Serien Sonntag | The King of Queens

Der Serien Sonntag: Jeden Sonntag werde ich euch auf meinem Blog eine Serie oder eine Figur aus einer Serie vorstellen, die mir ganz besonders am Herzen liegt, dies in Form eines Frage-Antworten-Spiels, um das Ganze etwas interessanter zu gestalten. Wenn ihr also auf der Suche nach neuen Serien seid, die es zu binge watchen lohnt, dann seid ihr hier genau an der richtigen Adresse. Alle Beiträge zum Serien Sonntag findet ihr HIER.


The King of Queens

 

Wann und wie bist du auf die Serie aufmerksam geworden?

Aufmerksam auf die Serie wurde ich damals durchs Fernsehen – ganz altmodisch also, aber damals lief das eben auch noch alles ganz anders; als man noch diese “altertümlichen” Internet Modems sein Eigen nannte, dank denen man immer nur ein paar Minuten im Internet surfen konnte, wenn man nicht wollte, dass man darüber pleite ging. Was waren das noch Zeiten, als man sich auf die Fernsehzeitung verließ und eben nicht aufs Internet, Social Media & Co. Heute kaum mehr vorstellbar, aber wisst ihr, was damals einfach viel besser war? Die Spoilergefahr war gleich gegen Null, wohingegen man heute ja schon praktisch das Internet völlig meiden muss, wenn man sich nicht selbst für eine Lieblingsserie oder einen neuen Kinofilm verspoilern möchte.

Wie dem auch sein … geschaut habe ich die Serie tatsächlich immer gemeinsam mit meiner ganzen Familie, mit Mama, Papa und Bruder. Wir haben sie geliebt, alle, haben gelacht und mit gefiebert. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Sitcoms, die neuen Sitcoms wie “How I Met Your Mother” & Co. mag ich nicht, die alten, Kult-Sitcoms allerdings wie King of Queens und Friends liebe ich. Auch heute noch gehört King of Queens zu meinen liebsten Serien, die Folgen werden einfach niemals alt, egal wie oft man sie schon gesehen hat.

Worum geht es in der Serie?

Die Serie handelt von Douglas Heffernan, einem Kurierfahrer des fiktiven Logistik-Unternehmens IPS aus dem New Yorker Stadtteil Queens und seiner Ehefrau Carrie, einer Rechtsanwaltsfachangestellten. Nachdem Carries Vater Arthur versehentlich sein Haus abgebrannt hat, sind Doug und Carrie gezwungen, ihn in einem kleinen Souterrain Apartment im eigenen Haus wohnen zu lassen. Hauptsächlich geht es in der Serie um die Alltagsprobleme der Ehe zwischen Doug und Carrie, über Dougs Maßlosigkeit, Arthurs Starrköpfigkeit und Nörgeleien sowie Carries häufige Überreaktionen auf diverse Situationen.

 

Was gefällt dir an der Serie am besten?

Auf jeden Fall der Humor und die Tatsache, dass es einfach so echt ist. Obwohl es meist “nur” um hundsgewöhnliche Alltagsprobleme/-situationen geht, macht die Serie unglaublich viel Spaß. Vielleicht auch gerade deswegen, weil es einem als Zuschauer oftmals unglaublich leicht fällt, sich in bestimmte Situationen hineinzuversetzen und sich mit den Figuren zu identifizieren, auch wenn einige von ihnen manchmal einfach nur “over the top” sind. Die Charaktere sind weit davon entfernt, perfekt zu sein, sie streiten, sie haben mit Jobproblemen zu kämpfen, mit Eheproblemen etc. pp. All das vermischt mit diesem absolut genialen Humor und der großartigen schauspielerischen Leistung, insbesondere von Kevin James (Douglas Heffernan) und Jerry Stiller (Arthur Spooner) rundet das Ganze ab und macht die Serie zu einer absoluten Wohlfühlserie, zu der man richtig gut entspannen kann, die gute Laune macht und die man auch einfach mal so nebenher laufen lassen kann, weil man sich nicht sonderlich konzentrieren muss und trotzdem Spaß daran hat.

Welche ist deine Lieblingsfigur und warum?

Also wenn man bei dieser Frage nicht mit Arthur Spooner antwortet, scheint irgendetwas schief gelaufen zu sein haha kleiner Scherz. Arthur ist für mich einfach einer der genialsten und lustigsten Seriencharaktere; mit seiner Starrköpfigkeit, seinen Nörgeleien und vor allen Dingen mit seinen immer häufiger auftretenden Ausraster, hält er nicht nur Doug und Carrie auf Trab, sondern auch die Zuschauer. Außerdem kommt er immer auf die verrücktesten Ideen, wodurch er meist einen sehr senilen und verwirrten Eindruck macht, wenn man sich das Ganze aber mal genauer anschaut, sind viele seiner Ideen einfach nur absolut genial. Es gibt so viele urkomische Momente mit ihm. Seine ganze Art ist einfach nur großartig. Für mich ist Arthur definitiv das absolute Highlight der Serie. Doch auch Carrie mag ich unheimlich gerne, da sie mir in vielen Punkten sehr ähnlich ist und wir auch einige ähnliche Ansichten haben – außerdem haben wir denselben Job und das soll was heißen.

Welcher Zielgruppe würdest du die Serie empfehlen?

Empfehlen würde ich die Serie auf jeden Fall allen, die generell sehr gerne Sitcoms mögen, wobei ich fast glaube, dass ohnehin jeder zumindest schon mal von King of Queens gehört hat. Dabei fällt auch immer wieder auf, dass sich die Schreiberlinge heutiger Sitcoms ganz häufig an den Ideen der älteren Sitcoms, unter anderem auch von King of Queens, bedieen. Man merkt einfach, dass auch die heutigen Sitcoms an den Erfolg der Sitcoms von früher anknüpfen wollen, was nur wieder beweist, wie gut diese Sitcoms früher bei den Leuten angekommen sind. Der Humor ist vielleicht manchmal ein anderer, vielleicht sogar veraltet würde manch einer sagen, in meinen Augen ist King of Queens allerdings einfach Kult und noch heute schaue ich die Serie unglaublich gerne. Erst kürzlich habe ich wieder einen Rewatch begonnen und ich liebe es noch genauso sehr wie damals.


Ich war/bin übrigens so ein großer Fan, dass ich vor einigen Jahren gemeinsam mit einem Freund in New York das Intro zu der Serie nachgestellt habe. Ein paar von euch kennen es vielleicht schon, da ich es schon einmal auf Instagram gepostet habe, dennoch möchte ich es euch auch hier noch mal verlinken. Auch wenn ich echt über Null schauspielerisches Talent verfüge, hat es unglaublich viel Spaß gemacht, das Intro nachzustellen. Hier gelangt ihr direkt zum Video. 


Kennt/mögt ihr die Serie auch? Gerne dürft ihr mir in den Kommentaren von euren eigenen Erfahrungen berichten!

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