What’s his name man? Alexander Hamilton!

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Hamilton! Viele kennen es, viele haben vielleicht noch nie davon gehört. Hamilton ist ein von Lin-Manuel Miranda, dem Meister himself, geschriebenes Musical über das Leben des amerikanischen Gründervaters Alexander Hamilton. Inspiriert durch das Buch Alexander Hamilton von Ron Chernow erschuf Lin-Manuel Miranda dieses Meisterwerk. Seit dem 06. August 2015 läuft das Musical regelmäßig auf dem Broadway in New York, seit Oktober 2016 auch in Chicago und seit Dezember 2017 tatsächlich endlich auch bei uns in Europa und zwar in London.

Das Besondere an dem Musical? Es bringt einem nicht nur die amerikanische Geschichte ein Stück näher, sondern die Musik ist hauptsächlich geprägt von Hip-Hop und R&B, enthält jedoch auch Anleihen aus anderen Musik Genres, wie zum Beispiel Jazz, Pop, den 90ern und zeitgenössischer Musicalmusik. Es wir mit klassischen Instrumenten gearbeitet, aber gleichzeitig werden auch elektronisch-synthetische Gestaltungsmittel eingesetzt – die Mischung machts, was Lin-Manuel Miranda mit seinem großarigen Muscial absolut bewiesen hat.

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann ich das erste Mal auf das Musical aufmerksam wurde. Es muss jetzt so zwei Jahre her sein, als ich mich unsterblich in dieses Musical und in diese Geschichte verliebte.

Ich war wie besessen, hörte das Album hoch und runter, 24 Stunden am Tag, nahm es sogar mit auf die Arbeit, um es dort am PC zu hören. Und dann hieß es plötzlich, dass es nach London kommen würde. Ich war hin und weg und als mich dann endlich die E-Mail des Starts des Kartenvorverkaufs erreichte, konnte ich kaum mehr still sitzen. Fast genau ein Jahr ist es nun her, am 16. Januar 2017 verbrachte ich mehr als zwei Stunden vor dem PC um an zwei Musicalkarten zu kommen. Ständig wurde ich aus der Warteschlange geworfen, steckte dann neuerlich für eine Weile drin fest und als ich es endlich bis zum Warenkorb geschafft hatte, waren die Karten schon wieder weg. Irgendwann war es mir egal und ich habe einfach irgendwelche Sitzplätze an irgendeinem Tag zu irgendeiner Uhrzeit ausgewählt und fünf Minuten später hatte ich tatsächlich meine Karten und zwar für den 18. Januar 2018, etwas mehr als ein Jahr später.

Letzte Woche haben wir uns also auf den Weg nach London gemacht und den Musical Besuch dann gleich mit einem kurzen Städtetrip verbunden.

Und jetzt, jetzt habe ich es endlich gesehen.

Als es anfing; als sie anfingen den ersten Song zu singen und plötzlich Alexander Hamilton auf der Bühne stand und seinen Namen dem Publikum entgegen rief, konnte ich die Freudentränen einfach nicht zurückhalten. Dieses Gefühl, nach so langer Zeit das Musical zu sehen, von dem man seit über zwei Jahren schwärmt, von dem man bereits jeden einzelnen Song auswendig kennt und mitsingen kann, war einfach einzigartig. Alles zu sehen; die Geschichte förmlich mit zu erleben war so ein wahnsinnig tolles Gefühl.

Es gibt keine Worte um dem gerecht zu werden, was Lin-Manuel Miranda geleistet hat; was Cast und Crew des Londoner Musicals geleistet haben. Es war atemberaubend, wunderschön und so emotional, ich würde jederzeit wieder so viel Geld ausgeben, um das Musical noch einmal sehen zu können. Es war einfach großartig, perfekt und so berührend. Am Ende gab es verdient sogar Standing Ovation, denn obgleich man an die Originalstimmen aus dem New Yorker Musical gewohnt war, haben die Londoner Musicaldarsteller eine grandiose Leistung abgeliefert. Besonders angetan hat es mir übrigens der liebe George Washington.

 

Alles zu sehen, statt es nur zu hören, war ein absolut wahnsinnig tolles Erlebnis.

Solltet ihr jemals die Gelegenheit haben, euch das Musical anzuschauen, ganz egal ob in New York, Chicago, London oder wo es das Musical in Zukunft noch zu sehen geben wird, ergreift diese Chance; schaut es euch an.

Bis dahin solltet ihr euch auf jeden Fall auch die CD* zulegen und das passende Buch: Hamilton: The Revolution*. Vielleicht sogar das Buch Alexander Hamilton*, von dem Lin-Manuel Miranda sich für dieses Meisterwerk hat inspirieren lassen.

Kennt ihr das Musical? Wenn ja, seid ihr ebenfalls Fan? Habt ihr es euch vielleicht sogar selbst auch schon angesehen?

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