Was ist ein Wunder für dich?

Die erste Wochenaufgabe unserer Glück & Wunder Challenge haben wir vor Kurzem bekannt gegeben. Auch wir als Organisatorinnen haben uns natürlich dafür entschieden, teilzunehmen und die Aufgaben ebenfalls zu lösen. Ich für meinen Teil werde allerdings nur mit meinem Blog teilnehmen und nicht mit Instagram.

Wer die erste Aufgabe noch einmal nachlesen möchte, kann dies gerne hier tun: KLICK!


Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches. Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung sowie den Gesetzmäßigkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht. Die heutige Vorstellung von einem Wunder als „übernatürlich“ entstand erst in der Neuzeit; sie setzt Wissen um die Existenz von Naturgesetzen voraus. Für die Menschen in Antike und Mittelalter hingegen, für die bereits Phänomene wie Blitz und Donner unerklärlich waren und die einer scheinbar ungeordneten, regellosen Umwelt gegenüberstanden, war die Grenze zwischen „Möglichem“ und „Unmöglichem“ weitaus durchlässiger. (Quelle: www.wikipedia.de)


Sind wir überhaupt noch in der Lage, an Wunder zu glauben, in einer Zeit, in der wir alles versuchen mit Hilfe der Wissenschaft zu erklären? Haben wir das Glauben verlernt? Das Glauben an etwas Großes, Unbegreifbares?

Wenn man genauer darüber nachdenkt, umgeben uns kleine Wunder, wo auch immer wir uns befinden. Sie sind gar nicht so abstrakt und unergründlich, wie wir vielleicht denken. Leider haben viele Menschen den Sinn dafür verloren; ihren kindlichen Glauben, der sie Dinge sehen lässt, die man sonst aufgrund unseerer Schnellebigkeit gar nicht wahrnimmt. Wir Menschen haben einfach keine Zeit mehr, uns mit den kleinen Wundern des Lebenes zu beschäftigen, da wir zu sehr eingenommen werden von unserem stressigen Alltag. Dabei muss man einfach nur die Augen öffnen und daran glauben, wenn man ein Wunder erleben möchte.

Wir sind umgeben von kleinen und großen Wundern und damit meine ich nicht irgendwelche Antifaltencremes, die laut Werbung angeblich “wahre Wunder” bewirken. Ich meine unser Leben, unsere Welt – all das hier. Ist nicht sogar der menschliche Körper ein absolutes Wunder, wie er in der Lage ist, eigenständig zu atmen und uns mitzuteilen,wenn es ihm mal nicht gut geht; wenn wir ihn überstrapazieren oder uns zu sehr gehen lassen?

Natürlich werden Wunder unterschiedlich aufgefasst; es kommt auf die Person an, auf die Vorstellungen, Wünsche, etc. pp. Es gibt keine Anleitung dafür; keine Vorschriften oder Normen.

Das meiner Meinung nach größte Wunder? Unsere Welt. Das Leben. Das wir überhaupt hier sind. Das ist ein Wunder.

Wir brauchen uns nur einmal umblicken, einen Augenblick lang inne halten und uns vor Augen führen wie wunderschön und wundervoll unsere Erde doch ist; wie majestetisch, erhaben und gigantisch; wie furchteinflößend und inspirierend. Die Schönheit unserer Erde, das ist für mich ein Wunder.

Wir nehmen uns viel zu selten die Zeit, diese Wunder wertzuschätzen; sie auf uns wirken zu lassen. Unsere Welt gibt mir das Gefühl, ganz klein zu sein, nur ein winziges Atom, das nur ein Teil ist von diesem großen Ganzen, das uns einst geschenkt wurde und mit dem wir viel zu fahrlässig und grob umgehen.

Wir sehen all das als viel zu selbstverständlich an. Dabei ist es gar nicht selbstverständlich, dass es uns gut geht; dass wir glücklich sind; dass wir all das haben, was wir brauchen um ein schönes und sorgenfreies Leben zu führen. Man muss sich nur mal umschauen/umhören, was mit unserer Welt passiert. Viel öfter sollten wir einen Blick über den Tellerrand wagen, herausbrechen aus der Blubberblase, in der wir uns befinden und uns von dem Tunnelblick lösen, mit dem wir durchs Leben gehen. Dadurch schaden wir der Welt und uns selbst viel mehr als wir Gutes tun.

Unsere Erde, das was wir unser eigen, unser zu Hause nennen, ist ein einziges Wunder, wir müssen uns dessen nur endlich wieder bewusst werden, denn offenbar haben die meisten genau das leider vollkommen aus den Augen verloren.

WEITERE BEITRÄGE ZUR ERSTEN WOCHENAUFGABE:

AlinaKunterbunt
Books are my best friends

 


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11 Comments

  • Hallo Ivy,

    Ich kann dir nur zustimmen! Unsere Welt ist voll von kleinen und großen Wundern, die wir leider immer mehr aus den Augen verlieren..

    Allein wegen solcher Beiträge und Denkanstöße freue ich mich schon über unsere Challenge ❤️

    Liebste Grüße
    Tabea 🙂

    • Hallo Lisanne,

      uhh dann bin ich gespannt 🙂 ich werde immer am Ende der Postingwoche alle bis dahin eingereichten Beiträge lesen 🙂 Wenn du deinen also schon eingereicht hast, werde ich ihn mir am Mittwoch mal zu Gemüte führen bzw. am Donnerstag 🙂

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Liebe Ivy,
    ein sehr schöner Beitrag! Dem kann ich nur zustimmen.

    Jedes Mal, wenn ich auf deinen Blog gehe, hast du ein anderes Design haha 😀 Dieses hier gefällt mir jedenfalls wieder richtig gut! =)

    • Liebe Alina,

      vielen Dank <3 Freut mich, dass wir das alles sehr ähnlich sehen hihi

      und jaa mit dem Design gab es ein Sicherheitsproblem, leider, daher musste ich bzw. wollte ich wieder zu meinem alten Wechseln, dass sicher ist hihi

      Liebste Grüße
      Ivy

  • Hallo Ivy,
    Interessant, dass du auch diese Frage stellst, ob es heute noch Wunder gibt. Ich denke, zum einen hast du recht, dass sie häufig nicht wahrgenommen werden, weil wir sie als selbstverständlich hinnehmen.
    Zum anderen ist es aber auch schwer, etwas zu bestaunen, dass bis ins kleinste Detail erklärbar ist. Was meinst du?

    Auf jeden Fall sollten wir das Wundern und Staunen nicht verlernen.
    Liebste Grüße
    A. Disia

    • Da gebe ich dir völlig Recht. In allem, was du sagst, vor allen Dingen damit, dass wir das Wundern und Staunen nicht verlernen sollten. Gerade das empfinde ich als sehr wichtig; ein bisschen Kind sollte man sich immer bewahren <3 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Ivy

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