angst zu stellen, sich nicht davor zu verschließen und sie nicht zu ignorieren. Stellen tue ich mich ihr ja regelmäßig, so richtig verarbeitet bekomme ich es aber dennoch nicht … noch nicht. Ich hoffe, dass es sich irgendwann einmal ändern wird 🙂

      Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir auch klappt. Und das Hörbuch kann ich wirklich nur empfehlen, obwohl ich es mittlerweile schon auswendig kenne, hilft es mir immer wieder aufs Neue!

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,
    ein wirklich besonderer Beitrag. Ich finde es toll, wie offen du mit deiner Angst und den damit auftretenden Komplikationen umgehst. Es ist ja doch ein sehr persönliches Thema und legst dich damit sehr offen.
    Ich kann deine Angst sehr nachvollziehen, denn so geht es mir mit Höhen. Ich bekomme Scheißausbrüche, breche zusammen und mir wird wirklich ganz schlimm übel.
    Es freut mich, dass es sich zumindest ein wenig bei dir gebessert hat und du nun ein Ritual für dich gefunden hast.

    Liebste Grüße, Becca

    • Liebe Becca,

      eine Freundin von mir hat auch ganz schreckliche Höhenangst. Ich glaube bei mir hängt die Flugangst teilweise auch ein wenig mit der Angst vor Höhen zusammen … naja, beides ist richtig scheiße. 🙁 Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Angst irgendwann hinter dir lassen kannst hihi

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Hallo Ivy,

    das ist ja ziemlich unpraktisch, wenn man gerne Reist und Flugangst hat. Wenn man das nicht kennt, kann man das nicht so richtig nachvollziehen.

    Beim Fliegen habe ich das Problem zum Glück nicht. Ich war schon immer ein guter Beifahrer im Auto und beim Fliegen ist das nicht anders. Lediglich bei extremen Windverhältnissen und Chaoslandungen bin ich auch nicht mehr ganz so entspannt. Aber statistisch gesehen passiert mir im Flieger weniger als auf der Straße oder im Auto und wenn doch, ist es i.d.R. schnell vorbei. 😉

    Mir geht es mit zunehmendem alter mit Höhe so. Früher hatte ich überhaupt keine Höhenangst. Mittlerweile habe ich zunehmend Respekt davor. Eigentlich ohne Grund. Ist schon verrückt mit den Ängsten. Man muss dazu sagen, dass ich in dieser Hinsicht schon einiges gemacht habe, in 200m frei an irgendwelchen Türmen hängen und auch ohne Sicherung in 35m auf den Masten und der Takelage von Segelschiffen rumturnen. Aber das kostet mittlerweile etwas mehr Überwindung als früher und ist nun nicht mehr nur Spaß.

    LG

    Torsten

    • Hallo Torsten,

      jaa unpraktisch ist das schon, aber ich reise viel zu gerne, um es wegen dieser blöden Angst aufzugeben 🙂 Es ist halt nunmal wie es ist und ich muss versuchen, damit klarzukommen und mich meiner Angst zu stellen – auch wenn es teilweise echt richtig schwer ist und jede Menge Überwindung kostet. Aber was tut man nicht alles, um sich seine Träume und Wünsche zu erfüllen 🙂

      Die Statistiken kenne ich natürlich auch, auswendig schon fast, da ich sie mir jedes Mal vor jedem Flug einpräge um mich damit zu beruhigen, leider funktioniert das nie 😀

      Das mit der Höhenangst kann ich verstehen, ich habe zwar keine Angst, aber mulmig wird mir manchmal schon, dass aber z. B. nur auf sehr hohen Gebäuden, wenn ich auf Bergen wandern gehe macht mir die Höhe nichts aus. Ich glaube sowohl dieses mulmige Gefühl, als auch meine Flugangst resultiert daraus, dass ich keinen richtigen Boden unter den Füßen habe … ein Berg kann nicht einfach so in sich zusammen brechen, ein Flugzeug kann abstürzen, ein Gebäude könnte (zumindest in meiner Fantasie) einfach so umkippen aber naja, was muss das muss haha 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

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