New York Tag 1 | Welcome Home + One World Trade Center

Ihr Lieben, Anfang Oktober habe ich eine Woche in New York, meiner absoluten Herzensstadt, verbracht. Da ich schon unglaublich viele Berichte zu New York geschrieben habe und diesbezüglich sicherlich auch noch einige Beiträge folgen werden, möchte ich euch nun konkret von dem erzählen, was wir in meiner Lieblingsstadt alles unternommen; was wir gesehen und was wir erlebt haben. Es wird also keine konkreten Reiseempfehlungen geben (das wird sicherlich in nächster Zeit noch irgendwann kommen), sondern in diesen Beiträgen wird es um das dort Erlebte gehen und ich hoffe, ihr habt zumindest ein kleines bisschen Freude mit meinen Beiträgen. Sechs Berichte wird es zu meinem New York Aufenthalt geben; sechs Blogbeiträge mit jede Menge Erzählungen und vor allen Dingen auch ganz vielen Fotos. Konkrete Empfehlungen etc. pp. wird es dann zu einem späteren Zeitpunkt in gesonderten Blogbeiträgen geben.


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Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr, dass ihr alle irgendwann einmal selbst nach New York kommt. New York ist eine Stadt, die man mindestens einmal in seinem Leben erlebt haben sollte.

D I E N S T A G – T A G   E I N S 

Nachdem wir am Vorabend gegen 20 Uhr auf dem JFK Flughafen gelandet waren kamen wir erst sehr spät in unserer gebuchten Unterkunft an. Aufgrund der Zeitverschiebung und des stressigen Abreisetages fielen wir todmüde ins Bett. Am nächsten Morgen jedoch machten wir uns sodann (mehr oder weniger) top fit auf den Weg in die Stadt.

Da es für uns beide nicht das erste Mal in New York war, konnten wir uns den ganzen “Touristenkram” sparen und unser kleines Abenteuer ganz gemütlich angehen. Dennoch gab es natürlich einige Dinge, die wir unbedingt unternehmen und Orte und Plätze, die wir dringend sehen wollten.

One World Trade Center

Unter anderem war dies das One World Trade Center. Als wir das letzte Mal vor ungefähr vier Jahren in New York waren, war das One World Trade Center bzw. die Aussichtsplattform noch nicht fertiggestellt. Zwar konnte man damals schon unten drunter durchgehen und das monströse Gebäude auch von außen bewundern, nach oben, um die Aussicht zu genießen, konnte man allerdings noch nicht. Gleich am frühen Morgen machten wir uns also auf den Weg Richtung Fulton Street, zum Ground Zero, wo in unmittelbarer Nähe das neue One World Trade Center errichtet wurde, gleich neben dem Denkmal, das mir auch heute noch eine absolute Gänsehaut verursacht, wenn ich daran vorbei gehe und all die Namen der am 11. September 2001 umgekommenen Menschen auf den schwarzen Tafeln lese und die Rosen und Briefe entdecke, die Angehörige dort für ihre Freunde und Familienangehörige hinterlassen haben. Es ist ein unglaublich bedrückendes Gefühl; so viele Emotionen löst dieser Ort in mir aus. Überall stehen Denkmäler und dann all diese Namen … die Namen all dieser Menschen, die auf so schreckliche Art und Weise grundlos aus ihren Leben gerissen wurden. Es zerreißt mir jedes Mal aufs Neue das Herz.

Ebenso emotional war auch der Aufstieg auf die Aussichtsplattform des One World Trade Center. 541,3 Meter sind es bis zur Spitze, 417 Meter bis zum Dach. In einem Aufzug wird man die Stockwerke förmlich nach oben geschossen. Im Inneren des Fahrstuhls läuft ein super cooler kurzer Film ab, der uns New York zeigt, wie es sich über die Jahre hinweg entwickelt und verändert hat. Oben angekommen wird man in einen Raum geführt, in dem man begrüßt wird und wo Mitarbeiter erst einmal versuchen, den Besuchern noch allen möglichen Schnickschnack für teures Geld anzudrehen. Danach geht es in einen weiteren Raum. Dort stellt man sich in einer Reihe vor einer Wand auf, auf der ebenfalls noch mal ein kurzer Film abläuft; ein Film, der New York zeigt; die Stadt die niemals schläft und die Menschen, die in ihr wohnen. Ein Film, der unglaublich emotional ist. Und dann, am Ende des Films, fährt die vermeintliche Wand nach oben und offenbart diese unglaubliche Aussicht auf die großartigste Stadt der Welt aus einer Höhe von ungefähr 400 Metern. In diesem Moment stockte mir nicht nur der Atem; Tränen stiegen mir in die Augen, so überwältigt war ich von diesem Moment; von dieser Aussicht, immer im Hinterkopf, dass es ein ähnliches Gebäude schon mal gegeben hat und dessen Geschichte sowie die Geschichte all der Menschen, die sich in diesem Gebäude befunden haben, auf so tragische Weise geendet hat.

Man hat einen 360 Grad Ausblick auf die gesamte Stadt. Die Aussicht ist einfach atemberaubend.

Times Square

Danach zog es uns zum Times Square. Egal wie oft ich schon dort war, zieht es mich dennoch immer wieder zurück dort hin, dabei kann ich gar nicht genau erklären, wieso. Einen touristischeren Ort gibt es in New York wohl kaum. Der Times Square ist überlaufen von so vielen Menschen, dass man sich kaum um die eigene Achse drehen kann. Überall versuchen Leute, dir etwas anzudrehen, egal ob Karten für eine Comedy Show, CD’s, Musical Tickets, Stadtrundfahrten, etc. pp., man kommt kaum zum Atmen, geschweige denn dazu, die Straße zu überqueren. Überall sind Menschen, es ist laut und es stinkt grauenvoll und doch ist es der Times Square, mit diesen riesigen Leuchtreklamen, den Plakaten, den lustigen, verkleideten Menschen, mit denen man ein Foto machen kann, dem Naked Cowboy, den roten Stufen, die man aus so vielen Filmen und Musikvideos kennt, unglaublich faszinierend. Es ist einfach der Times Square und egal wie überlaufen er ist; egal wie oft ich ihn schon gesehen habe; ich werde ihm auch zukünftig immer mal wieder einen Besuch abstatten.

Staten Island Ferry

Gegen Nachmittag trieb es uns dann Richtung South Ferry. Auch hieran hängen so viele Erinnerungen. Meine beste Freundin damals, mit der ich das Jahr in New York verbracht habe, wohnte bei einer Familie auf Staten Island. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir an den Wochenenden mit dieser Fähre gefahren sind; wie oft wir nachts nach dem Clubbesuch von der U-Bahn Station richtig Ferry Terminal regelrecht gesprintet sind, weil wir unbedingt die nächste Fähre noch bekommen wollten. Wir haben dort so viele Menschen kennengelernt, unter anderem Conrad Korsch, Sänger und Musiker und Gitarrist von Rod Stewart. Irgendwann kannte man uns nur noch als die “two German blonde girls“. Wenn wir mit der Fähre hätten Meilen sammeln können, ich sag euch …  Doch auch abgesehen davon fahre ich so unheimlich gerne mit der Staten Ferry weil sie eine unsagbar tolle Aussicht auf die Skyline von Manhattan sowie auf die Freiheitsstatue bietet und das Beste? Sie ist kostenlos.

The Strand 

Und als wir im Laufe des Tages so durch die Gegend schlenderten, machten wir auch einen Abstecher zu The Strand, wohl eine der bekanntesten Buchhandlungen der Welt. Für mich als Bücherwurm, war das natürlich ein absolutes Muss. Stunden hätte ich mich in dieser Buchhandlung verlieren und die fast deckenhohen Regele voll mit all diesen wunderbaren Büchern durchstöbern können. Diese Buchhandlung hat wirklich ihren ganz eigenen Charme, dem selbst Nichtbüchermenschen kaum widerstehen können.


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Bereits am ersten Tag sind wir knapp 30 Kilometer gelaufen. Natürlich hatten wir uns gleich nachdem wir angekommen und mit der U-Bahn zur Unterkunft gefahren sind, eine Wochenmetrokarte gekauft, allerdings bevorzugen wir es tatsächlich, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Auf diese Weise entdeckt man so viel Neues; so viele Dinge, die man anders wohl niemals bemerkt hätte. Außerdem war das Wetter einfach super und lud förmlich dazu ein, die Stadt zu Fuß zu erkunden.

 

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6 Comments

  • Liebe Ivy,
    so ein toller Bericht und so tolle Fotos. Du weißt ja, dass ich auch gerne einmal nach New York möchte und deine Beiträge wecken das Fernweh und die Reiselust mit jedem Bericht nur noch mehr.
    Ich finde gerade die ersten Bilder deines Beitrages absolut genial und sehr beeindruckend. Es ist unglaublich wie riesig diese Stadt ist. Man kann es gar nicht in Worte fassen.
    Alles Liebe,
    Janika

    • Liebe Janika,

      ich danke dir vielmals! New York ist auch wirklich beeindruckend, absolut gigantisch. Ich drücke dir die Daumen, dass du ganz bald mal dort hin reisen kannst. Es ist so eine beeindruckende Stadt und es auf jeden Fall Wert, bereist zu werden 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,

    was für ein toller Beitrag und welch großartige Fotos. Wow, New York sieht allein auf Fotos ziemlich eindrucksvoll aus, wie muss es dann erst in echt sein? Ich war noch nie dort, ehrlich gesagt war ich noch nie in den USA, möchte aber auf jeden Fall irgendwann einmal dort hin.

    Ich mag deine Reiseberichte wirklich sehr. Man fühlt sich fast so, als wäre man live dabei und hat so auch ein bisschen was von deinen Erlebnissen. Toll, wie du das immer beschreibst. Danke dafür!

    LG
    Sarah

    • Liebe Sarah,

      ich danke dir! Es freut mich sehr, dass dir die Fotos gefallen. Und ja, New York ist in echt genauso eindrucksvoll, wie es auf den Fotos aufsieht. Sollest du irgendwann einmal die Gelegenheit haben dort hin zu reisen, solltest du die Gelegenheit auf jeden Fall nutzen.

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,
    hach, ich sagte es ja schon öfter, aber: ich möchte so so so gerne mal nach NY.
    Und wenn ich es endlich mal schaffe krame ich deine ganzen tollen Berichte raus 🙂
    Auch dieser hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Vor allem die Fotos sind einfach toll.
    Deine Worte zu Ground Zero haben für eine Gänsehaut bei mir gesorgt. Es ist schon so lange her und trotzdem immer wieder heftig.
    Das mit der Fähre ist ja witzig! Und ich glaube dir, dass ihr die Gelegenheit oft genutzt habt, die Aussicht ist echt schön. Und dann noch kostenlos – perfekt.
    Der Buchladen sieht wahnsinnig schön und gemütlich aus.
    Und dass es dich immer wieder zum Times Square zieht kann ich gut verstehen, der besitzt seinen ganz eigenen Reiz wenn man ihn alleine schon so auf Fotos sieht.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Liebe Nicci,

      ich danke dir sehr! Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du irgendwann nach New York kommst. Es lohnt sich in so vielerlei Hinsicht. Ich hoffe dann auch ,dass dir die Stadt gefällt. Mein Freund zum Beispiel findet sie nur “okay”, ihm ist es dort alles viel zu hektisch haha mir zur Liebe fliegt er aber dennoch immer wieder mit mir hin 🙂

      Es freut mich immer sehr, wenn dir meine New York Berichte gefallen hihi Danke dafür!

      Liebste Grüße
      Ivy

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