Meine fünf liebsten DC Helden, die keine Superhelden sind

Als großes DC Fangirl befasse ich mich nun schon seit längerer Zeit auch mit den DC Fernsehserien, die allesamt zu meinen absoluten Lieblingen gehören und in diesem Zusammenhang ist mir der Gedanke gekommen, dass Superheld sein ja wirklich toll ist, ABER was würden unsere Superhelden denn ohne ihre sogenannten – ich nenne sie einfach mal Sidekicks – tun? Ohne eben die Helden, die zwar nicht über übernatürliche Fähigkeiten verfügen, aber dennoch eine tragende Rolle spielen und ohne die unsere Superhelden das ein oder andere Mal bereits gescheitert wären.

Aus diesem Grund habe ich mir eine Liste mit meinen fünf liebsten Charakteren erstellt, die zwar keine Superhelden, aber dennoch Helden sind und eben diese Liste möchte ich nun mit euch teilen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass ich mich zunächst nur auf die Fernsehserien konzentriert habe und eben nicht konkret auf die Comics.

5. Thea Queen

Willa Holland in Arrow | Photo: Cate Cameron/The CW | Quelle

Thea Queen, auch bekannt als Speedy, ist die jüngere Schwester von Oliver Queen aus der Serie Arrow und wird von der großartigen Willa Holland verkörpert.

Wenn ich an Thea Queen denke, kommt mir direkt der Begriff Character Development in den Sinn. Die anfangs arrogante, rücksichtslose, egoistische, impulsive und unausgereifte verwöhnte Göre entwickelte sich schnell zu einer unglaublich starken, selbstbewussten und emotional gefestigten jungen Frau. Natürlich gab es immer mal wieder Rückschläge, doch was sie alles bereits durchgemacht hat und wie stark sie aus all diesen Situationen herausgekommen ist, zeugt nur davon, wie unglaublich sie sich im Laufe der Story verändert und weiter entwickelt hat.

Ich muss zugeben, dass ich zunächst nicht viel anfangen konnte mit dieser verwöhnten, reichen Göre, die glaubte, sich alles erlauben zu dürfen, nur weil ihr Nachname Queen ist. Umso beeindruckter bin ich von ihrer Entwicklung.

Für mich gehört Thea Queen definitiv mit auf diese Liste, auch wenn sie “nur” auf Platz 5 gelandet ist. Vielleicht rutscht sie in der nächsten Zeit ja noch ein bisschen weiter nach oben – wer weiß.

4. Dr. Harry Wells

Tom Cavanagh in The Flash | Copyright: The CW | Quelle

Dr. Harry Wells von Erde 2 ist Direktor von S.T.A.R. Labs, Witwer und Vater von Jesse Wells. Zunächst war Dr. Harry Wells eigentlich ein sehr umgänglicher und fröhlicher Mensch, doch nach dem Tod seiner Frau jedoch wurde er zynisch. Er ist egoistisch und strotzt vor Sarkasmus. Harry hat jede Menge Ecken und Kanten und auch wenn es aufgrund seiner harten Schale nicht so scheint, hat er doch einen unglaublich weichen Kern und sorgt sich um die Menschen, die ihm nahe stehen. Der Tod seiner Frau hat ihn nicht nur verbittert, sondern auch verängstigt. Er hat Angst, sich an Menschen zu binden; Angst davor, sich an sie zu binden und sie kurz darauf wieder zu verlieren, nur um wieder solche Schmerzen zu erleiden, wie er sie nach dem Tod seiner Frau hatte erlitten hat.

Nachdem er sich jedoch Team Flash angeschlossen hat, wird er offener und die Mauer, die er um sich herum aufgebaut hat, beginnt langsam zu bröckeln und trotz seiner nach wie vor manchmal schwierigen Art, muss man ihn einfach lieben; ihn und seinen Humor, seinen Sarkasmus. Tief in seinem Inneren ist er ein unglaublich liebenswerter Mensch, er weiß es nur selbst nicht.

Ich liebe Harry; mochte ihn von Anfang an. Doch nicht nur er hat es mir angetan, sondern auch der unglaublich talentierte Tom Cavanagh, der Dr. Harry Wells verkörpert. Der gute Harry Wells hat sich den vierten Platz auf jeden Fall absolut verdient.

3. Sara Lance

Caity Lotz in Arrow | Copyright: The CW

Ich muss gestehen, anfangs hatte ich ein paar Probleme mit dem ehemaligen Mitglied der Liga der Assassinen. Eventuell lag es daran, dass ich in ihr eine Gefahr sah, weil sie sich meiner Meinung nach in Arrow zunächst – wenn auch ungewollt – zu sehr zwischen Felicity und Arrow drängte und wenn es um mein absolutes Lieblingsship geht, dann kenne ich nichts. Mit der Zeit jedoch lernte ich sie nicht nur besser kennen, sondern lernte sie auch zu lieben, insbesondere nachdem sie zur White Canary als Mitglied der Legends of Tomorrow wurde.

Sara Lance, gespielt von Caity Lotz musste in ihrem Leben – auf gut Deutsch gesagt – schon ziemlich viel Scheiß durchmachen, hat jedoch bewiesen, dass es immer einen Ausweg gibt und dass es sich immer zu kämpfen lohnt, ganz gleich wie ausweglos die Situation auch erscheint.

Sie mag sehr stur sein, doch sie zieht ihr Ding durch und dafür liebe ich sie. Sie lässt sich nicht rein reden, schon gar nicht, wenn es darum geht, wie sie ihr Leben lebt. Sie lebt es einfach; sie lebt ihr Leben und liebt es – meistens und rettet gefühlt täglich die Welt.

Das mit Sara und mir war definitiv keine Liebe auf den ersten Blick; anfangs mochte ich sie überhaupt nicht, doch mit der Zeit konnte ich mich teilweise immer besser mit ihr identifizieren und entdeckte so viele großartige Eigenschaften an ihr, dass ich einfach nicht mehr umhin kam, sie zu lieben.

Ein wohlverdienter dritter Platz für die großartige Sara Lance.

2. Alex Danvers

Chyler Leigh in Supergirl | Copyright: The CW | Quelle

Alex Danvers ist ein fiktiver Charakter aus der Fernsehserie Supergirl. Die 1989 geborene Bio-Ingenieurin ist die Tochter von Jeremiah Danvers und Eliza Danvers und die ältere Adoptivschwester von Kara Danvers, aka Supergirl. Zwar verfügt sie über keinerlei übernatürliche Fähigkeiten, allerdings wurde sie in verschiedenen Formen der Kampfkunst ausgebildet und beherrscht nachweislich jede Waffe, die sie in die Finger bekommt. Neben ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten als Bio-Ingenieurin ist sie außerdem Wissenschaftlerin sowie Militärtaktikerin.

Alex ist eine unglaublich starke Frau, die im Inneren manchmal mit sich selbst zu kämpfen hat und noch immer viel zu häufig die Bedürfnisse der anderen, insbesondere die ihrer Schwester Kara, vor ihre eigenen stellt. Sie ist ein sehr emotionaler Mensch, zeigt es nur viel zu selten, sondern verschließt sich selbst samt ihrer Gefühle hinter einer großen Mauer, wodurch sie sich viel zu häufig selbst Steine in den Weg legt, insbesondere wenn es um das Thema Liebe geht.

Ich mochte Alex von Beginn an, zugegeben, anfangs lag es vermutlich hauptsächlich an der Tatsache, dass sie von Chyler Leigh verkörpert wird, die ich bereits in Grey’s Anatomy lieben gelernt hatte, doch mittlerweile ist sie auch aufgrund ihres Charakters, ihrer Stärke, ihrer Leidenschaft zu einem – wie man sieht – meiner liebsten DC Sidekicks geworden und definitiv eine meiner liebsten Serienfiguren. Ich kann mich in vielerlei Hinsicht mit ihr identifizieren; sehe sie in manchen anderen Dingen allerdings auch als Vorbild und bewundere sie für all die Eigenschaften, die sie zu dieser großartigen Persönlichkeit machen.

Alex Danvers hat sich definitiv den zweiten Platz verdient.

1. Felicity Smoak

Emily Bett Rickards in Arrow | Copyright: The CW | Quelle

Meine unangefochtene Nummer Eins ist und bleibt Felicity Smoak, das Superhirn aus Arrow. Felicity, gespielt von der großartigen Emily Bett Rickards, ist keine Heldin, weil sie nachts durch die Stadt streift, Bösewichte vermöbelt und hinter Gittern bringt. Das Gleichgewicht der gesamten Serie lastet auf ihren Schultern. Sie ist die Sonne, der leuchtende Stern der allen den Weg weist. 

Zunächst arbeitete sie als IT-Spezialistin in der Firma Queen Industries, wo sie doch recht zufällig dem Millionärssohn Oliver Queen begegnete. Sie ist die Beste wenn es darum geht, Informationen, wenngleich nicht immer auf legale Art und Weise, zu beschaffen und beschäftigt sich, nicht nur im Rahmen ihres Jobs, sondern auch hobbymäßig, mit Computern und vor allen Dingen mit dem Hacken. Mit anderen Worten: sie ist eine richtige Hackerqueen. Und genau dieses Talent ist es zunächst, das sie zu einer Verbündeten von Arrow und zu einem wertvollen Mitglied des Teams macht.

Nicht ohne Grund, ist Felicity meine absolute Lieblingsfigur nicht nur aus der Serie Arrow, sondern insgesamt aus dem DC Universum. Sie ist eine unglaubliche Inspiration. Sie hat absolute Vorbildfunktion, arbeitet auf ihre Ziele hin und weiß ganz genau, was sie (vom Leben) will. Sie hat diese inspirierende Wirkung allerdings nicht nur auf Oliver, sondern auch auf den Rest des gesamten Team Arrow. Sie puscht sie, bringt sie dazu, Großes zu bewirken, Zweifel aus dem Weg zu räumen und an sich selbst zu glauben. Felicity spricht ihnen stets zu, macht ihnen Mut und inspiriert sie, ein besserer Mensch zu sein.

Aus diesen Gründen und noch aus so vielen mehr, ist sie meiner Meinung nach die wahre Heldin der Serie Arrow und dafür braucht sie nun wirklich keine übernatürlichen Fähigkeiten. Falls ihr noch ein paar weitere Gründe wissen möchtet, warum sie mein absoluter Liebling ist, könnt ihr gerne bei meinem Beitrag 10 Gründe, weshalb Felicity Smoak die wahre Superheldin aus “Arrow” ist vorbeischauen. Sie hat sich den ersten Platz definitiv verdient und das mehr als einmal.


Natürlich gibt es noch weitere “Sidekicks” aus dem DC Universum, die ich unglaublich gerne mag, insbesondere auch bezogen auf die vielen Comics, unter anderem zum Beispiel Robin, Batman’s Gefährte, Roy Harper, der ebenfalls auch in der Serie Arrow zu sehen ist oder auch Iris West, nur um noch ein paar mehr zu nennen.

Und nun seid ihr gefragt, wer sind eure liebsten Sidekicks aus dem DC Universum; Charaktere ohne übernatürliche Fähigkeiten, die aber dennoch unglaublich wichtig sind? Egal ob Comics oder Serie oder beides – schreibt es mir gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt, für welche Figuren ihr euch entscheidet.

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