Rezension: Sturmtochter Für immer verboten – Bianca Iosivoni

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Inhalt/Klappentext:

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht – die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen …


Vielen Dank an den Ravensburger Verlag, der mir das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat im Austausch gegen meine ehrliche Meinung. Auch hier bleibt meine Meinung unverfälscht. Nähere Informationen hierzu findet ihr HIER.


Ich hatte schon immer eine Schwäche für Geschichten, in denen es um die Elemente geht. Schon damals bei Sailor Moon war es genau das, was mich so begeistert hat und auch Geschichten von Hexen, deren übernatürliche Fähigkeiten auf den Kräften eines der Elemente basieren, konnten mich immer endlos begeistern. Als ich dann zum ersten Mal von Bianca Iosivoni‘s neuestem Jugendbuchroman Sturmtochter hörte, hätte ich begeisterter nicht sein können. Die Autorin hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu begeistern; sie konnte mich mit ihrer Geschichte nicht nur begeistern, sondern auch völlig überzeugen. Weshalb dem so ist, könnt ihr nun nachfolgend nachlesen:

POSITIV

Wie bereits oben kurz erwähnt, hat mich die Idee rund um die Elemente-Clans nicht nur begeistert, sondern auch unglaublich überzeugt. Wasser, Wind, Erde, Feuer und Energie: fünf Elemente-Clans, deren Mitglieder teilweise über magische und übernatürliche Fähigkeiten verfügen, die in Zusammenhang mit den Elementen stehen, die ihre Clans repräsentieren. Doch nicht nur das, um die Fantasywelt abzurunden, hat die Autorin auch noch Feen mit in die Geschichte eingebaut, die der Ursprung all dieser Clans und somit auch deren übernatürlicher Fähigkeiten sind.

Das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmig ist, kam bei mir während des Lesens nicht ein einziges Mal auf. Bianca Iosivoni hatte mal bemerkt, dass die Geschichte nicht erst in den letzten Monaten entstanden, sondern diese Idee schon ziemlich lange in ihrem Kopf und insbesondere in ihrem Herzen geschlummert und die erste Rohfassung sogar bereits auf ihrem Computer gewartet hat. Und genau das merkt man auch. Die Zeit, die Arbeit und das Herzblut, das die Autorin in diese Geschichte gesteckt hat, spürt man auf jeder einzelnen Seite, in jedem einzelnen Wort und in jedem Charakter, den sie so sorgsam erschaffen hat. Alles fügt sich wunderbar zusammen; die einzelnen Handlungsstränge gehen so perfekt ineinander über, dass man nicht ein einziges Mal den Faden verliert. Die Charaktere sind trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Fähigkeiten und vor allen Dingen trotz der Blutsfehden, die zwischen den verschiedenen Clans herrschen, so aufeinander eingespielt und abgestimmt, wirken so echt und real, sodass man förmlich das Gefühl hat, sie würden tatsächlich existieren und im Wohnzimmer während des Lesens neben einem auf dem Sofa sitzen und die Geschichte erzählen, als wäre alles genau so passiert.

Ava, unsere Protagonistin, konnte mich gleich von Beginn an überzeugen, hatte man bereits am Anfang die Ahnung, dass es sich bei ihr eben nicht um die typische Jungendbuch-Protagonistin handelt. Ava ist stark und tough, sie weiß was sie will und sie hat keine Angst davor, für das, was sie für richtig hält, einzustehen und – wenn es sein muss – auch mal jemandem deswegen zu widersprechen, ganz egal ob es sich bei diesem Jemand um ihren Vater handelt oder aber um den gutaussehenden Lance. Ava lässt sich weder von seinem guten Aussehen beeindrucken, noch ablenken und dafür liebe ich sie. Sie ist selbstbewusst und eigensinnig und eine richtige Kämpfernatur und vor allen Dingen ist sie sehr selbstständig und nicht darauf angewiesen, dass irgendein dahergelaufener Prinz in goldener Rüstung ihr den Hintern rettet. Das bekommt sie sehr gut alleine hin. Um genau zu sein, schlüpft sie sogar das ein oder andere Mal in die Rolle des Ritters und rettet den Hintern ihrer männlichen Weggefährten. Ava, du rockst!

Doch neben Ava, gibt es natürlich noch jede Menge andere Figuren in diesem Buch, die mich absolut in ihren Bann ziehen konnten, angefangen bei Lance, den ich seit diesem Buch zu einem meiner Book Boyfriends zähle (ja, ich bin sowas von verliebt in ihn), über den von sich sehr überzeugten und etwas eingebildeten, aber dafür sehr frechen Reid, von dem ich noch nicht ganz weiß, was ich von ihm halten soll, bis hin zu Juliana und Brianna. Und auch Avas Vater und sein Partner konnten mich voll und ganz von sich überzeugen. Wer also glaubt, diese Geschichte sei nur ein typisches Jugendbuch, der hat sich absolut geschnitten. Dieses Buch strotzt nur so von tiefgründigen, interessanten und speziellen Charakteren, dass man die Frage, wer denn jetzt der persönliche Favorit ist, nur schweren Herzens beantworten kann.

Was mir ebenfalls gut gefallen und mich voll von der Autorin überzeugt hat ist die Tatsache, dass die Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund gerückt wurde, sodass man den eigentlichen roten Faden aus den Augen verliert, was ja leider in solchen Büchern häufig der Fall ist. Die Liebesgeschichte war da und sie war wichtig und hat wie die Faust aufs Auge gepasst, dennoch war sie nur eine der Nebenhandlungsstränge. Die Figuren haben sich eben nicht von ihrer Schwärmerei blenden lassen und das ist es, was mir unglaublich gefallen hat und mich unendlich begeistern konnte, da dies in anderen Jugendbüchern meist Hauptgrund dafür ist, dass ich sie nur noch sehr ungerne lese.

Neben dem großartigen Plot und den Charakteren, gibt es da natürlich auch noch der absolut geniale Schreibstil der Autorin, der mich so gefesselt hat, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich bin beeindruckt; absolut beeindruckt von dem Schreibtalent, von dem ich Zeuge werden durfte und werde ganz sicher auch noch weitere Bücher der Autorin lesen. Was soll ich sagen, ich habe Blut geleckt und möchte mehr. Und zwar am liebsten sofort.

Ein weiteres – und zwar ganz großes – Plus war das Setting. Bianca Iosivoni hat viel Zeit in Schottland verbracht und sich dort von der Landschaft für ihre Geschichte inspirieren lassen und das merkt man der Geschichte auch an. Man fühlt, wie sehr die Autorin dieses Land liebt. Gleich zu Anfang wird mehr als deutlich, dass die Autorin nicht nur Internetrecherche betrieben hat, sondern tatsächlich vor Ort war. Ich war noch nie in Schottland, leider, möchte aber schon hin, seit ich klein war, und doch hatte ich während des Lesens die ganze Zeit über das Gefühl, schon mal dort gewesen zu sein. Ich konnte den Regen auf meiner Haut spüren, konnte hören, wie das tosende Meer seine Wellen schlug und ich nahm den frischen Duft der grünen Landschaften so intensiv wahr, dass ich glaubte, wirklich dort zu sein. Ich habe mich in eine Insel verliebt, ohne sie jemals live gesehen zu haben und das nur wegen Bianca Iosivoni, die alles so wundervoll beschrieben hat, dass einem eigentlich nicht sonderlich viel übrig bleibt, außer sich in einen unbekannten Ort zu verlieben. Ich hatte ganz schreckliches Fernweh, schlimmer noch, als ich es ohnehin schon immer habe und ich möchte nun ganz unbedingt nach Schottland reisen, um diese wunderbare Welt, die in diesem Buch so schön beschrieben wird, selbst einmal zu erleben.

Sturmtochter ist unglaubich bildgewaltig, wie ein Film läuft die Geschichte vor dem geistigen Auge ab. Es fesselt den Leser von der ersten, bis zur letzten Seite. Die Geschichte ist wahnsinnig atmosphärisch, steckt voll von Überraschungen und jede Menge Action. Und wie bereits erwähnt, kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Besonders gut gefallen haben mir auch die Kampfszenen, die die Autorin sehr detailreich beschrieben hat. Cassandra Clare hat mir einmal gesagt, dass Kampfszenen unglaublich schwer zu schreiben seien, da man immer ganz genau wissen müsse, wo sich welche Hand, welcher Fuß, welche Waffe derzeit befindet und das es im Eifer des Gefechts dann schon mal beim Schreiben passieren kann, dass eine Figur plötzlich drei Hände oder vier Beine hat. Bianca Iosivoni allerdings macht den Anschein, als wäre das Schreiben dieser Kampfszenen ein Klacks, so, als würde sie nie etwas anderes tun.

In dieser Geschichte steckt so unglaublich viel Leben und Autentizität und beinhaltet all das, was ich von einem guten Jugendbuch erwarte.

 

NEGATIV

Will ich nicht, gibt es nicht. Tschüss.

 

LOHNT SICH DAS BUCH?

Absolut und auf jeden Fall. Wahrscheinlich habt ihr diese Antwort, nach meinen ganzen Schwärmereien hier auf meinem Blog und auch auf Instagram, schon erwartet, aber ich bin einfach so begeistert von diesem Buch, ich möchte es am liebsten jedem, den ich kenne, in die Hand drücken. Besonders Liebhaber von autenthischen Fantasygeschichten werden hier auf ihre Kosten kommen. Sturmtochter überzeugt nicht nur mit einem gut durchdachten, großartigen und spannenden Plot, sondern vereint praktisch all das, was es braucht, um einen guten Jugendfantasyroman zu schreiben: Spannung, Action, Romantik, großartige Charaktere, eine interessante Geschichte, ein absolut geniales Setting, absolut lebensechte Dialoge, und und und … wie ihr seht, könnte ich ewig so weiter machen. Ich bin endlos begeistert von diesem Buch und freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Teil.

[Bilderquelle: Pinterest]

Sturmtochter: Für immer verloren [Band 2]
Sturmtochter: Für immer vereint [Band 3]

 

INFOS ZUM BUCH

Autor: Bianca Iosivoni
Titel: Sturmtochter: Für immer verboten
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
Erscheinungsdatum: 16. Juni 2018
Preis: 14,99 [D] | 15,50 [AU]
Buch beim Verlag: KLICK

 

KATEGORIE

[Die Erklärung zu meinen Bewertungs-Kategorien kannst du HIER nachlesen.]

 

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10 Cover
10 Handlung
10 Charaktere
9.5 Spannung
9.5 Action
10 Setting
10 Suchtfaktor
9.9
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4 Comments

  • “Negativ: Will ich nicht, gibt es nicht. Tschüss.” – haha geil 😀
    Alleine deshalb will ich das Buch haben. Jetzt sofort!
    Auch dein Fazit macht wirklich neugierig, also werde ich es bald mal kaufen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

  • Oh Ivy,

    “Will ich nicht, gibt es nicht. Tschüss.” – Made my day 😀
    Dank deiner Begeisterung freue ich mich gleich umso mehr auf dieses Buch und bin schon richtig gespannt! Ich halte ja sehr viel von deiner Meinung und weiß, dass du gerade im Jugend-Fantasy Bereich eher skeptisch bist.
    Ich hoffe sehr, dass es mich auch so packen kann 🙂

    Liebste Grüße <3 Jill

    • Haha 😀 das freut mich! Ich hoffe wirklich sehr, dass dich das Buch ebenso begeistern kann. Ich habe es wirklich absolut geliebt 🙂 Ich bin schon jetzt auf deine Meinung gespannt!

      Liebste Grüße
      Ivy

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