Rezension: Lord of Shadows – Cassandra Clare [Spoileralarm]

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Vor ungefähr 10 Jahren, als City of Bones zum ersten Mal in Deutschland im Arena Verlag erschien, hatte ich mich gleich verliebt in diese wunderbare, umfangreiche und interessante Welt, die Cassandra Clare geschaffen hat. Und heute, fast 10 Jahre später, sitze ich immer noch hier, mit kaputtem Herzen und dem Verlangen nach mehr und mehr Bücher. Die Chroniken der Unterwelt haben mir durch eine eher nicht so schöne Zeit meines Lebens geholfen, weshalb sie auch immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen werden und obwohl die Chroniken der Unterwelt Reihe meine Liebste ist und wohl auch immer sein wird, ist die The Dark Artifices Reihe Cassandras bisher großartigste Leistung.

Break my heart,” he said. “Break it in pieces. I give you permission.”

 

Dieses Zitat trifft es eigentlich ziemlich genau, um ehrlich zu sein. Immer wenn ich ein neues Schattenjäger Buch anfange zu lese, verfalle ich in reinste Panik und Hysterie, denn schon im Vorhinein weiß ich, dass mich das Buch am Ende doch wieder nur zerstören wird. Und ja, ich weiß, ich habe es schon einige Mal gesagt, sowohl in meiner Rezension zu Lady Midnight, als auch in so ziemlich jedem Instagram Post, der mit den Schattenjäger Büchern von Cassandra Clare zu tun hat, aber ich sage es gerne noch mal: The Dark Artifices sind Cassandra Clares bisher beste Arbeit.

Es ist jetzt ein Tag her seit ich Lord of Shadows beendet habe und ich fühle mich wirklich alles andere als okay – absolut nicht und ich bin mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt jemals über dieses Ende hinweg kommen werde. Wahrscheinlich eher nicht.

Lord of Shadows war mein am meisten ersehntes Buch dieses Jahr; diese EINE Fortsetzung, auf die wir alle gewartet haben und das Buch hat mich absolut nicht enttäuscht.

Cassandra Clare hat sich in den vergangenen Jahren so sehr als Autorin weiterentwickelt, nicht nur was ihren Schreibstil betrifft, sondern auch den Weltenbau und vor allen Dingen ihre Charaktere. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann sich – dank eines Buches – mein Herz das letzte Mal so leer und doch gleichzeitig so voller Liebe angefühlt hat.

Lord of Shadows ist ein absolut großartiges und phänomenales Lesevergnügen, insbesondere aufgrund der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt ist; wie Cassandra Clare es doch immer wieder schafft, die einzelnen Storylines so miteinander zu verbinden und zu vernetzen, sodass es nicht nur Sinn ergibt (und glaubt mir, das tut es), sondern gleichzeitig auch wundervoll aufregend ist. Es ist einfach nur unfassbar, was diese Frau sich dort geschaffen hat und ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie sehr ich diese Welt, die nun schon seit so vielen Jahren ein Teil von mir ist, liebe.

Das Warten auf das nächste Buch ist eine absolute Qual. Ich kann nicht glauben, dass der letzte Teil dieser Reihe erst in zwei Jahren erscheinen wird. Wie in Gottes Namen soll ich denn bitte ZWEI JAHRE des Wartens überleben, wo es mir doch schon so unfassbar schwer gefallen ist, nur dieses eine lange Jahr auf Lord of Shadows zu warten.

Dieses Buch war einfach alles, was ich wollte; was ich mir erhofft hatte und noch so viel mehr. Aber ich weiß auch, dass der Schock noch eine Weile lang ziemlich tief sitzen wird, denn DAMIT habe ich absolut nicht gerechnet.

Dieses Buch ist so ein hochgradiges und intensives Leseereignis, wundervoll konstruiert und beinhaltet nicht nur Drama, sondern auch sehr viele lustige und unterhaltsame Momente, was ich so sehr an Cassandras Büchern liebe denn ihr Humor ist einfach einzigartig. In Lord of Shadows erhalten wir einen viel tieferen Einblick in die gesamte Shadowhunter Welt, viel tiefer als es in allen anderen Bücher zuvor der Fall war. Wir lernen so viele neue Dinge; wir erfahren mehr über den Cold Peace, über die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren und werden Zeuge davon, wie die Spannung zwischen Unterweltlern und Schattenjägern immer mehr ansteigt. Ich weiß gar nicht mehr, mit wie vielen Theorien ich an dieses Buch herangegangen bin, aber es waren eine Menge und obgleich sich ein paar als richtig herausgestellt haben, lag ich mit den meisten Sachen doch einfach nur vollkommen falsch und es passierten Dinge, mit denen ich niemals gerechnet hätte.

Wie wir alle wissen, hat Lady Midnight mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger geendet, denn Cassandra liebt es, uns – ihre Fans – ein bisschen zu ärgern. Ich verbrachte also gut und gerne ein Jahr damit, mir Theorien zu überlegen und mit Freunden alles auszudiskutieren, nur um herauszufinden, was wohl als Nächstes passieren würde. Wir alle wissen von der verbotenen Liebe zwischen den beiden Parabatais Emma und Julian und glücklicherweise müssen wir keine hundert Seiten oder mehr warten um herauszufinden, ob dieses ganze Lügenspiel, das Emma sich am Ende des ersten Teils ausgedacht hat, tatsächlich Früchte getragen und Julian und ihr selbst dabei geholfen hat, sich wieder voneinander zu entlieben. Wie wir allerdings sehr schnell herausfinden, hat es rein gar nichts gebracht, denn die beiden sind noch genauso verliebt ineinander wie vorher. Es gibt einige großartige Szenen, in denen Emma und Julian Gespräche führen darüber, wie sie füreinander empfinden, was sie fühlen und irgendwann erzählt Emma Julian dann die Wahrheit, dass die Beziehung zu Mark nie echt war und das sie ihm dies alles nur vorgespielt hat in der Hoffnung, dass Julian sich so wieder von ihr entlieben würde, nachdem Jem ihr erzählt hat, dass die Parabatai Verbindung verflucht ist und alle Parabatai die sich ineinander verlieben und das Gesetz missachten, irgendwann durch ihre Liebe förmlich in den Wahnsinn getrieben werden und nicht nur sich selbst und ihr eigenes Leben damit zerstören, sondern auch die Menschen, die ihnen am wichtigsten sind. Doch gerade als sie denken, dass es keinen Ausweg gibt, keine Möglichkeit, dass sie am Ende doch noch glücklich miteinander werden können, taucht der großartige Magnus Bane schließlich auf und schlägt ihnen vor, Hilfe beim Inquisitor zu suchen, was vor ihnen noch kein anderer getan hat. Ich bin wirklich sehr sehr gespannt zu sehen, wie diese Geschichte ausgeht, denn die Tatsache, dass die beiden sich freiwillig ins Exil verbannen lassen, weil so nicht nur ihre Schattenjägerkraft, sondern auch die Parabatai Verbindung geschwächt wird um Zeit zu gewinnen, dass Magnus vielleicht irgendeinen Weg findet, die Verbindung ganz zu brechen, empfinde ich nicht gerade als die beste Lösung.

Was mir ebenfalls unglaublich gut gefallen hat ist, dass der Fokus nicht ausschließlich auf Emma und Julian lag. Ich fand es einfach toll, wie wir die Gelegenheit hatten, aufgrund des Perspektivwechsels, auch einen tieferen Einblick in das Leben, die Gedanken und die Gefühlswelt der anderen Charaktere zu erhalten, hier zum Beispiel Kit, Ty, Livvy, Dru und Diana.

Ich werde Cassandra ewig dafür dankbar sein, dass sie in ihren Geschichten auch wichtige Themen wie Rassismus, Transgender Rechte (LGBQT+ Rechte im Allgemeinen) und Krankheiten wie Autismus behandelt, ebenso auch Themen, die speziell eine Gesellschaft betreffen, insbesondere die Probleme mit denen sie sich auseinander setzen müssen, wenn gerade alles zusammenzubrechen droht. Als Kit schließlich Julian darauf hinweist, dass Ty Autismus hat und dass nichts falsch mit ihm wäre, hat mich das sehr berührt; so sehr, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Ich finde es großartig, wie eng Kit, Ty und Livvy während der ganzen Zeit zusammengewachsen und zu richtigen Freunden geworden sind. Es fühlte sich einfach so ehrlich an, rein und kostbar und ich konnte absolut nicht genug von ihnen bekommen, vor allen nicht von Kit, der ein richtiger kleiner Jace und ein wahrer Herondale ist. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Kit liebe und ja, ich glaube, dass zwischen ihm und Ty mehr ist, als bloß reine Freundschaft und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie sich das Ganze zwischen den beiden weiterentwickelt und ich hoffe wirklich sehr, dass die beiden die Hauptprotagonisten der THE WICKED POWERS Reihe sein werden, denn – soweit mir bekannt – soll es in dieser neuen Reihe um einen Blackthorn und einen Herondale gehen und es wäre einfach großartig, wenn wirklich Kit und Ty es wären.

Dann gibt es natürlich auch Diana, die ganz schnell zu einer meiner absoluten Lieblingsfiguren wurde. Als im Internet auf einmal die Gerüchte kursierten, Cassandra Clare hätte einen Transgender Charakter in ihrer neuen Reihe mit eingebaut, noch bevor Lord of Shadows erschienen war, war ich mir sicher bzw. hatte ich gehofft, dass es Diana sein würde. Sie ist so ein großartiger und starker Charakter und als sie Gwyn schließlich ihre Geschichte erzählt, habe ich so sehr geweint. Es war berührend, wunderschön, herzzerreißend und traurig zu gleich. Auch Gwyns Reaktion war mehr, als ich mir gewünscht hätte. Für einen Moment war ich etwas besorgt, wie Cassandra Gwyn wohl auf Dianas Geschichte reagieren lassen würde, aber wie sich schnell herausstellte, war ich ganz umsonst besorgt, denn Cassandra ist großartig wie wir alle wissen und sie weiß einfach, wie sie mit solchen Themen umzugehen hat und man hätte es einfach nicht besser machen können. Damit hat sie uns wieder einmal bewiesen, wie vielfältig all ihre Charaktere und ihre gesamte Welt ist und wie wichtig ihr das eben selbst auch ist; dass ihre Welt, die sie sich da erschaffen hat, nicht bloß schwarz und weiß ist.

Und natürlich haben wir dann auch noch Mark, Kieran und Cristina. Was ich von deren Dreiecksbeziehung halten soll, weiß ich noch nicht so ganz. Es fühlt sich für mich nicht so richtig echt an, trotz allem liebe ich sie alle drei. Kieran war von Anfang an einer meiner absoluten Lieblinge (neben Magnus und Emma versteht sich) und obwohl ich teilweise echt sauer auf Mark war für das, was er mit Kieran abgezogen hat, liebe ich auch ihn einfach abgöttisch und Cristina ist so ein netter und herzensguter Mensch, ich glaube sie kann man ohnehin nur lieben. Wie ihr seht, finde ich alle drei großartig, zusammen allerdings bin ich mit denen dreien noch nicht so ganz warm geworden. Cristina und Mark shippe ich überhaupt nicht, für mich waren bzw. sind die beiden einfach nur gute und enge Freunde. Mark und Kieran hingegen hab ich von Anfang an geshippt, allerdings bin ich mir im Moment nicht so sicher, ob ich es immer noch tue bzw. ob ich den Mark und den Kieran miteinander shippe, die sie jetzt sind. Beide haben sie sich gegenseitig schlimme und beinahe schon unverzeihliche Dinge angetan, weshalb ich glaube, dass sie beide ohneeinander besser dran wären und definitiv beide auch etwas Besseres verdient hätten. Ich glaube auch, dass Marks Gefühle für Cristina aktuell stärker sind, als die, die er noch für Kieran hegt, da er Cristina unter wesentlich schöneren und angenehmeren Umständen kennengelernt hat, als Kieran. Ich glaube, die Gefühle die Mark derzeit noch für Kieran hat sind bloß eine Art Echo der Gefühle, die er tatsächlich mal für ihn empfunden hat, als es nur die beiden gab. Was ich allerdings wirklich toll fand an ihrer Beziehung ist die Tatsache, dass sie sich gegenseitig stets den geforderten Respekt entgegengebracht haben. Es gab weder Eifersucht noch Hass und genau das ist es auch, was ich so sehr an den Beziehungen, die Cassandra kreiert, so toll finde. Nichts wirkt irgendwie erzwungen, sondern alles vollkommen natürlich – auch die Beziehung zwischen den dreien.

Und natürlich haben wir auch in Lord of Shadows wieder ein paar bekannte Gesichter aus den Chroniken der Unterwelt wieder getroffen. Clary und Jace kamen nach LA um den verlorenen Herondale kennenzulernen und es hat sich einfach so großartig und toll angefühlt, die beiden wieder zu sehen. Es hat sich angefühlt, als würde ich alte Freunde wieder treffen, die ich schon seit einer Weile nicht mehr gesehen habe. Ich hoffe wirklich, dass wir in dem letzten Buch noch ein bisschen mehr von ihnen zu lesen bekommen und ich bin mir sicher, dass wir das auch werden, denn Clary hat Emma ein Geheimnis anvertraut. Clary hat seit einer Weile merkwürdige Träume, Träume, die sie für Visionen hält und die ihr immer wieder dasselbe zeigen: ihren eigenen Tod. Obwohl Clary nie zu meinen Lieblingen gehört hat, könnte ich es nicht ertragen, wenn Cassandra sie tatsächlich sterben lassen würde. Clary war von Anfang an so ein wichtiger Teil dieser Welt und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne sie sein würde. Das möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Neben Clary und Jace tauchen auch Alec und Magnus auf, was mich so unfassbar gefreut hat. Ich denke es ist kein Geheimnis mehr, welch großer Fan ich der beiden bin und wie sehr ich sie als Paar shippe und wieder von ihnen zu lesen, zu sehen, wie sie sich entwickelt haben und nun tatsächlich Eltern geworden sind, war einfach so wunderschön. Allerdings habe ich etwas Angst, Angst um Magnus. Ich glaub so große Angst hatte ich noch nie zuvor, denn irgendetwas stimmt nicht mit ihm; stimmt nicht mit sämtlichen Hexenmeistern. Irgendwas ist da draußen, das ihre Kräfte schwächt und ich schwöre, wenn ihm irgendetwas Schreckliches zustößt oder er gar stirbt, wüsste ich nicht, was ich tun würde. Was mir ebenfalls das Herz gebrochen hat ist, als Alec kurz darüber gesprochen hat, wie es für Magnus sein wird, wenn er und Rafael erst einmal tot sind, dass es dann nur noch Magnus und Max geben wird. Der Gedanke daran ertrage ich kaum; ich kann das nicht noch einmal durchmachen, nicht seit Tessa und Will. Cassandra muss einfach eine Möglichkeit finden, dass die beiden zusammenbleiben können, so oder so, es muss sein. Es geht gar nicht anders.

Außerdem möchte ich noch kurz erwähnen, wie sehr ich Zara hasse. Zara und ihre bescheuerten Freunde. Zara muss sterben, auf die erniedrigendste und schmerzhafteste Weise möglich.

Wie ihr also seht, gibt es hier die verschiedensten Charaktere aus den verschiedensten Ländern; mit unterschiedlicher Herkunft, aus unterschiedlichen Religionen etc. pp. Außerdem wird auch die LGBQTIAP+ Community sehr stark in den Mittelpunkt gerückt. Hier hätten wir zum Beispiel nicht bloß homosexuelle oder bisexuelle Charaktere, sondern auch asexuelle und Transgender. Wir haben sogar gleichgeschlechtliche Eltern, POC Protagonisten und auch verschiedene Körpertypen und gleichzeitig auch eine wunderschöne Darstellung und Repräsentation von Autismus. Diese Vielfältigkeit, wie wir sie ja ohnehin aus Cassandras Büchern gewohnt sind, hat mich mal wieder absolut umgehauen. Ich bin so beeindruckt, wie Cassie es immer wieder schafft so viele unterschiedliche und tolle Charaktere zu kreieren und es wirkt nie irgendwie gezwungen, sondern einfach nur normal und alltäglich, eben genauso, wie es auch im echten Leben ist.

Und dann kommt das letzte Kapitel, das Schlimmste überhaupt. Ich wusste, etwas Schlimmes würde geschehen. Ich war mir auch fast sicher, dass jemand sterben würde, allerdings dachte ich die ganze Zeit, es würde Dru sein. Keine Ahnung wieso, ich hatte einfach so ein Gefühl, womit ich ja vollkommen falsch lag. Niemals hätte ich gedacht, dass es Livvy treffen würde, kleine kostbare Livvy. Ich bekomme wieder richtige Gänsehaut, wenn ich nur daran denke und kann einfach nicht aufhören zu weinen. Julian tut mir so Leid, alle Blackthorns tun mir so Leid und ich möchte mir gar nicht vorstellen, zu welchen Horrornachrichten Ty aufwacht, wenn er erfährt, dass seine Zwillingsschwester tot ist und das es Annabell war, die sie getötet hat vor den Augen aller; die Annabell, der er den Brief geschrieben hat; die Annabell, die er praktisch zu sich eingeladen hat. Er wird sich das wahrscheinlich niemals verzeihen aber ich hoffe, dass Kit für ihn da sein wird; dass er derjenige sein wird, der ihm Trost spendet. Ich hoffe es wirklich sehr.

Aber nicht nur Livvy ist gestorben, sondern auch Robert Lightwood, der ebenfalls von Annabell getötet wurde. Auch wenn er wahrscheinlich niemals Vater des Jahres geworden wäre, hat mich sein Tod wirklich sehr hart getroffen. Gerade jetzt wo er angefangen hat, Alec zu akzeptieren, ihn zu respektieren und stolz auf ihn zu sein, stirbt er. Ich bin mir sicher, Magnus wird sich selbst dafür die Schuld geben, wird sich nie verzeihen, dass er nicht bei Alec war, als er ihn am meisten brauchte. Ich möchte mir auch gar nicht vorstellen, wie Izzy und Jace auf diese schrecklichen Neuigkeiten reagieren werden.

Ich habe richtige Angst, bin absolut am Ende … ich habe keine Ahnung, was ich denken soll und jetzt müssen wir wirklich ZWEI VERDAMMT LANGE JAHRE warten, um endlich zu erfahren, wie es weiter geht? Das ist doch die reinste Folter. Wird es einen Krieg geben? Werden noch mehr sterben?

Cassie hat es wieder einmal geschafft, sie hat mich ruiniert, hat mein Herz in tausend Stücke zerrissen …

Wenn ihr die Bücher noch immer nicht gelesen habt, solltet ihr das auf jeden Fall nachholen, allerdings solltet ihr sie in der richtigen Reihenfolge lesen, denn es gibt einfach überall SPOILER und glaubt mir, ihr wollt euch nicht verspoilern.

Auch wenn ich noch immer mit einem gebrochenen Herzen hier sitze, das in Bezug auf die Schattenjäger Welt auch wohl so schnell nicht heilen wird, bin ich absolut zufrieden mit dem, was dieses Buch bereit hält. Manche Entscheidungen, Taten und Handlungen waren grauenvoll, schrecklich, herzzerreißend und einfach nur zerstörerisch, doch so langsam kennen wir Cassandra ganz gut denke ich und wir wissen, dass hinter allem was sie tut, auf jeden Fall ein Sinn dahinter steckt. Also ja, egal wie sehr ich am Ende bin, ich bin absolut zufrieden mit allem, was in diesem Buch steht, ich bin überglücklich und beeindruckt und aufs neue unsterblich verliebt, nicht nur in die Geschichte und in die Welt an sich, sondern auch in sämtliche Charaktere. Ich danke Cassandra Clare so sehr dafür, dass sie es immer wieder schafft, dass ich mich in ihren Büchern, einfach zu Hause fühle … Danke!

 

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2 Comments

  • Ich habe am Ende Rotz und Wasser geheult… Aber ich denke schon dass Clary stirbt, weil Cassie wenn sie etwas ankündigt das auch durchzieht. Und Dru und Ash! Das wird glaube ich auch noch was. Ich denke ja dass Ash der Sohn von Sebastian und der Königin des lichten Volks ist.

    • Naja so richtig angekündigt, das Clary stirbt hat sie ja nicht, aber leider habe ich es auch im Gefühl, dass es passieren könnte, dennoch hoffe ich darauf, dass sie nicht stirbt. Auch wenn ich Clary nicht soo gerne mag, gehört sie doch einfach dazu und sie begleitet mich schon seit meiner Jugend – wenn sei sterben würde, wäre schon echt richtig krass 🙁 Ich hoffe weiter und bin gespannt, wie es demnächst weiter gehen wird 🙂

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