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TRAVEL GUIDE: HIGHWAY ONE | VON LOS ANGELES NACH SAN FRANCISCO

756 km in knapp 10 Stunden von Los Angeles nach San Francisco. Sommer 2010, meine damalige beste Freundin und ich verbrachten gerade die letzten Wochen unseres 13-monatigen Auslandsaufenthalts in den USA und entschieden uns, den „Abschied“ von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten gebührend zu feiern und zwar im Rahmen einer Reise quer durch den Westen der USA. Für drei Wochen hatten wir uns bei einer Freundin in Hermosa Beach einquartiert. Gemeinsam würden wir auf einen Roadtrip gehen, quer durch den Südwesten der USA, doch vorher wollten meine Freundin und ich uns unbedingt das wunderschöne San Francisco anschauen. Wir mieteten uns also ein Auto (ich war glücklicherweise schon 21 und konnte daher problemlos einen Wagen anmieten), einen weißen Toyota, und machten uns an der Küste entlang 756 km auf den Weg in den Norden Kaliforniens, nach San Francisco.

TRAVEL GUIDE: VERONA | DAS ZU HAUSE VON ROMEO & JULIA

Verona, das zu Hause von Romeo und Julia (oder wie die Italiener sagen: Romeo e Giulietta), die Stadt, die nicht umsonst den Beinamen Die Stadt der Liebe trägt. William Shakespeare verlieh der Stadt einst nicht bloß eine wunderbare Geschichte, sondern zieht damit noch heute jährlich Touristen aus aller Welt an, insbesondere verliebte Pärchen, die in diese wunderbare Stadt in Venezien pilgern, um sich an dem Ort die Liebe zu schwören, wo Romeo und Julia, das wohl berühmteste Liebespaar der Welt, einst den Freitod wählten, weil ihnen ein Zusammensein anders nicht möglich war. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, kann man dem Geist der Geschichte kaum entfliehen. Ein ganz besonderer Zauber liegt in der Luft; eine Magie, die sich durch die noch so kleinen Hintergassen zieht und jeden berührt auf der Suche nach der wahren Liebe.

TRAVEL GUIDE: FLORENZ | LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK

Es war Liebe auf den zweiten Blick, das mit mir und Florenz. War Florenz eine der Städte, auf die ich mich am meisten gefreut hatte; eine Stadt, die bereits seit Jahren auf meiner Bucket-List Stück um Stück ein wenig höher rutschte, stellten sich in den anfänglichen Stunden Anzeichen von Enttäuschung ein. Ich weiß nicht ob es die Bücher waren, die ich gelesen oder die Filme, die ich gesehen hatte, die meine Erwartungen an dieses Stückchen Erde inmitten von Italien so hochgeschraubt hatten oder die Vorfreude einfach so groß und mit den Händen kaum zu greifen war, dass sich diese hohen Erwartungen wie von selbst eingestellt hatten. Vielleicht waren die für meinen Geschmack zu hohen Temperaturen, vielleicht aber auch der falsch von mir gewählte Reisezeitraum August mitten in der Hauptsaison für meine anfängliche Enttäuschung verantwortlich zu machen. Die Stadt wirkte kleiner als erwartet; die Straßen viel zu eng oder einfach zu voll von all den Touristen, die von überall auf der Welt herkamen, um sich die Stadt in der wunderschönen italienischen Toskana mal etwas genauer anzuschauen. …

IS THERE A SANTA CLAUS?

Hallo ihr Lieben, ich liebe Weihnachten; Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr und beginnt für mich nicht erst ein paar Tage vor Heilig Abend, sondern bereits Ende November. Ich liebe Weihnachtsgeschichten und vor allen Dingen liebe ich es mir auch, Briefe an den Weihnachtsmann durchzulesen. So kam es dann an Weihnachten vor zwei Jahren dazu, dass ich auf der Suche nach Briefen an den Weihnachtsmann auf einen ganz anderen Brief gestoßen bin. Und zwar geht es um einen Artikel, der am 21. September 1897 in der The (New York) Sun erschienen ist und seither der am häufigsten gedruckte Zeitungsartikel in englischer Sprache ist. Als ich gestern ein bisschen Papierkram erledigt habe, ist mir dieser Artikel, den ich mir damals ausgedruckt hatte, weil er mich emotional so berührt hat, wieder in die Hände gefallen und ich dachte, ich teile ihn mit euch. Noch kurz zur Geschichte: Im Jahre 1897 wurde Dr. Philip O’Hanlon, Assistent eines Gerichtsmediziners auf Manhattan’s Upper West Side, von seiner damals achtjährigen Tochter Virgina O’Hanlon gefragt, ob Santa Claus tatsächlich …

EINE LIEBESERKLÄRUNG AN DEN WINTER

Während sich viele jedes Jahr über die eisigen Temperaturen, das triste Wetter, die Dunkelheit und den Schnee beschweren, sind es genau diese Dinge, die ich so unglaublich liebe. Mit Ausnahme der Dunkelheit vielleicht, doch gerade wenn es dämmert und der Tag so langsam der Nacht weicht, sieht die Welt, insbesondere in der Weihnachtszeit, mit all den bunten und hellen Lichtern wundervoll aus; wie ein glühendes Lichtermeer. Schnee und Eis haben für mich etwas ganz Magisches. Nicht nur wirkt die Welt, eingehüllt in eine weiße Schneedecke, viel friedlicher, sondern macht es sie auch gleich ein bisschen schöner, besinnlicher irgendwie. Einfach magischer. Wenn Frau Holle ihr weißes Kleid über die Landschaft legt und der Frost langsam Einzug hält, tritt auch die Winterstille ein. Natur und Mensch kommen langsam zur Ruhe, egal ob im warmen zu Hause oder in der verschneiten Winterlandschaft. Der Winter strahlt für mich eine Ruhe aus, wie es sonst keine andere Jahreszeit tut. Vermutlich hängt es auch mit Weihnachten zusammen. Man verbringt mehr Zeit mit den Liebsten, besinnt sich auf das, was wichtig ist. …

EINE LIEBESERKLÄRUNG AN DEN HERBST

Es sind die Tage zwischen Sonne und Regen, in denen sich der Herbst ankündigt, als wollte er sagen: „Genieß noch die letzten Sommerstunden. Bald bin ich wieder an der Reihe.“ Die Tage, die uns vorbereiten sollen auf die kältere Jahreszeit; an denen sich durch Regen und Stürme der Herbst uns allen in Erinnerung ruft. Die Tage, in denen uns der Sommer noch ein letztes Mal seine warme Temperaturen und angenehmen Sonnenstrahlen schenkt. Der Herbst löst die Trägheit des Sommers ab, lässt die Sonne hinter dichten Wolken verschwinden und verwöhnt uns mit frischer, regennasser Luft. Die Blätter färben sich bunt, die Straße lächelt uns feuchtnass entgegen während die restlichen noch grün gebliebenen Zweige sich in den immer stärker werdenden Windböen hin und her bewegen. Unter anderem war es Rainer Maria Rilke, der mit seinem Gedicht Herbsttag der dritten Jahreszeit einen schlechten Ruf verlieh. Vielen gilt der Herbst als trist und nicht als golden. Der Herbst macht einsam sagen viele, müde und traurig; antriebslos sogar. Ab September etwa, dann wenn der Herbst Einzug hält, die Tage bereits …

BLOGVERÄNDERUNGEN

Hallo Ihr Bücherwürmer, wie manche von euch vielleicht schon gesehen haben, hat sich in der letzten Woche doch ein bisschen was hier verändert. Dem ein oder anderen ist vielleicht auch schon vorher aufgefallen, dass ich immer mal wieder am Blog, insbesondere am Design, gebastelt habe. Ich gehöre zu den Menschen, die immer mal wieder das Bedürfnis nach etwas Neuem haben und sich erst dann zufrieden geben, wenn sie etwas hundertprozentig mögen. Ich habe in der letzten Woche intensiv immer mal wieder was verändert und Neues ausprobiert und bin jetzt – glaube ich – zu dem Entschluss gekommen, dass ich mit meinem Blog, so wie er jetzt ist, voll und ganz zufrieden bin. Ich mag es übersichtlich, aber nicht zu steril und ich denke ich habe einen für mich sehr guten Mittelweg gefunden. Auch die Unmengen an Kategorien, die es zuvor noch hier gab, habe ich auf einige wenige beschränkt, sodass dies nun auch um einiges übersichtlicher ist. Erreichen könnt ihr diese übrigens im unteren Bereich des Blogs über das Drop-Down-Menü. Inhaltlich denke ich ebenfalls darüber …

BIN ICH EMPATHISCH, ODER EINFACH NUR SENSIBEL?

Wenn mich ein Thema beschäftigt; insbesondere dann wenn ich glaube, dass es mich in irgendeiner Art und Weise selbst betrifft, dann recherchiere ich. Ich setze mich vor den Laptop und verbringe Stunden damit, mich durch die Weiten des Internets zu googlen. Ich lese, vergleiche, stelle Listen auf, lerne, was nicht immer von Vorteil ist, insbesondere wenn man Krankheiten, deren Symptome und Ursachen googelt. Denn auch zu diesen Leuten gehöre ich – teilweise. Das ist allerdings etwas, was ich versuche mir abzugewöhnen. Nicht aber das Recherchieren im Allgemeinen. Man könnte mich als wissbegierig bezeichnen, oder aber als ängstlich – ich weiß es nicht. Mit einem Thema, welches mich bereits seit Jahren beschäftigt, habe ich mich in letzter Zeit immer häufiger auseinandergesetzt. Zuerst war ich mir unsicher, ob ich hierzu überhaupt etwas schreiben soll, da es weniger mit Büchern, sondern mehr mit dem Leben im Allgemeinen zu tun hat. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es viele Menschen dort draußen gibt, denen es genauso geht; die ebenso empfinden; es vielleicht nur nicht so bewusst wahrnehmen. Deshalb schreibe …