Serien Sonntag | Supergirl

Der Serien Sonntag: Jeden Sonntag werde ich euch auf meinem Blog eine Serie oder eine Figuraus einer Serie vorstellen, die mir ganz besonders am Herzen liegt, dies in Form eines Frage-Antworten-Spiels, um das Ganze etwas interessanter zu gestalten. Wenn ihr also auf der Suche nach neuen Serien seid, die es zu binge watchen lohnt, dann seid ihr hier genau an der richtigen Adresse. Alle Beiträge zum Serien Sonntag findet ihr HIER.


Ich weiß nicht woran es liegt, aber wenn ich mir eine Beitragsreihe vornehme, halte ich mich immer nur sporadisch daran, das war schon mit den Leselaunen so (deshalb habe ich sie aufgegeben) und ist offenbar auch mit meinem Serien Sonntag so, shame on me, dabei macht mir gerade diese Beitragsreihe super viel Spaß. Es ist einfach so, dass mir – sobald ich mich unter Druck gesetzt fühle – die Lust vergeht und das Vorhaben, jeden Sonntag einen Serien Sonntag Beitrag zu schreiben, ist eine Art Druck, unter den ich mich selbst setze, weshalb diese Beiträge auch nur hin und wieder mal erscheinen. Dennoch möchte ich die Beitragsreihe nicht aufgeben. Ich gelobe einfach mal Besserung, verspreche allerdings nicht, dass jeden Sonntag ein solcher Beitrag erscheinen wird – eben immer dann, wenn mir der Kopf danach steht. Heute ist allerdings ein solcher Sonntag, an dem ich eine meiner liebsten Serien mit euch teilen möchte, die da wäre …

Supergirl

Melissa Benoist in Supergirl | Copyright: The CW

Wann und wie bist du auf die Serie aufmerksam geworden?

Ich mochte Superhelden, deren Comics und Verfilmungen, schon immer sehr gerne, doch vor zwei Jahren ungefähr entwickelte ich eine regelrechte Obsession mit everything superheroes, insbesondere was das DC Universum betrifft. Da ich mit Superman & Co. aufgewachsen bin, fühlte ich mich schon immer ein bisschen mehr dem DC Lager zugehörig und als ich dann durch Zufall die Serie Supergirl entdeckte bzw. vielmehr bemerkte, dass sie nunmehr nicht mehr nur im Free-TV lief (hier hatte ich ursprünglich ein paar Folgen aufgenommen, aber es dann doch aus den Augen verloren), sondern auch im Angebot des Streamingdienstes Netflix vorhanden war, war klar, dass ich mir die Serie anschauen musste. Gesagt, getan. Und so kam es, dass ich mich nicht nur in Kara und Alex verliebte, sondern in das gesamte Supergirl Team und wir – mein Freund und ich – die Folgen regelrecht inhaliert haben, so begeistert waren wir von der Kryptonierin und ihren Freunden – und sind es noch heute. 

Da allerdings nur die erste Staffel online kostenfrei verfügbar ist, machten wir eine Pause und schauten zunächst all die Folgen von The Flash, Arrow und Legends of Tomorrow, die es uns möglich war zu schauen (Stichwort: Crossover Folgen). Während dieser Zeit hoffte ich natürlich darauf, dass es bald auch die folgenden Staffeln auf Prime geben würde, ohne drauf zahlen zu müssen, was allerdings bis heute nicht der Fall ist. Im Dezember also, als ich nicht mehr warten konnte, nachdem wir Arrow und & Co. aufgrund der Crossover Folgen sonst nicht hätten weiterschauen können, haben wir uns also Staffel 2 und 3 auf DVD gekauft und verbringen seither jeden Abend unter anderem mit Supergirl, definitiv eine meiner liebsten Serien, die es aktuell auf dem Serienmarkt gibt. 

Worum geht es in der Serie?

In der Serie geht es um die 24-jährige Kara Zor-El, die im Alter von gerade einmal 13 Jahren vom Planeten Krypton zur Erde geschickt und dort von ihrer irdischen Familie Danvers adoptiert wurde. Nachdem sie während ihrer Zeit auf der Erde immer darum bemüht war, ihre Superkräfte geheim zu halten, wird sie durch einen unerwarteten Zwischenfall dazu gezwungen, ihre Kräfte zu offenbaren. Nun muss sie lernen, mit ihrem Doppelleben als Kara Zor-El, Assistentin der Chefin des Medienkonzerns CatCo, und als Supergirl, die Beschützerin von National City, umzugehen und ihre beiden Leben unter einen Hut zu bringen. Während sie damit beschäftigt ist, National City von Bankräubern und Gangstern zu befreien, wird die Erde gleichzeitig auch von außerirdischen Bösewichten bedroht, die von der Organisation DEO, Department of Extra-Normal Operations, zusammen mit Supergirl und Karas Adoptivschwester Alex, die Agentin dieser Organisation ist, bekämpft werden. 

Was gefällt dir an der Serie am besten?

Melissa Benoist & Chyler Leigh in Supergirl | Copyright: The CW

Zunächst die Tatsache, dass es um Superhelden geht und dann noch um niemand geringeres als Supergirl, die Cousine des weltbekannten Superman. Mit Superman bin ich aufgewachsen, Supergirl kannte ich auch vor der Serie bereits, allerdings habe ich mich mit ihr – aus welchen Gründen auch immer – nie so intensiv befasst, wie zum Beispiel mit Superman oder aber anderen Superhelden, was ich mittlerweile absolut bereue. 

Ich liebe den Zusammenhalt des Teams, die Zusammenarbeit, die Tatsache, wie die Figuren aufeinander eingespielt sind. Ich finde auch den Humor großartig und die immer wieder neu auftauchenden Probleme, denen sich Supergirl und ihre Freunde stellen müssen. Es ist wie eine dieser Polizeiserien, die es wie Sand am Meer gibt, allerdings eben nur mit dem Unterschied, dass hier Superkräfte und Außerirdische mit ihm Spiel sind. Ich finde es fantastisch, alles daran, insbesondere unter anderem auch die Crossover Folgen, die zwischenzeitlich tatsächlich mit zu meinen liebsten Folgen geworden sind. Ich liebe es, wenn meine liebsten Charaktere aus ein paar meiner liebsten Serien plötzlich allesamt aufeinander treffen – absolut genial. 

Welche ist deine Lieblingsfigur und warum?

Melissa Benoist in Supergirl | Copyright: The CW

Diese Frage zu beantworten, ist gar nicht so einfach, wenn ich ehrlich bin, denn bei Supergirl kann ich sagen, dass ich wirklich jede einzelne der Figuren von ganzem Herzen liebe. Natürlich ist dies auch bei den anderen Serien der Fall, Arrow, The Flash, etc. pp., doch bei Supergirl beeindruckt mich der familiäre Zusammenhalt und das Zusammenspiel des Teams am meisten. Ich habe erst vor wenigen Tagen meinen Freund gefragt, welches Team er am besten findet, das von The Flash, Arrow, Supergirl oder Legends of Tomorrow. Während ihm die Wahl etwas schwerer fiel und er mir bis heute noch keine richtige Antwort auf diese Frage gegeben hat, fiel mir die Entscheidung sichtlich einfach: Supergirl.

Wenn es allerdings um Leben und Tod ginge und ich mich tatsächlich für einen Favoriten entscheiden müsste, würde ich wohl entweder Kara oder Alex wählen. Beide sind so unglaublich starke und taffe Frauen, Alex vielleicht noch ein bisschen mehr, da sie im Gegensatz zu Kara keine Superkräfte hat, die sie beschützen oder ihr im Kampf gegen das Böse behilflich sind. Außerdem ist Alex, während Kara teilweise unglaublich gutmütig und noch etwas naiv ist, das absolute Gegenteil von ihr. Sie ist diejenige, die schon mal fest mit der Faust auf den Tisch haut und Nägel mit Köpfen macht; Kara hingegen verlässt sich ganz häufig noch auf das Gute in den Menschen, und nicht nur auf ihre übernatürliche Kraft. Beide haben sie ganz eindrucksvolle Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften, die sie zu ganz wundervollen Charakteren machen. 

Chyler Leigh in Supergirl | Copyright: The CW

Kara liebe ich zum Beispiel auch, weil sie so absolut herzlich, ein bisschen tollpatschig und hin und wieder noch etwas kindlich ist – womit ich mich persönlich absolut identifizieren kann. Wir sind uns sehr ähnlich, doch auch mit Alex habe ich unglaublich viel gemein, sodass ich Teile von mir in beiden dieser Figuren immer häufiger wiederfinde, was es mir unglaublich leicht macht, mich in sie hineinzuversetzen und mich mit ihnen zu identifizieren, auch wenn ich natürlich nicht mit all ihren Entscheidungen und Ansichten konform gehen. 

Eine weitere Figur, die sich langsam aber sicher – auch wenn ich ihr nach wie vor immer noch etwas Misstrauen entgegen bringe – zu eine meiner liebsten Figuren der Serie entwickelt, ist Lena Luther, eine unglaublich starke und vor allen Dingen kluge, gerissene und gewitzte junge Frau, die so ganz anders ist, als der Rest ihrer Familie und die sich eben genau dadurch auszeichnet.  Aber auch die absolut großartige, geniale und überaus kluge Cat Grant möchte ich hier erwähnen. Sie gehört ebenfalls zu meinen Lieblingen.

Welcher Zielgruppe würdest du die Serie empfehlen?

David Harewood in Supergirl | Copyright: The CW

Zunächst natürlich allen DC Fans, auch wenn Serien natürlich nie den Comics ganz gerecht werden und es oftmals Änderungen gibt, wie auch bei Buchverfilmungen, dennoch empfinde ich die Serie als wirklich gut umgesetzt. Sie macht nicht nur Spaß, sondern unterhält auch richtig gut nennt ganz wundervolle Charaktere ihr eigen. Natürlich ist die Serie auch für alle Superhelden Fans, auch für die Marvel Fans, geeignet, sofern diese nicht zu sehr darauf versteift sind, DC aus Prinzip zu hassen. Supergirl trifft natürlich nicht jeden Geschmack, meinen jedoch hat die Serie total getroffen und ich kann gar nicht genug davon bekommen – und ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch vielen anderen ebenso bzw. zumindest ähnlich geht

Melissa Benoist in Supergirl | Copyright: The CW

Kennt/mögt ihr die Serie auch? Gerne dürft ihr mir in den Kommentaren von euren eigenen Erfahrungen berichten!

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2 Comments

  • Hallöchen! Ichh habe die Serie anfangs nur ab jnd zu mal im TV gesehen und durch Flash dann sporadisch auch, aber dort bin ich neugierig geworden seit ich jetzt Netflix habe, ange ich an die Serie durchzuschauen,allerdings ist im Moment gar nicht so viel Zeit dafür

    Mach weiter so!

    LG Rebecca

    • Liebe Rebecca,

      da gebe ich dir Recht, man hat leider nie genug Zeit, um all die Serien zu schauen, die man gerne schauen würde hihi <3 Ich wünsche dir dennoch ganz viel Spaß weiterhin mit den Serien 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

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