Sehenswertes in Budapest – Was ihr euch nicht entgehen lassen dürft

Budapest hat mich endlos begeistert, mit seiner Erhabenheit und seiner Schönheit.

Vier Tage habe ich in dieser wundervollen Stadt verbracht und schon jetzt freue ich mich wahnsinnig auf meinen nächsten Besuch; denn auch Budapest wurde zu einer dieser Städte, die ich sehr gerne noch einmal besuchen möchte. Obwohl wir so viel gesehen haben, habe ich noch immer das Gefühl, nicht mal die Hälfte davon gesehen zu haben, was diese wunderschöne Stadt zu bieten hat.

Wenn du gerade selbst deine Städtereise nach Budapest planst kann ich dir eins sagen: Du hast dir genau das richtige Reiseziel ausgesucht. Nachfolgend liste ich euch ein paar Sehenswürdigkeiten auf, die es mir ganz besonders angetan haben und die ihr auf gar keinen Fall verpassen solltet.

Gellértberg

Der Gellértberg liegt im I. und XI. Bezirk Budapests und wurde nach Giorgio di Sangredo, dem Heiligen Gellért benannt, der sich von diesem Berg einst in den Tod stürzte. Es ist der höchste Punkt am Westufer der Donau. Der sich steil erhebende Berg befindet sich auf 235 m Höhe. Ich habe eine Schwäche für tolle Aussichten, egal ob über Stadt oder Landschaft. Für eine gute Aussicht steige ich auch schon mal einen Berg hoch, egal ob bei eisiger Kälte oder bei 36 Grad in der prallen Sonne. Aussichtspunkte sind immer mit das Erste, das ich mir suche, wenn ich ein neues Reiseziel habe. Natürlich also stand auch der Gellértberg auf unserer To-Do-Liste. Gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft bahnten wir uns unseren Weg den Berg nach oben und wurden von einer wundervollen Aussicht überrascht. Ich würde lügen würde ich behaupten, ich hätte noch nie eine schönere Aussicht gesehen, dennoch hätte ich Stunden dort oben verbringen und mir Budapest von oben anschauen können.

Das ungarische Parlament

Das Parlamentsgebäude ist wirklich ein absolutes Schmuckstück. Erinnert hat es mich ein wenig an Hogwarts, keine Ahnung, wieso. Dieses Gebäude ist mit Abstand eines der schönsten, die ich jemals zu Gesicht bekommen habe. Ein bisschen erinnert es mich auch an das Schloss aus Die Schöne und das Biest; die Zacken sehen für mich aus wie Dornenranken. Das Gebäude hat etwas düsteres; etwas dunkles, irgendwie geheimnisvoll. Ich konnte mich einfach nicht sattsehen, an diesem wunderschönen Gebäude, wie es so majestätisch und riesig in den Himmel ragt.

Liberty Bridge

Ebenso, wie ich eine Schwäche habe für tolle Aussichten, habe ich auch eine Schwäche für hübsche Brücken und davon hat Budapest wirklich genug. Neben der Chain Bridge hat mir die Liberty Bridge am besten gefallen. Sie bietet nicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch jede Menge gute Fotospots, um die perfekten Urlaubsbilder zu schießen.

Die Brücke allerdings ist nicht nur ein Mittel zum Zweck; sie ist nicht nur da, um die Donau zu überqueren. Menschen kommen hier zusammen, um sich ein Päusschen zu gönnen und die Aussicht zu genießen; manche sitzen mit ihren Gitarren da und klimpern ein wenig darauf herum, andere wiederum unterhalten die Passanten mit kleinen Tanzeinlagen. Diese wunderschöne grüne Brücke ist so viel mehr, als bloß eine Brücke.

Der Heldenplatz

Der Heldenplatz in Budapest diente bereits einst als Kulisse für Michael Jacksons Musikvideo zu seinem Song History und auch heute ist der Platz noch sehr sehenswert und gut besucht von all den Touristen, die Budapest erkunden. Hinter dem Platz erstreckt sich noch eine riesige grüne Parkanlage mit einem See, auf dem man im Sommer Paddeln und im Winter Schlittschuhlaufen kann.

Die Bauwerke dort erinnerten ein wenig an Rom, nicht nur von ihrer Architektur her, sondern auch von ihrer Größe. Die Statuen auf dem Heldenplatz sind riesig. Erfürchtig steht man davor, legt den Kopf weit in den Nacken und betrachtet diese wunderschönen baulichen Gebilde. So sollte ein Heldenplatz aussehen; so und nicht anders.

Stadtwäldchen

In Budapest gibt es jede Menge grüne Oasen, wunderschöne Parkanlagen, in denen man einfach mal entspannen und sich von der Hitze erholen kann. Das Stadtwäldchen ist eine davon. Wir haben uns bereits früh am Morgen dorthin auf den Weg gemacht, uns in einer Bäckerei was zum Frühstücken besorgt und uns es dann im Stadtwäldchen gemütlich gemacht, um zu frühstücken. Im Grünen haben wir also erst einmal die kühle Morgendluft genossen, bevor es anschließend weiter ging. Hier gab es auch ein paar Vorrichtungen, die denen eines Fitness Studios glichen, wo bereits am frühen Morgen Einheimische schon fleißig trainierten. Auch mein Freund hat es sich nicht nehmen lassen, ein paar Übungen zu machen, während ich daneben stand, alleine vom Zuschauen schon anfing zu schwitzen und Fotos von ihm schoss.

Burg Vajduhunyad

Die Burg Vajduhunyad ist definitiv eine meiner liebsten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Von dem Heldenplatz aus gesehen befindet sich die Burg auf der rechten Seite und man gelangt dorthin, wenn man das Stadtwäldchen durchquert. Erbaut wurde der Gebäudekomplex im mittelalterlichen Stil und verfügt über ein Burgtor, spitze Türme, Giebel und Zinnen. Ursprünglich diente die Burg als Veranstaltungsort für die Budapester Millenniumsausstellung im Jahre 1896. Seither fanden immer mal wieder Festivitäten in der Burg statt. Heute ist die Burg eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von ganz Budapest und das zu recht. Sich einmal wie eine Prinzessin fühlen, das geht genau hier.

St.-Stephans-Basilika

Auch die Basilika gehört wohl zu den am meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Auch mich hat diese architektonische Schönheit absolut überzeugt. Um die Basilika herum befinden sich jede Menge Restaurants und Cafés in denen man einen kleinen Stopp einlegen kann, entweder um etwas zu essen oder einfach um ein kaltes Getränk zu genießen.

Das Jüdische Viertel inklusive Ruinenbars

Das Jüdische Viertel ist heute besser bekannt als das alternative Szenenviertel von Budapest. Überall findet man Kneipen, Restaurants, Cafés und Bars und insbesondere wenn der Abend langsam einbricht, ist hier richtig viel los.

Bekannt ist Budapest auch für seine Ruinenbars. In verfallenen Häusern und Hinterhöfen wurden Bars und Clubs errichtet. Da die bekannten Ruinenbars mittlerweile als Highlight in fast jedem Reiseführer stehen, trifft man hier zwar kaum noch Einheimische, dafür aber Touristen aus der ganzen Welt. Selbst wenn man weder feiern, noch etwas trinken möchte, lohnt sich der Besuch alle mal. Im Jüdischen Viertel gibt es nämlich nicht nur Clubs, sondern jede Menge Ladenlokale und schmackhafte Restaurants, ebenso ein Street Food Markt, bei dem man auf jeden Fall vorbeischauen sollte.

Get Lost

In Budapest lohnt es sich richtig, sich einfach treiben zu lassen, die Gassen zu erkunden und immer wieder Neues zu entdecken. Die Gebäude sind elegant und wunderschön, erhaben und majestätisch, dabei sind die meisten bloß einfache Wohnkomplexe und keine besondere Sehenswürdigkeit. Auf den einen mögen die Häuser heruntergekommen wirken, kaputt vielleicht sogar, für mich allerdings strotzen sie vor Schönheit und vor allen Dingen vor Charme. Und je weiter man sich treiben läst, desto mehr entdeckt man, so zum Beispiel dieser Stein, auf dem einfach so alte Bibliotheksbücher auslagen. Einfach wunderschön, dieses Budapest.

 

Wart ihr schon mal in Budapest? Welche Sehenswürdigkeiten haben euch am besten gefallen?

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